Kegelabend
Es sollte sein letzter Kegelabend werden. Er hatte keine
Lust mehr. Weil er fast nur Pumpen warf.
Die Kegelbrüder und Schwestern machten sich immer lustig
über ihn. Und weil er immer verlor beim Kegeln musste er auch am meisten
zahlen.
Aber bevor sein letzter Kegelabend kommen sollte
verletzte er sich beim Apfelpflücken. Er stürzte die Leiter ein Stück herunter
und prellte sich den Knöchel. Er konnte kaum auftreten. Er hatte schon bei den
Anderen abgesagt. Aber irgendwie mochten die anderen ihn so sehr, dass sie ihn
überredeten doch zum Kegelabend noch zu kommen. Und schließlich willigte er
auch ein. Er könne ja auch zuschauen, wenn er nicht mitkegeln könne.
So trafen sich die Kegler wie immer zum Kegelabend. Klaus
sollte ordentlich verabschiedet werden. Es war ein schöner Kegelabend für Alle.
Auch für Klaus. Obwohl er nicht mehr mitkegeln konnte. Aber er hatte auch schon
eine neue Aufgabe im Kegelclub gefunden und das machte ihm so viel Spaß, dass
er dem Kegelclub erhalten blieb. Und zwar fragten die anderen ihn ob er nicht
die Punkte aufschreiben wolle. Und er setzte sich an die Tafel und schrieb die
Punkte auf. Und das machte ihm so viel Spaß, dass er den ganzen Kegelabend
schrieb.
Zum Schluss dachte Klaus: „das war es jetzt“. Aber überraschender
Weise fragten ihn die anderen ob er von nun an immer aufschreiben wolle, weil
er seine Sache so gut gemacht hätte. Ganz überrascht und freudig sagte Klaus:
„Aber gerne schreibe ich auf für Euch.“
Da war Klaus sogar froh, wenn es auch wehtat, dass sein
Knöchel geprellt war. Nämlich wäre der Knöchel nicht geprellt gewesen, wäre er
nun nicht mehr im Kegelclub.
Und so gab es noch viele schöne Kegelabende für Klaus und
auch für seine Kegelkameraden.
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