Drei Arzttermine an einem Tag
Früh mussten wir aufstehen meine Lebensgefährtin, mein Papa
und ich.
Um 6Uhr 15 ging der Wecker. Wir waren alle noch recht müde.
Aber etwas später saßen wir schon am Frühstückstisch und aßen unsere Toaste mit
Quark und Marmelade. Um 7UHr 30 fuhren wir dann los. Wir hatten eine
40-minütige Autofahrt vor uns. Mein Papa
fuhr den Wagen. Helga und ich konnten noch ab und zu unsere Augen schließen,
aber Papa musste schon hell wach sein beim Autofahren, damit wir auch sicher ankamen.
Am Ziel angekommen musste ich als erstes zum Diabetologen und musste meinen
Diabetes einstellen lassen. Meine Lebensgefährtin begleitete mich in die
Praxis. Papa wartete im Auto. Als wir hinein gingen, sagte die
Sprechstundenhilfe, dass der Arzt nicht da sei am heutigen Tag, den wir
sprechen wollten. Wir hatten aber Glück, das es eine Gemeinschaftspraxis ist
und der Kollege von meinem Diabetologen einsprang und sich die Zeit mit uns zu
sprechen. Wir brauchten nicht lange im Wartezimmer warten und auch beim Arzt
ging es sehr schnell voran. Wir hatten Glück und waren schneller fertig als
erwartet. Wir gingen zu Papa ins Auto der uns fragte: " Wie seit ihr schon
wieder zurück? "
Nun fuhren wir weiter zum Krankenhaus, wo wir den nächsten
Termin zusammen hatten, meine Lebensgefährtin und ich. Wir waren natürlich viel
zu früh da, sodass wir feststellten dass noch 6 Leute vor uns dran waren. Diese
Leute kannten wir beide zufällig. Es waren Patienten und Betreuer aus dem Heim,
indem meine Lebensgefährtin Helga früher auch lange Jahre gewohnt hat, bevor
sie zu mir und auch Papa gezogen ist. Wir unterhielten uns eine kurze Zeit mit
den Leuten aus dem Heim und auch mit den Betreuern. Dann mussten aber die
ersten zu dem Arzt hinein, so dass wir uns erst einmal von den Leuten
verabschiedeten und unten im Krankenhaus in das Cafe` gingen, wo mein Papa
schon saß und einen Kaffe trank. Er holte für uns beiden auch etwas zu trinken,
denn wir mussten ja die Wartezeit überbrücken, bis der Arzt für uns Zeit hatte
und die Leute aus dem Heim alle dran gewesen
sind. Ein halbe Stunde saßen wir in dem Cafe` als Helga und ich
beschlossen so langsam nach oben ins Krankenhaus zu gehen, wo die Ärztin ihr
Sprechzimmer hat. Als wir oben waren im Warteraum war nur noch einer von den Heimbewohnern
bei der Ärztin drin, die anderen waren schon fertig. Als nächstes kamen wir an
die Reihe. Mit einer Betreuerin des Heimes sprachen wir noch kurz und gingen
dann zur Ärztin ins Sprechzimmer. Wir waren etwa ein viertel Stunde bei der
Ärztin als wir unser Gespräch mit ihr beendeten. Helga bekam noch Blut
abgenommen, weil sie Tabletten nimmt, die alle vier Wochen gemessen werden im
Blut ob deren Spiegel stimmt. Ich wartete im Warteraum auf sie. Normalerweise
dauert es sonst immer sehr lange bis die Ärztin Blut bekommt von Helga, weil
sie Rollvenen hat, aber dieses mal klappte es auf Anhieb.
2
Wir gingen dann, nachdem wir uns von unserer Ärztin
verabschiedet hatten, wieder ins Cafe`,
um unseren Papa dort abzuholen, der den ganzen Tag, die leidige Aufgabe
hatte auf uns warten zu müssen. Papa hatte aber die Ruhe weg und er tut uns oft
einen Gefallen. Wir stiegen ins Auto und fuhren wieder zu der Praxis zurück, wo
wir schon beim Diabetologen waren. Denn der HNO Arzt zudem Helga musste befand
sich im selben Haus. Dieses Mal ging Helga alleine zu dem Arzt hin und Papa und
ich warteten im Auto. Nun warteten wir schon etwas länger, als Helga auf meinem
Handy anrief und sagte, dass es noch etwas dauern konnte. Meine Papa und ich
saßen schon eine ganze Zeit und unsere Blase drückte schon ein wenig. Aber
Helga würde wohl bald kommen dachten wir. Wir hatten schon kurz überlegt auf
dem Parkplatz an einem Busch unser kleines Geschäft zu erledigen, aber keine
Chance. Zu viele Leute waren in Bewegung auf dem Autoparkplatz. Als Helga eine
halbe Stunde später noch einmal anrief und uns sagte es dauert noch, da setzten
Papa und ich uns schnell mit dem Auto in Bewegung und fuhren zu einer öffentlichen Toilette, die ich noch
in Erinnerung hatte. Es wurde höchste Zeit für uns beide aber wir erreichten
die Toilette noch unbeschadet. Als wir wieder auf dem Parkplatz waren wo wir
vorher gestanden hatte, dauerte es nicht mehr lange bis Helga kam. Nun konnten
wir wieder nach Hause fahren. Die drei Arzttermine hatten wir geschafft. Wir
fuhren auf dem Heimweg noch an einer Pommesbude vorbei und nahmen uns etwas zu
Essen mit nach Hause.
Wir kamen um 13Uhr 45 zu Hause und wir waren alle Drei
heilfroh, dass wir diesen Ärztemarathon
hinter uns hatten und waren froh, dass wir uns nach dem Mittagessen etwas
hinlegen konnten. Und wir waren uns alle drei einig: " So etwas schafft
man nicht jeden Tag."
Aber wir waren sehr stolz darauf, dass wir es trotzdem gut
geschafft hatten. Und wir waren erschöpft, aber glücklich und froh.
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