Viertel vor!
Ein Mann hatte seine Uhrzeit immer eine viertel Stunde vor
die normale Zeit stehen. Er hatte immer Angst zu spät zu kommen. Deshalb war er
immer eine viertel Stunde früher am Ort da, als die anderen. Er war eine
viertel Stunde früher wach, weil sein Wecker hatte er auch immer eine viertel
Stunde vor stehen. Er war früher im Badezimmer und auch eine viertel Stunde
früher am Bahnhof, so konnte er den Zug nie verpassen. Wenn er also um 8 Uhr
nach seiner Zeit am Bahnhof war, war es in Wirklichkeit erst 7Uhr 45. Er konnte
eigentlich nie zu spät kommen.
Seine Freundin, die das ganze nicht mit machte stand eine
viertel Stunde später als ihr Freund auf, sie ging auch eine viertel Stunde später
zum Bahnhof. Ihr war das zu früh und sie wollte auch nicht so lange auf den Zug
warten. Er war schon früher bei der Arbeitstelle als sie und er wollte auch
immer früher Feierabend machen, aber das ließ sein Chef nicht zu.
So gingen die beiden, obwohl sie ein Paar waren, immer
getrennte Wege. Doch eines Tages hatte die Freundin die Faxen dicke. Sie
stellte in der Nacht seinen Wecker und seine Uhr eine viertel Stunde, auf die
reale richtige Zeit, zurück.
Als er morgens aufstand stand sie auch mit auf. Und sie
gingen zusammen zum Bahnhof und er war zufrieden. Endlich ging seine Freundin
mit ihm zusammen zum Bahnhof. Und sie hatten gemeinsam Feierabend. Und sie
gingen auch zusammen nach Hause.
Am Abend sagte er zu seiner Freundin: „Das war ein richtig
schöner Tag für mich. Und vielen dank auch dass du meinen Tick mit der Uhrzeit
mitmachst. Schließlich ist ja alles eine viertel Stunde früher für Dich.“
Da sagte sie: „ Wie schön dass Dir der Tag gefallen hat.
Aber ich war nicht eine viertel stunde früher dran als sonst, sondern Du eine
viertel Stunde später. Ich hatte deine Uhr eine viertel Stunde zurück gestellt
in der Nacht. Und du sagtest ja wie gut Dir der Tag gefallen hat. Ich muss
zugeben ich habe etwas gemogelt. Und nachdem der Tag dir so gut gefallen hat, hoffe
ich dass du jetzt deine Uhr immer richtig stellst und mir meinen kleine
Täuschung mit der Uhr verzeihst.“
„ Na, gut. Ich verzeihe dir dass du mich „hereingelegt“
hast, aber du hast Recht. Es war wirklich schöner als sonst.“ Und von nun an
ging seine Uhr immer richtig.
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