Ein schönes Buch
Markus war schon seit einigen Tagen krank. Er hatte
Bauchschmerzen und ihm war schlecht. Er glaubte, dass er es mit dem Magen
hatte. Er war erst dreizehn und sein Opa starb vor kurzem. Er hatte auch was
mit dem Magen gehabt. Aber was der Opa genau für eine Krankheit hatte, dass
wusste Markus auch nicht. Auf jeden Fall glaubte Markus, dass er vielleicht das
gleiche hatte wie sein Opa. Dass sagte er auch seiner Oma. Die wiederum sagte
zu Markus. „Du hast nicht die gleiche Krankheit wie dein Opa, Markus. Das wird
schon wieder, du wirst sehen.“ Aber Markus hatte sich so richtig verrannt in
diesen Gedanken. Seine Oma überlegte was sie für Markus tun konnte. Und Ihr
fiel etwas ein. Als sie klein war, war sie auch mal sehr krank. Und sie war traurig.
Da schenkte ihre Mutter ihr ein schönes Buch. Mit schönen, Mut machenden
Sprüchen drin. Dieses Buch hat ihr damals sehr geholfen. Sie las jeden Tag in
diesem Buch und schon bald war sie wieder ganz die Alte und war wieder ganz
gesund. So ein Buch sollte Markus auch von ihr bekommen. Bestimmt half ihm das.
Sie war davon überzeugt.
Als Markus ein Buch von seiner Großmutter mit dem schönen
Titel „Alles wird gut“ bekam, freute er sich, dass seine Oma an ihn dachte. Er
las jeden Tag in diesem Buch und dachte sich dabei: „Meine Oma muss mich ganz
schön gerne haben, wenn sie mir so ein schönes Buch schenkt.“ Und er mochte seine Oma auch sehr gerne. Und
da sagte er zu sich: „Ich muss wieder gesunder werden, damit meine Oma wieder
froh wird.
Ein paar Tage später stand Markus vom Krankenlager wieder
auf. Jeden Tag hatte er, dass schöne Buch von seiner Oma gelesen. Und als seine
Oma kam um ihn zu besuchen lachte sie aus vollem Herzen. Denn Markus hatte zu
Ihr gesagt: „Oma, deinem schönen Buch habe ich es zu verdanken, dass es mir
wieder gut geht. Ich danke Dir dafür.“ „Bitte sehr Markus. Dass habe ich gerne
gemacht für Dich. Schließlich habe ich dich ja lieb.“ „Das weiß ich. Ich habe
dich auch lieb.“
„Und Oma. Wenn du einmal krank bist, dann schenke ich Dir
auch so ein schönes Buch. Dann wird alles wieder gut.“ „So machen wir das
Markus. Und Markus lächelte seine Oma ganz lieb an.
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