Samstag, 14. Juni 2014
Ein so genannter Arbeitsunfall
Maurer haben sich ohne Frage eine körperlich schwere Arbeit ausgesucht, aber sie ist auch sehr gefährlich, manchmal Lebensgefährlich. Klaus Rieder ist ein Maurermeister durch und durch. In der kleinen Stadt Uslar, hat er sich mit seiner Frau Karin, eine kleine Firma mit 18 Mitarbeitern aufgebaut. Früher, als sie ganz klein anfingen, um sich diese Firma aufzubauen, war er selber noch öfter auf der Baustelle um mitzuarbeiten. Heute fährt er zu den Baustellen, um zu gucken ob alles glatt geht, oder um zu gucken ob noch genug Steine oder Mörtel da sind, oder einfach zu sehen ob es den Arbeitern gut geht.
Sein Bester Freund Ralf Karger ist auch bei ihm angestellt. Aber das freundschaftliche Verhältnis zwischen den beiden war in letzter Zeit sehr angespannt. Besser gesagt die beiden verstanden sich überhaupt nicht mehr. Ralf war schon damals eifersüchtig auf seinen Freund Klaus, weil er das hatte, was Ralf vergönnt war, nämlich eine Frau und ein Bauunternehmen. Er wollte sich damals auch selbständig machen, aber ihm fehlte das nötige Kleingeld. Und er hatte nicht das Glück, wie Klaus, dass er eine gut betuchte Frau geheiratet hat.
Ralf Karger arbeitete zur Zeit an einer Baustelle in Uslar mit drei anderen Kollegen zusammen. Es war um die Mittagszeit, als sein Chef zu der Baustelle kam. Es wasr ein Neubau der drei Stockwerke bekommen sollte. Als Klaus Rieder aus dem Auto stieg, waren alle Arbeiter auf dem Gerüst am Mauern. Weil Ralf der Polier auf dieser Baustelle war, sprach Klaus ihn auch direkt an. " Was habt ihr denn den ganzen Morgen gemacht, sehr viel weiter seid ihr aber nicht gekommen." " Du hast immer was zu meckern," sagte Ralf zu seinem Freund. "Es haben alle fleißig gearbeitet, das kannst du mir glauben," nahm er auch seine Kollegen in Schutz. " Das resultat sieht aber ganz anders aus," konterte Klaus und sagte ausserdem: " Mir ist das schon länger aufgefallen bei dir, Ralf, die Poliere auf den anderen Baustellen schaffen immer mehr Leistung als du."
" Was willst du damit sagen?" erwiderte Ralf ärgerlich. " Ganz einfach, Ralf, wenn das so weitergeht, muss ich mich nach einem anderen Polier um sehen. Und werde dich kündigen, wenn du mit deinen Leuten nicht schneller wirst beim Arbeiten." " Du willst mich doch nur loswerden, weil wir uns nicht mehr so gut verstehen." " Komm mal vom Gerüst, Ralf. Ich möchte dich in der Baubude mal unter vier Augen sprechen." Ein paar Minuten später saßen sich die beiden in der Baubude gegenüber, und Klaus schimpfte sofort auf Ralf ein:" Wie konntest du meine Frau anfassen, du Schwein." " So hat sie es dir erzählt, Klaus. Dann muss es ihr ja sehr gefallen haben." Nachdem der Satz so eben ausgesprochen war, stand Klaus wie von der Tarantel gestochen auf und packte Ralf am Kragen. Es entstand eine wilde Prügelei, die erst aufhörte, als die Kollegen auf der Baustelle die beiden Kampfhähne trennen konnten. " Sie bloß zu das du Land gewinnst, Ralf. Sonst vergesse ich mich. Du bist fristlos gefeuert, und lass dich nie wieder in meiner Nähe blicken." Ralf suchte schnell das Weite, aber nicht ohne eine Drohung auszusprechen in Richtung seines Exchefs:" Das wirst du noch bereuen."
Ein paar tage später, als Klaus Rieder auf die Baustelle kam, die vor kurzem noch von Ralf geführt wurde, musste Klaus sich etwas auf der Baustelle angucken, dass er nur vom Gerüst aus sehen konnte, die Arbeiter hatten schon Feierabend, so dass er ganz alleine auf der Baustelle sich befand. Es war schon etwas finster, so dass er mit einer Taschenlampe, das Gerüst hoch gehen musste. Als er auf dem obersten Gerüst war hörte er unter sich ein Geräusch, er guckte nach unten und sah plötzlich Ralf, wie er das Gerüst hoch ging. Als Ralf neben Klaus auf dem obersten Gerüst angekommen war, fing Ralf gleich an Klaus zu beschimpfen. Er schubste ihn und Klaus machte einen Schritt nach hinten. Klaus schubste Ralf ebenfalls. Doch dann sah Klaus, dass Ralf weit ausholte. Er wollte Klaus feste nach hinten schubsen und sagte dabei:" Fahr zur Hölle, Klaus." Der wich aber Ralf aus und Ralf lief ins Leere und an Klaus vorbei. Ralf stürzte plötzlich durch das Gerüstbrett und fiel nach unten auf den Boden. Klaus wusste erst gar nicht was passiert war, ging schnell nach unten und guckte nach Ralf. Aber er war schon tot. Als die Polizei später am Unfallort war, klärte sich alles auf. Das Gerüstbrett war morsch.Ralf hatte vorher das heile Gerüstbrett ausgetauscht wie die Polizei durch Fingerabdrücke von Ralf ermittelte, und Klaus sollte druch Ralf seinen Schubser in den Tod stürzen. Klaus war geschockt und fragte: " Wer anderen eine Grube gräbt..." und dachte das geschieht Ralf ganz recht, er ist durch seine eigene Schuld durch " einen so genannten Arbeitsunfall" gestorben.
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