Donnerstag, 5. Juni 2014
Schicksalsbuch !
Klaus Ruhm las für sein Leben gerne. Das war sein liebstes Hobby. Am besten gefielen ihm dicke Romane in denen er den ganzen Abend, nach Feierabend sozusagen, drin schmökern konnte. Seine Frau war eher die Sportliche, fürs Lesen hatte sie nicht viel übrig, genauer gesagt fand sie das Hobby ihres Mannes langweilig. Aber er war früher auch sehr sportlich. Sie machten alles mögliche an Sport zusammen. Tennis spielen, Badminton und Kegeln. Und das wichtigste war, dass sie glücklich miteinander waren. Aber nach seinem Autounfall vor ein paar Jahren, der auch gut tötlich hätte ausgehen können, er hatte damals einen Schutzengel mit am Steuer sitzen, war an Sport nicht mehr zu denken. Der Unfall ist vor zehn Jahren gewesen.
Weil er heute im Rollstuhl sitzt, hat er heute keine Chance mit seiner Frau Sport zu betreiben, seine Frau Helga ist Sportbesessene. Seit er keinen Sport mehr machen kann ist sie total unzufrieden mit ihrem Mann.
Sie kann nicht mit der neuen Situation umgehen. Weil auch viele ihrer früheren Freunden nicht mehr zu ihnen kamen, um etwas zu trinken oder um sich mit ihnen zum Tennis oder sonst irgendwie verabredeten, hasste sie die neue Situation und mitlerweile hasste sie auch ihren Mann. Sie hatte immer gesagt:" Schatz, fahr nicht so schnell, sonst fährst du dir noch mal den Hals ab."
Sie machte ihren Mann und ihn ganz alleine für den Autounfall verantwortlich. Er hatte sich das ganz und gar selbst zuzuschreiben. Und er war auch ganz und gar verantwortlich dafür, dass die Freunde nicht mehr kamen. Sie machte ihn nicht nur für sein Leben verantwortlich, sondern sie gab oihm auch die Schuld dass ihr Leben, nach ihren Worten, bescheiden war. Klaus kam selber kam gut mit der neuen Lebenssituation zurecht. Das neue Hobby füllt seinen Tag aus und es macht ihm auch sehr viel Freude. Helga brachte ihm die Bücher immer mit nach Hause. Dann hatte sie genug Zeit sich ihrem neuen Hobby ganz hinzugeben, dem Tennis spielen. Jeden Tag ging sie zum Training. Sie hatte sogar einen eigenen Trainer, der wirklich alles konnte , nicht nur Tennis spielen.
Wenn Klaus dachte, dass seine Frau ihre Rückhand verbesserte, machte der Tennislehrer einen Satzball nach dem anderen bei Klaus seiner Frau, aber nicht auf dem Tennisplatz sondern im Bett. Die Tennisstunden bezahlte Klaus, denn die Geldangelegenheiten in der Familie Ruhm, da kümmerte sich Klaus drum. Helga hatte nichts, aber Klaus war gut versichert und kassierte eine gute Unfallrente. Denn im Gegensatz zu Helga, war die Versicherung der Meinung, dass Klaus nichts falsch gemacht hatte und einfach nur Pech gehabt hatte beim Autounfall.
Klau hatte schon seit längerem geahnt, dass seine Frau Helga ihm nicht mehr treu war. Aber als ihm ein Bekannter erzählt hatte, dass er seine Frau mit dem Tennislehrer in einer dunklen Ecke in einer Bar der Tennisanlagen beobachtet hatte, die sich innig küssten und umarmten, da war Klaus alles klar. Er bezweifelte nicht mit einem Gedanken die Aussage eines Bekannten. Er wollte seine Frau zur Rede stellen aber er hatte eine viel bessere Idee. Er wollte auf jeden Fall sein Testament ändern. Seine Frau sollte auf jeden Fall nicht mehr erben, wie er es noch vor Jahren vor gesehen hatte. Aber eigentlich wollte er etwas ganz anderes. Er wollte seine Frau nicht nur enterben, er wollte dass ihr restliches Leben zur Hölle wurde. Er wollte ihr eine Falle stellen. Nur alleine konnte er seinen Plan nicht umsetzen. Deswegen setzte er einen Privatdetektiven auf seine Frau und ihren Lover an. Aber als erstes, wollte er dann doch seine Frau darauf ansprechen, um seinen Plan umsetzen zu können.
Als sie eines Abends nach Hause kam sprach er sie direkt an: " Wo warst du heute?" fragte er. Sie tat verwundert und sagt: " Beim Tennistraining, mein Schatz. Wie immer." " Erzähl kein stuss, Helga. Ich weiss genau wo du warst. Du wurdest gesehen zusammen mit deinem Tennislehrer in eindeutiger Weise!" " Aber das ikst doch nicht wahr " Er fiel ihr ins Wort und sagte:" Du brachst erst gar nicht zu versuchen dich raus zu reden. Ich wahr schon länger mißtrauisch und hatte so etwas mir schon gedacht." " Aber Klaus, du wirst doch so etwas nicht glauben, ich versichere dir, dass..." Aber erfiel ihr abermals ins Wort und sagte etwas mit kräftiger Stimme:" Ich werde dich aus dem Testament streichen, und ausserdem verlange ich, dass du sofort meine Wohnung verläßt und nicht wieder kommst. Du wirst von meinem Anwalt hören." Helga versuchte noch ihren Mann zu beruhigen, doch sie sah dann doch ein, dass es erst einmal besser sei das Haus zu verlassen. Sie packte das nötigste ein und verließ das Anwesen. Sie fuhr mit dem Bus in die Stadt und stand wenige Minuten später bei ihrem Tennislehrer vor der Tür. Als sie ihm alles berichtet hatte, ließ er sie herein.
Am nächsten Morgen, als Helga wach wurde, wusste sie erst gar nicht wo sie überhaupt war. Aber im nächsten Moment war sie völlig klar. Sie weckte ihren Lover und war wütend über dass, was ihr Mann mit ihr gemacht hatte.
Klaus wusste, das Helga das nicht auf sich beruhen ließ. Jetzt, da er sie vor die Tür gesetzt hatte, würde sie sich überlegen wie sie ihm schaden könnte.
Er setzte wie von ihm geplant, einen Privatdetektiv auf seine Frau und ihren Lover an. Klaus musste wissen was sie vor hatte, um dann Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Klaus hatte einen sehr guten Privatdetektiv angesetzt auf seine Frau. Er wusste nun dass wie er erwartet hatte, sie ihn um die Ecke bringen wollte, bevor er das Testament geändert hatte. Und das beste an der Sache war, dass Klaus genau wusste wie seine Frau ihn umbringen wollte Der Privatdetektiv hatte dieses alles für Klaus heraus gefunden.
Der Privatdetektiv versicherte Klaus, dass seine Frau nichts mitgekriegt hatte, dass sie überwacht und abgehört wurde.
Die Frau traf mit ihrem Lover Vorkehrungen, und Klaus selber natürlich auch, schließlich wollte er nicht das Zeitliche segnen. Und außerdem wollter er seine Frau und ihren Lover bald hinter schwedischen Gardinen sehen. Klaus hatte einen Freund der bei der Polizei ist. Und diesen hat er ebenfalls in alles eingeweiht.
Eines Tages schellte es an der Haustür von Klaus Ruhm und wie er schon erwartet hatte stand seine Frau vor der Tür. " Was willst du denn hier?" tat Klaus überrascht . " Hör mich doch erst einmal an, Klaus." sagte seine Frau gespielt . " Ich woillte noch einmal mit dir reden, ob es für uns noch einmal eine Chance gibt." Klaus ließ Helga in das Haus hinein, und sie gingen in die Stube um sich zu unterhalten. Klaus hatte ihr grosse Hoffnungen gemacht, dass sie beiden doch noch mal eine Zukunft haben. Klaus hatte natürlich ihr alles vorgespielt, was helga nicht wissen konnte. Helga hatte Klaus ein Buch als Versöhnungsgeschenk mitgebracht. Klaus hatte eine komische Angewohnheit beim Lesen. er leckte beim umdrehen jeder Seite die er umschlug seinen Zeigefinger ab und schlug dann die Seite um. Diese Angewohnheit kannte Helga natürlich. Helga hatte sich beim Abschied von Klaus für den nächsten Tag verabredet. Klau wollte Helga aus dem Buch vorlesen, was sie ihm geschenkt hatte. Früher haben sie das öfter gemacht. Und sie dachten beide, dass dieser alte "Brauch" etwas gutes ist für ein Neuanfang.
Am nächsten Abend sitzt Helga ganz gespannt im Wohnzimmer bei ihrem Mann und hört ganz gespannt beim Vorlesen zu. Besser gesagt, sie sah ihm gut zu. Wie immer leckte ihr Mann den Finger ab um zu der nächsten Seite umzuschlagen. Und je länger Klaus vorlas, desto unruhiger wurde Helga. Plötzlich sprang Helga aus ihrem Sessel auf und schrie:" Das gibt es doch gar nicht, du müsstest schon längst tot sein." " Warum das denn?" fragte Klaus ganz unschuldig. " kann man beim Lesen auch schon krepieren, dass wusste ich ja noch gar nicht, oder doch?" " Was soll die Frage?" entgegnete Helga. Ich wusste, dass du die Seiten, die ich abgeleckt habe mit meinem nassen Finger mit Gift beschmiert hast, Helga. Denkst du ich bin von gestern?" Als Helga das hörte flippte sie aus. Nahm sich eine Vase vom Tisch und wollte Klaus mit der Vase eins über den Schädel ziehen. Doch dazu kam es nicht mehr, weil Klaus Freund und seine Kollegen von der Polizei dazwischen gingen .
Klaus hatte einen so schlauen Plan, dass er die Seiten, wo das Gift drauf war, mit Tesafilm beklebt hatte. und damit mit dem Gift gar nicht in Berührung kommen konnte. Zu seiner Frau sagte er, während die Polizei sie abführte:" Diese Buch ist ein Bestseller mit dem Titel" Schicksalsbuch", Helga, darauf kannst du Gift nehmen"
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