Ein Haus am Waldrand
Familie Rauschebach lebt seit kurzem in einem Haus, dass am
Waldrand steht. Die Familie hat sich dazu entschlossen dort zu wohnen. Vater
Rauschebach ist Jäger und er hat einen neuen Bezirk bekommen. Deshalb sind sie
umgezogen. Die Rauschebachs haben zwei Kinder. Erwin ist 9 Jahre alt und geht
in die dritte Klasse. Seine Schwester
ist erst drei Jahre alt und heißt Gina. Bevor sie in das Haus am Waldrand
gezogen sind, lebten sie zur Miete und wohnten
in einem kleinen Dorf. Nun wohnten
sie also am Waldrand. Ungewohnt für Alle.
Früh morgens ging der Vater aus dem Haus. Er frühstückte
jeden Morgen alleine. Die anderen Familienmitglieder brauchten erst später auf
stehen. Erwin musste um 8 Uhr in der
Schule sein. Er wurde um 7 Uhr von seiner Mutter geweckt. Er ging ganz gerne
zur Schule, aber neuerdings stand er nicht mehr so gerne auf. Es war dunkel an
der Bushaltestelle, die in der Nähe des Hauses an einer Straße stand. Und es
war kalt. Und er musste ganz alleine warten auf den Bus. Das gefiel Erwin
nicht. Und heute regnete es auch noch. Bis der Bus kam war Erwin klitschnass
und durchgefroren. Wenn er nach der Schule nach Hause kommt ist es langweilig.
Keine Kinder da zum Spielen. Er spielt so gerne Fußball, aber hier im Wald ist
das ein bisschen schlecht. Und alleine macht Fußball spielen so wie so kein
Spaß. Aber auch Erwins Mutter hat so ihre Schwierigkeiten in dem Haus am
Waldrand. Sie muss weit fahren zum Einkaufen, und sie kauft extra viel ein, für
die ganze Woche. Besuch von ihren Bekannten, den sie immer hatte im Dorf, hatte
sie hier auch noch keinen. Und dem Vater gefiel es hier auch nicht so richtig.
Er merkte , dass es den anderen nicht gefiel hier im Wald. Gina hatte auch
schon lange keinen Spielplatz mehr gesehen. Und immer nur im Haus hocken war
langweilig. Eines Tages holte Vater Rauschebach den Familienrat zusammen. Sie
setzten sich alle an den Küchentisch und Vater Rauschebach fing sogleich an zu
reden. " Ich habe in der letzten Zeit mitgekriegt, dass ihr Alle nicht zufrieden
seit. Ich selber auch nicht. So habe ich beschlossen wieder in ein Dorf zu
ziehen. Wie findet ihr das?" Die anderen klatschten und lachten laut. Und
Erwin sagte:" Gott sei dank. Danke Papa." Und die Frau sagte zu ihrem
Mann: " Ich dachte schon wir müssten hier für immer versauern."
Schnell hatte Papa Rauschebach eine Mietwohnung in der Nähe
seines Waldbezirkes gefunden. Und schon bald waren Alle wieder glücklich. Er
fuhr mit dem Auto zu seiner Arbeitstelle und abends ins Dorf zurück nach Hause.
Erwin hatte schon wieder Fußball gespielt mit Freunden aus dem Dorf. Und in der
Kälte und Nässe auf den Bus warten brauchte er auch nicht mehr, Frau Rauschebach ging jeden Tag
eine Kleinigkeit einkaufen und Besuch hatte sie auch schon wieder von einer
Freundin gehabt. Gina ging oft mit ihrer Mutter zum Spielplatz. Und Alle waren
wieder glücklich. Und Herr Rauschebach sagte zu seiner Familie." Nie
wieder ein Haus am Waldrand. Das verspreche ich euch." Und alle nickten
ihm zu.
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