Montag, 23. März 2020

Spazieren gehen als Therapie







Spazieren gehen als Therapie

Sascha ist ein Mensch, der durch eine Krankheit sehr zurück gezogen lebt. Viele Jahre ging er nur vor die Tür, wenn es draußen schon dunkel war und nur mit seiner Mutter zusammen. Viele Jahre ging das so. Die Krankheit ist chronisch und wird wahrscheinlich nicht so einfach wieder gehen. Er hatte Angst alleine nach draußen zu gehen. Seine Mutter die selber schwer erkrankte konnte mit ihm auch nicht mehr hinausgehen, weil sie bettlägerig wurde. In der Zwischenzeit lernte er eine nette Frau im Krankenhaus kennen die in seinem Alter war. Er hatte sich sofort in sie verliebt und besuchte sie jedes Wochenende in einem Wohnheim. Sie  war selber auch chronisch krank. Aber die Kraft der Liebe schaffte es, dass beide etwas gesundeten. Sie trauten sich plötzlich viel mehr zu als früher und sie schafften auch mehr. Sascha schaffte es auf einmal jedes Wochenende alleine mit seinem Auto sie zu besuchen. Was früher nicht möglich gewesen wäre. Und auch Sabine machte große Fortschritte. Die Anfälle, die sie früher hatte, kriegte sie auf einmal in Griff. Nach zehn Jahren schafften sie es sogar zusammen zu ziehen. Durch die Unterstützung ihrer beiden sehr netten Familien, die bis heute noch zu ihnen halten und helfen wo sie können, schaffen es die beiden ihren Alltag, trotz Handicap´s  sehr gut zu schaffen. Durch die Hilfe von anderen Menschen die sich um sie rührend kümmern schafft es Sascha schon seit längerem fast jeden Tag spazieren zu gehen mit Betreuern, und Sabine schafft es sogar in eine Einrichtung, wo sie fachmännisch betreut wird, vier mal die Woche dort hinzugehen. Dort wird sie beschäftigt und es wird ihr Tag strukturiert gestaltet. Während Sabine tagsüber in dieser Einrichtung ist macht Martin den Haushalt, so gut es geht, zusammen mit seinem Vater. Die Spaziergänge macht er auch weiter
Und ab und zu geht er sogar schon mal ein kleines Stück alleine spazieren.
So kann man sagen durch die kraft ihrer Liebe zueinander und die Hilfe von Menschen, die es gut mit ihnen meinen , haben sie es geschafft ein Stück Lebensqualität zurück zu erhalten. Und so wollen sie weiter machen. Und vielleicht noch ein bisschen mehr erreichen. Denn alles geht nun doch noch nicht. Aber die beiden wissen, nur wenn sie dran bleiben, können sie noch mehr erreichen. Aber wie es heute läuft sind die beiden zufrieden und glücklich.

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