Der kleine Trommler
Martin war erst 5 Jahre alt, aber er konnte schon eine Trommel
schlagen. Und weil sein Vater bei einer Blaskapelle spielte, hatte er eines
Tages die Idee, den kleinen Sohn Martin mit zu nehmen zu einem Konzert der Blaskapelle.
Martin spielte zu jedem Stück, welches die Blaskapelle
spielte, einen genau richtigen Takt. Und die Leute sahen den kleinen Martin und
waren positiv überrascht, was dieser kleine Trommler schon alles spielen
konnte. Und die Bläser waren ebenfalls begeistert von Martin, so dass sie Martins Vater fragten, ob er seinen Sohn Martin nicht immer mitbringen konnte. Und der Vater war so was von
einverstanden damit und freute sich, dass die Bläser genauso wie er fanden das Martin schon sehr gut trommeln konnte. Und von da an ging er immer mit seinem
Vater mit zum Spielen bei Konzerten und Ständchen.
Ein paar Jahre später wurde eine Jugendblaskapelle gegründet
und Martin sollte doch lieber bei denen mitspielen. Zuerst ging auch alles gut.
Er durfte ja weiter Trommel spielen, aber er spielte nicht mehr alleine
Trommel, sondern bekam einen zweiten Trommler an seine Seite, der älter als Martin war. Eine Zeit ging es auch gut, aber nach einigen Wochen sagte der
Dirigent der Jugendblaskapelle. „ Eigentlich brauchen wir nur einen Trommler.“
Und weil Martin der jüngere von den beiden war, nahm man Martin die Trommel weg und
er sollte ein Instrument erlernen. Aber ein Tenorhorn, dass war nichts für Martin. Er hatte von klein auf immer nur Trommel gespielt und das sehr gerne.
Deshalb hörte er nach wenigen Monaten bei der Blaskapelle auf und ging zum
Spielmannszug. Die suchten Trommler. Und dort lernte er von der Pike auf das
trommeln. Und schon war er wieder froh. Er war gerne in der Blaskapelle
gewesen, aber ein Tenorhorn, da konnte er nichts mit anfangen. Daher der
Wechsel.
Und Martin spielte 10 Jahre im Spielmannszug bis er krank
wurde. Heute spielt er nur noch ganz selten Schlagzeug oder auch mal die
Trommel und er denkt an Früher zurück…
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