Vereinsturnier
Klaus Pocke ist ein leidenschaftlicher Fußballspieler. Er
würde gerne im Fußballverein spielen, aber dafür reichte es wohl nicht, sagte
der Trainer des Fußballvereins zu Klaus ohne ihn spielen zu sehen. Er würde so
gerne im Verein spielen, aber daraus würde wohl nichts werden.
Eines Tages hatte der Ort in dem Klaus lebte, ein
Fußballturnier für Vereine des Dorfes ausgerichtet. Und da Klaus im
Spielmannszug Trommel spielte, durfte er auch mit machen bei dem
Fußballturnier. Er wurde für den Tambourverein im Sturm aufgestellt. Das erste
Spiel absolvierte der Tambourverein gegen den Schützenverein. Als das Spiel
anfing war Klaus erst glücklos, aber je länger das Spiel dauerte desto besser
kam Klaus ins Spiel. Und auf einmal schoss Klaus ein Tor für seinen Verein. Und
das Spiel endete dann auch mit 1:0 für den Spielmannszug. Danach hatten Klaus
und sein Verein erst einmal eine Spielpause. Es spielten andere Vereine gegen
einander. Aber nach zwei anderen Spielen waren die Spielleute wieder dran. Und
die Tambouren gewannen das Spiel gegen den Bürgerverein mit 2:1. Und ein Tor
hatte Klaus wieder geschossen. Dieses Turnier verfolgte auch der Trainer der
Fußballmannschaft des Ortes. Und er beobachtete auch Klaus und war sichtlich
beeindruckt. Er war gespannt wie Klaus das Turnier weiter spielen würde.
Und Klaus kam mit seiner Vereinsmannschaft sogar ins Finale
gegen den Schützenverein. Der Schützenverein war eindeutig der Favorit dieses
Turniers, weil auch sehr viele aus dem richtigen Fußballverein auch im Schützenverein
waren und deshalb für diesen spielten. Aber auch bei dem Tambourverein spielten
viele auch noch im Fußballverein.
Das Endspiel ging schlecht los für die Tambouren, weil der Schützenverein
mit 1:0 in Führung ging. Und zwar schon nach zwei Minuten. Es sah so aus als
wenn der Schützenverein sich durchsetzen sollte bei diesem Turnier. Erst recht,
als das 2:0 fiel. Aber in der zweiten Halbzeit bereitete Klaus das 2:1 vor. Nun
wurde es doch noch einmal spannend. Und tatsächlich schaffte Klaus noch in der
regulären Spielzeit ein Tor zu schießen. Und es blieb bei dem Unentschieden bis
Spielschluss. Aber eine Verlängerung gab es nicht, wie vorher von den Vereinen
vereinbart, sondern es gab gleich ein Elfmeterschiessen. Und wer schoss den
entscheidenden Elfmeter, Klaus Pocke. Er schoss den letzten Elfmeter. Wenn er
traf, war der Tambourverein auch der
Sieger dieses Turniers. Er war ganz schön aufgeregt, aber er traf und alle
liefen nach dem Treffer auf ihn zu und nahmen ihn in den Arm.
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Und so wurde Klaus Pocke auch zum besten Spieler des
Turniers gewählt. Er war so stolz. Und ab nun durfte er auch in dem
Fußballverein in dem Ort spielen. Denn eine bessere Bewerbung gab es nicht für
einen Fußballverein, sagte der Trainer der Fußballelf. Und von nun an war Klaus
Stammspieler im Fußballverein und richtig glücklich. Endlich war sein Traum in
Erfüllung gegangen. Und er schoss noch viele Tore für den Verein bis er zu alt
war und seine späte Karriere beendete.
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