Montag, 23. März 2020

Ein Haus am Waldrand










Ein Haus am Waldrand


Familie Rauschebach lebt seit kurzem in einem Haus, dass am Waldrand steht. Die Familie hat sich dazu entschlossen dort zu wohnen. Vater Rauschebach ist Jäger und er hat einen neuen Bezirk bekommen. Deshalb sind sie umgezogen. Die Rauschebachs haben zwei Kinder. Erwin ist 9 Jahre alt und geht in  die dritte Klasse. Seine Schwester ist erst drei Jahre alt und heißt Gina. Bevor sie in das Haus am Waldrand gezogen sind, lebten sie zur Miete und wohnten  in  einem kleinen Dorf. Nun wohnten sie also am Waldrand. Ungewohnt für Alle.
Früh morgens ging der Vater aus dem Haus. Er frühstückte jeden Morgen alleine. Die anderen Familienmitglieder brauchten erst später auf stehen. Erwin musste um 8 Uhr in  der Schule sein. Er wurde um 7 Uhr von seiner Mutter geweckt. Er ging ganz gerne zur Schule, aber neuerdings stand er nicht mehr so gerne auf. Es war dunkel an der Bushaltestelle, die in der Nähe des Hauses an einer Straße stand. Und es war kalt. Und er musste ganz alleine warten auf den Bus. Das gefiel Erwin nicht. Und heute regnete es auch noch. Bis der Bus kam war Erwin klitschnass und durchgefroren. Wenn er nach der Schule nach Hause kommt ist es langweilig. Keine Kinder da zum Spielen. Er spielt so gerne Fußball, aber hier im Wald ist das ein bisschen schlecht. Und alleine macht Fußball spielen so wie so kein Spaß. Aber auch Erwins Mutter hat so ihre Schwierigkeiten in dem Haus am Waldrand. Sie muss weit fahren zum Einkaufen, und sie kauft extra viel ein, für die ganze Woche. Besuch von ihren Bekannten, den sie immer hatte im Dorf, hatte sie hier auch noch keinen. Und dem Vater gefiel es hier auch nicht so richtig. Er merkte , dass es den anderen nicht gefiel hier im Wald. Gina hatte auch schon lange keinen Spielplatz mehr gesehen. Und immer nur im Haus hocken war langweilig. Eines Tages holte Vater Rauschebach den Familienrat zusammen. Sie setzten sich alle an den Küchentisch und Vater Rauschebach fing sogleich an zu reden. " Ich habe in der letzten Zeit mitgekriegt, dass ihr Alle nicht zufrieden seit. Ich selber auch nicht. So habe ich beschlossen wieder in ein Dorf zu ziehen. Wie findet ihr das?" Die anderen klatschten und lachten laut. Und Erwin sagte:" Gott sei dank. Danke Papa." Und die Frau sagte zu ihrem Mann: " Ich dachte schon wir müssten hier für immer versauern."
Schnell hatte Papa Rauschebach eine Mietwohnung in der Nähe seines Waldbezirkes gefunden. Und schon bald waren Alle wieder glücklich. Er fuhr mit dem Auto zu seiner Arbeitstelle und abends ins Dorf zurück nach Hause. Erwin hatte schon wieder Fußball gespielt mit Freunden aus dem Dorf. Und in der Kälte und Nässe auf den Bus warten brauchte er auch  nicht mehr, Frau Rauschebach ging jeden Tag eine Kleinigkeit einkaufen und Besuch hatte sie auch schon wieder von einer Freundin gehabt. Gina ging oft mit ihrer Mutter zum Spielplatz. Und Alle waren wieder glücklich. Und Herr Rauschebach sagte zu seiner Familie." Nie wieder ein Haus am Waldrand. Das verspreche ich euch." Und alle nickten ihm zu.

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