Montag, 23. März 2020

Ein Plüschschwan als Geschenk









Ein Plüschschwan als Geschenk

Ein jung verliebtes Paar war im Urlaub in Wasserburg am Bodensee. Jeden Tag gingen sie zum See. Von ihrer Ferienwohnung bis zum See waren es nur 15 Minuten zu Fuß. Jeden Tag gingen zu dem Kiosk der sich direkt am See befand. Sie tranken etwas, schauten über den See oder beobachteten die Leute die zum Schiffsanleger gingen. Schon gleich am ersten Tag fiel Klaus ein Plüschschwan auf, der in einem Korb am Kiosk käuflich zu erwerben war. Er wollte diesen Schwan gerne seiner Frau Kathrin schenken, doch diese sagte, dass der Schwan viel zu teuer sei. Sie wollte ihn nicht haben deswegen. Klaus wollte seine Frau nicht verärgern und kaufte ihr den Schwan nicht.
Bis dahin hatten sie immer schönes Wetter gehabt im Urlaub. Doch das änderte sich schnell. Auf einmal regnete es immer und Klaus und Kathrin blieben viel in ihrer Ferienwohnung. In der Zwischenzeit sprach Kathrin immer öfter über den Plüschschwan. Sie hätte ihn doch schon gerne geschenkt bekommen von Klaus, was sie ihm auch sagte.
Am letzten Ferientag wollte Klaus noch einmal zum See und Kathrin ging mit, obwohl es immer noch regnete. Was Kathrin allerdings nicht wusste, dass Klaus eigentlich noch einmal zum Kiosk wollte um Kathrin den Schwan zu kaufen. Sie gingen zusammen zum See und als sie dort ankamen war der Kiosk geschlossen wegen des schlechten Wetters. Klaus fragte noch Passanten, aber die sagten ihm auch nur, dass der Mann den Kiosk wegen des Regens geschlossen hatte. Traurig ging Klaus mit Kathrin wieder zurück zur Ferienwohnung. " Eigentlich wollte ich dir ja noch den Schwan kaufen, Kathrin aber morgen früh müssen wir wieder nach Hause fahren. " " Das ist nicht so schlimm sagte Kathrin. Du hättest ihn mir ja gleich gekauft, aber ich fand ihn zu teuer. Und das der Kiosk schließt bei schlechtem Wetter konntest du ja nicht wissen." Doch da plötzlich kam der Kioskbesitzer um die Ecke. Klaus sprach ihn gleich an: " Schade dass ihr Kiosk geschlossen hat, meine Frau hätte noch so gerne ihren Schwan von mir geschenkt bekommen. Aber leider ist morgen unser Urlaub zu Ende und wir müssen ohne Plüschschwan nach Hause fahren. Oder würden sie mir den Schwan trotzdem verkaufen?" " O.K., kommen sie mit mein Herr. Ich werde zwar meinen Kiosk nicht mehr öffnen, aber den Schwan werde ich ihnen noch verkaufen. Wenn die Gattin ihn so gut findet." " Ich bin sprachlos", sagte Klaus zu dem Mann. Klaus ging mit dem Mann mit zum Kiosk und bekam den Schwan. Er bezahlte den Schwan und schenkte ihm seiner Gattin. Die war überglücklich. Die beiden bedankten sich bei dem Mann und gingen zufrieden in ihre Ferienwohnung. Als sie da waren sagte der Mann zu seiner Gattin: " So nun hast du doch noch den Plüschschwan bekommen, den du erst nicht haben wolltest." Und sie sagte glücklich:" Vielen Dank mein Schatz."

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