Der erkrankte Weinberg
Lutz Feder freute sich auf seine erste Weinlese in seinem
eigenen Weinberg. Er hatte vor einem halben Jahr ein Rebgut gekauft von einem
alten Freund. Heinrich, der wusste, dass Lutz Feder keine Ahnung vom Weinbau
hatte ließ sich seinen Weinberg gut bezahlen. Lutz dachte, dass er ein gutes
Geschäft gemacht hatte und er freute sich schon auf den Gewinn, den er mit dem
Wein machen würde.
Aber es sollte ganz anders kommen. Lutz Feder hatte in
seinen Weinstöcken die Reblaus sitzen, die für den Weinstock sehr gefährlich
war. Und so konnte er dieses Jahr nichts ernten aus seinem Weinberg. Er war
stinksauer auf Heinrich, der ihn bewusst übers Ohr gehauen hatte. Der lachte
über die Dummheit von Lutz Feder. Aber Lutz ließ sich nicht unterkriegen. „ Wer
zuletzt lacht, lacht am besten. Ich werde beweisen, dass du mich getäuscht hast
und dass wird dir teuer zu stehen kommen, Heinrich, “ sagte Lutz. Und außerdem
gab er einem Fachmann den Auftrag ihm die Reblaus zu vernichten. Der Fachmann musste bezahlt werden, aber Lutz
hatte ein glückliches Händchen gehabt mit dem aussuchen des Fachmanns. Er
schaffte es tatsächlich die Reblaus zu vernichten.
Lutz hoffte nun dieses Jahr etwas zu ernten und damit etwas
Geld herein zu kriegen. Und es wurde ein sehr gutes Weinjahr für ihn. Und weil
er auch noch eine Klage gegen Heinrich angezettelt hatte und er Recht bekam vor
Gericht war er sichtlich zufrieden. Er bekam Schadensersatz von Heinrich und
schrieb ihm nur einen Satz: „ Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Und so hatte
er den erkrankten Weinberg so zu sagen wieder gesund werden lassen.
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