Dienstag, 10. Juni 2014

Auf eigene Faust





Markus Westerwald war in einem Straßencafe auf Sizilien und trank einen starken Mocca. Vor einer Stunde befand er sich noch im Flieger, der aus Hannover gestartet war. Er kam sich sehr verlassen vor, obwohl genug Leute in diesem Cafe waren. Aber er konnte kein Wort italienisch, und nur einige Brocken Englisch. Das Cafe war sehr nett eingerichtet. Auf allen Tischen waren frische Blumen und eine Kerze und die Wände waren mit vielen fröhlich bunt bemalten Bildern behangen. Der Thresen war aus Chrom und hinter diesem war eine grosse Spiegelwand. Er bestellte sich noch einen Mocca und war recht angetan von der hübschen Bedienung, aber die meiste Zeit schaute er nach draussen auf die belebte Straße. Die Leute, die er da sah machten Einkäufe oder genossen einfach diesen schönen Tag und gingen spazieren. Aber so richtig bekam er von seiner Umgebung nichts mit, weil seine Gedanken ganz woanders waren. Er verließ das Cafe, nachdem er bezahlt hatte und ging durch die Einkaufsstraße. Markus wollte sich nun eine kleine Pension suchen, wo er 14 Tage bleiben konnte. Für länger hatte er bei seinem Chef keinen Urlaub gekriegt. Für sein Vorhaben waren 14 Tage ziemlich knapp. Nach einiger Zeit fand er die für ihn passende Unterkunft.
Er wusste gar nicht recht, wie er es anstellen sollte. Er suchte einen Mann namens Angelo Calabrese. Er kannte nur seinen Namen, nicht seinen genauen Aufenthalt. Markus wusste nur, daß Angelo sich auf Sizilien aufhält. Aber Sizilien war groß, und er wollte sich erst einmal von dem Flug erholen, und beschloss, dass er morgen in aller Frühe mit der Suche beginnen wollte. Er aß noch eine Kleinigkeit und trank eine Flasche Rotwein und ging dann auf sein Zimmer. Am nächsten Morgen stand er, voller Tatendrang aber noch etwas müde, auf. Er ging durch die Stadt und guckte jeden Passanten ganz genau an. Er hatte diesen Angelo nur einmal richtig gesehen, aber er konnte sich sehr gut Gesichter merken. Markus musste aber auch feststellen, dass sich die meisten Südländer sehr ähnelten, meist kurze schwarze Haare mit schwarzem Oberlippenbart. Es machte seine Suche nicht gerade leichter. Allerdings hatte er sowieso nicht damit gerechnet, dass er Angelo auf der Strasse über den Weg läuft. Eine Stunde später hatte bereits die erste Kneipe geöffnet. Markus betrat die Pinte und bestellte sich eine Cola, die er eisgekühlt serviert bekam. Die Cola erfrischte ihn  so richtig. Aber eigentlich ist er nicht deswegen in die Kneioe gegangen, viel mehr wollte er Informationen über Angelo. Trotz der frühen Stunde, war die Wirtschaft schon relativ gut besucht. Markus stellte sich einigen Gästen vor und fragte ob sie vielleicht Angelo Calabrese kannten. Aber niemand konnte etwas mit dem Namen anfangen, oder sie taten so als konnten sie nichts damit anfangen. Leider hatte er kein Bild von Angelo, aber er konnte ihn gut beschreiben, obwohl das bei langem nicht das selbe war. Markus klapperte noch einige Kneipen ab, allerdings auch ohne Erfolg. Er war schon ziemlich depremiert, und sah überhaupt keine Hoffnung diesen Angelo überhaupt zu finden. Für heute wollte er schon aufgeben, als er einen Mann in die Kneipe gehen sah, der wie Angelo aussah. Er beschloss diesen Mann in die Kneipe zu folgen. Er fand den Mann am Thresen sitzen. Ein Platz war noch frei neben ihn, aber Markus wollte ganz sicher gehen. Deshalb setzte er sich an einen Tisch, von dem er den Mann ganz genau sehen konnte.
Nachdem er den Mann genau gemustert hatte, kam er zu dem Schluss dass dieser Mann, Angelo sehr ähnlich sah, aber er war es nicht. Trotzdem hatte Markus so ein Gefühl, als ob dieser Mann etwas über Calabrese wusste. Er setzte sich neben den Herren auf den freien Barhocker, und stellte sich auf deutsch vor:" Guten, Tag, mein Herr. Mein Name ist Markus Westerwald. Sie haben sehr viel Ähnlichkeit mit einem Mann, den ich kenne. Sein Name ist Angelo Calabrese. Kennen sie ihn vielleicht?" Der Italiener war sichtlich überrascht. " Ja, er ist ein Bekannter von mir. Ich habe ihn aber schon lange nicht mehr gesehen. Was machen sie denn hier in Italien?" " Ich mache Urlaub hier und wollte Angelo mal einen Besuch abstatten. Ich habe ihn in Deutschland kennen gelernt. Woher sprechen sie so gut deutsch?" " Ich habe zwei Jahre in Deutschland gearbeitet. Darf ich sie zu einem Glas Rotwein einladen?" " Markus stimmte freudig zu. " Wie heißen sie, wenn ich fragen darf?" " Mein Name ist Alfredo Conti." " Wissen sie vielleicht wo ich Angelo finden kann?" fragte Markus. " Angelo hat keinen festen Wohnsitz, aber ich weiss, wo man ihn ab und zu finden kann. Er geht gelegentlich mal ins La Casa. Wissen sie schon wo das ist?" " Ja, ich bin schon daran vorbei gegangen. Es ist bestimmt sehr teuer dort. Die Wirtschaft sah ziemlich nobel aus von aussen." " Am besten wird es sein, wenn sie dort am Samstag Abend nach Angelo suchen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie ihn dort treffen werden. Ich muss jetzt leider weiter, sie wissen schon, Geschäfte und so. Hat mich gefreut sie kennen zu lernen. Wenn sie Angelo treffen, grüssen sie ihn schön von mir." " Werde ich machen," erwiderte Markus.
Markus wusste mitlerweile, dass er wohl vor Samstag Abend Angelo nicht sehen würde. Er hatte also noch zwei Tage Zeit, die er irgendwie totschlagen musste. Aber das sollte nun wirklich kein Problem sein in diesem schönen Urlaubsland. Obwohl er eigentlich nicht zum Urlaub auf Sizilien war, blieb ihm wohl nichts anderes übrig als nichts zu tun. Trotzdem wollte er die Zeit irgendwie nutzen. Nachdem er ausgiebig gespeist hatte, ruhte er sich auf seinem Zimmer aus. Anschließend ging er zum Strand und suchte sich einen relativ ruhigen Platz aus. Er legte sich in den warmen Sand und genoss das wunderschöne Wetter. Die Luft war sehr warm, aber nicht stickig. und eine kühle Brise wehte vom Meer her. Der Himmel war strahlend blau und Markus träumte so vor sich hin. Aber irgendwie fühlte er sich beobachtet, obwohl er niemanden ausmachen konnte. Er ging ins wasser und schwamm ein bisschen im Meer. Als er schon einige Zeit im Wasser war, sah er plötzlich zwischen zwei Bäumen etwas aufblitzen. Es musste ein Fernglas sein, dessen Gläser von der Sonne reflektierten, dachte er sofort. Nachdem er länger in diese Richtung schaute, sah er dass plötzlich zwei Gestalten sich nach hinten bewegten und verschwanden. Er konnte jedoch niemanden erkennen, dafür war die Entfernung zu gross. Er konnte sich wirklich nicht denken, wer ihn und aus welchem Grund, beobachtete. Er ging zu seinem Platz zurück und wollte einfach vergessen, was er gesehen hatte. Er blieb noch eine ganze Weile am Strand liegen und genoss die warmen Sonnenstrahlen, aber er fühlte sich immer noch die ganze Zeit beobachtet. Er schaute noch einmal flüchtig zu den Bäumen, wo er vorhin das Fernglas aufblitzen sah, konnte aber niemanden dort ausmachen. Mit der Zeit dachte er, dass er sich das ganze nur einbildete. Markus ging kurz danach zu seiner Pension zurück, ging auf sein Zimmer und zog sich für das Abendessen um. Als er in den Speiseraum kam, setzte er sich an seinen Stammtisch und bestellte bei der netten Bedienung. Er schaute sich flüchtig in dem relativ kleinen Gastraum um, und sah in der Ecke zwei Italiener sitzen, die Rotwein tranken und sich angeregt unterhielten. Er hatte dies beiden Männer noch nie hier gesehen. Als er am Essen war, kam er sich schon wieder beobachtet vor, und zwar von den beiden Männern. Sein erster Gedanke war, ob es sich vielleicht um dieselben Personen handelte, die ihn auch am Strand beobachtet hatten. Nachdem er gegessen hatte, ging er nach oben auf sein Zimmer. Kurze Zeit später ging er jedoch noch einmal in den Speiseraum, um zu sehen, ob die beiden Männer noch da waren. Genau wie er gedacht hatte, waren sie nicht mehr zu sehen. Markus erkundigte sich bei der Bedienung nach den Herren. " Tut mir leid mein Herr, Die beiden Männer habe ich hier zum ersten Mal hier gesehen," antwortete die Bedienung. Es war Markus nun ziemlich klar, dass er beschattet wurde. Er wusste nur nicht von wem und warum überhaupt. Er begab sich in die Hausbar und blieb dort einige Stunden, bis um Mitternacht, dann ging er leicht besoffen auf sein Zimmer und schlief auch sofort ein.
Der nächste Tag verlief ziemlich ruhig. Er besuchte ein Museum, und selbst dort fühlte er sich erneut beobachtet. Markus konnte aber niemanden ausfindig machen. Ansonsten machte er den ganzen Tag nichts, ausser lesen auf seinem Zimmer. Er konnte es kaum abwarten Angelo Calabrese morgen Abend zu begegnen. Er hoffte, dass er kommen würde, wie Alfredo Conti gesagt hatte, damit Markus sich an Calabreses Fersen heften konnte.Der feine Herr Angelo Calabrese hatte nämlich als er in Deutschland war Markus Frau, Iris entführt und mit nach Italien genommen. Markus hatte natürlich damals sofort die Polizei verständigt, aber nachdem die Polizei herzlich wenig erreicht hatte, wollte er es jetzt auf eigenen Faust versuchen seine Frau wieder zu finden.
Endlich war es Samstag Abend,  und es war so weit. Markus war punkt 20 Uhr in der Gaststätte La Casa, und hoffte Calabrese zu finden. Er setzte sich an einen Tisch, wo er nicht sofort gesehen werden konnte, aber jeden Winkel der Gaststätte überblicken konnte. Er wusste nicht, dass er schon längst aus einem Hinterzimmer beobachtet wurde. Hinter einem Vorhang stand Angelo Calabrese mit Alfredo Conti, der eigentlich Silvio Calabrese hieß, und der Bruder von Angelo war.Silvio hatte sofort seinen Bruder von dem Gespräch mit Markus Westerwald erzählt, und das er ihn suchte. Mit dem Namen Westerwald konnte Angelo nicht anfangen, Aber jetzt, als er ihn sah, wusste er wer der Mann war.
Die Calabresebrüder sind zwei Mafiabosse, die auch mit Frauenhandel, und Prostitution zu tun haben. Silvio war es auch, der zwei seiner Leute auf Markus Westerwald angesetzt hatte.
Markus war also die vergangenen zwei Tage nie unbeobachtet gewesen. " Was kann der Mann wollen?" fragte Silvio. Angelo antwortete er will seine Frau zurück. Aber das wird er nicht schaffen, vor allem nicht alleine. Aber zur Sicherheit entledigen wir uns von diesem Plagegeist  Ich werde Ritzi auf  ihn ansetzen, um ihn auszulöschen:" " Eine gute Idee." sagte Silvio. Nach einer Stunde stand Markus auf, es war ihm nicht ganz geheuer. Und Angelo würde bestimmt auch nicht kommen. Es dämmerte schon etwas und seine Schritte wurden schneller. Nur noch die Pension erreichen, dachte er. Gott sei Dank, er hatte es geschafft. Er wusste aber dass er noch nicht in Sicherheit war. Schnell präparierte er sein Bett so, dass es so aussah, als ob er darin liegen würde.  Er hörte plötzlich dass jemand sich an seiner Tür zu schaffen machte. Er holte schnell seine Pistole, die einen Schalldämpfer hatte, aus der Nachtischschublade und stellte sich hinter die Tür, bevor diese aufging. Er sah wie die Tür ganz langsam geöffnet wurde und hörte dann drei, vier leise Schüsse. Die Tür schloss sich wieder. Ein paar Sekunden später ging Markus vorsichtig  aus seinem Zimmer und verfolgte den Mann. Er wusste ganz genau, dieser Mann würde ihn zu Calabrese führen. Der Mann merkte nicht, dass er verfolgt wurde, auch Mafiabosse hatten mal schlechtes Personal. Tatsächlich führte der Mann Markus zu einer Villa. Das musste die Residenz von Angelo Calabrese sein. Markus hatte vorerst genug gesehen, und ging zu seiner Pension zurück. Das beste an der ganzen Sache war, das Calabrese jetzt dachte, dass er tot sei. Gut dass Calabrese so einen  Stümper auf ihn angesetzt hatte.
Die nächsten Tage beschäftigte sich Markus mit der Beobachtung der Calabresevilla. Er fand gleich am ersten Tag seiner beobachtungen einen äußerst günstigen Platz, wo er nicht gesehen werden konnte, er selbst aber alles im Auge hatte. Es schien die Zentrale dieser Organisation zu sein, denn von hier gingen alle Aktivitäten aus, den ganzen Tag und auch nachts war hier ein Kommen und ein Gehen. Markus ging die ganzen Tage immer seltener schlafen, es war ihm wichtiger Calabrese zu beobachten. Obwohl er Calabrese nie richtig zu Gesicht bekam, war er bei Markus, wie ein Geist, in seinen Gedanken eingeprägt.Er wusste nicht genau, wie er an Calabrese heran kommen sollte. Was ihm bei seinen Beobachtungen aber auffiel, war eine junge gut aussehende Italienerin, die jeden Abend alleine mit ihrem Auto zur Villa Calabrese fuhr, und die erst in den Frühen Morgenstunden wieder fuhr. Das wiederholte sich jeden Abend, wie ein ganz normaler Rhythmus. Markus dachte sich, dass das die Geliebte von Angelo Calabrese sein musste. Am nächsten Abend kam die Frau erneut pünktlich an der Villa an. Plötzlich bevor sie überhaupt richtig ausgestiegen war, spürte sie ein feuchtes Tuch über ihren Mund und Nase, das ihr jemand von hinten ins Gesicht drückte. Stunden später wachte sie in einem Auto auf dem Rücksitz auf, geknebelt und gefesselt. Markus löste den Knebel und sagte: " Geben sie mir die Telefonnummer von Calabrese:" " Was haben sie denn vor?" fragte sie ängstlich. " Das werden sie noch früh genug erfahren," sagte Markus ärgerlich.
Markus fuhr schon einige Stunden, als er an der Grenze von Deutschland ankam, wo es aber keine Probleme mit dem Passieren gab. In Hannover angekommen nahm er sofort mit Calabrese Kontakt auf. Als bei dem Telefongespräch Markus einen eindeutigen Beweis brachte, dass er Calabrese entführt hatte, indem er die Italienerin mit ihrem Geliebten einige Sekunden sprechen ließ, willigte Calabrese auf die Forderungen, die Markus ihm stellte, ein. Markus hatte verlangt, dass Calabrese persönlich nach Hannover kam, und zwar mit Markus Frau. Am Hauptbahnhof von Hannover sollte die Übergabe stattfinden. Am Samstag um 1 Uhr nachts. Da Angelo Calabrese seine Franceska heiss und innig liebte, blieb ihm nichts anderes über als auf den Tausch einzugehen. Und persönlich dort zu erscheinen. Natürlich würde er nicht alleine kommen, obwohl er keine grösseren Probleme darin sah, den Tausch reibungslos über die Bühne zu bringen. Calabrese und seine Leute waren schon etliche Stunden vor dem Tausch in Hannover, und sahen sich den Treffpunkt erst einmal bei Tagelicht an. Markus war sich sehr sicher, dass Calabrese kommen würde. Er hatte aber auch schreckliche Angst, dass etwas schief gehen könnte. Schließlich war es ja nicht ganz ungefährlich, weil seine Frau an dem Tausch beteiligt war. Er wollte seine Frau gesund und lebendig wieder in seine Arme schließen.
Er hatte grossen Hass auf Calabrese, und er wusste, dass er sich bei Übergabe zusammen reissen musste, um keine Dummheiten zu machen. Calabrese war damals nach Deutschland gekommen, um für seine Bordelle, Frauen zu entführen. Ausgerechnet musste auch Markus Frau  darunter sein. markus hatte noch gesehen, wie Calabrese mit seiner Frau wegfuhr. Es passierte praktisch vor seinen Augen, und das Gesicht von diesem eklhaften Calbrese, hatte er sich für immer eingeprägt.Wie verzweifelt war Markus manchmal, wenn er an seine Frau dachte. Und er dachte viel an seine Frau, eigentlich täglich. Er war fassungslos, als die Polizei ihm sagte, sie könnten im Moment nichts machen. Deshalb hatte er ja auch beschlossen, auf eigene Faust seine Frau wieder nach Hause zu holen.
Um so zufriedener war er jetzt, dass er nun einen kleinen Teilerfolg erreicht hatte. Calabrese würde auf jeden Fall auf seine Bedingungen eingehen, und dann wäre seine Frau wenigstens schon einmal in Hannover.
Je später es an diesem Samstag Abend wurde, desto nervöser wurde Markus. Er hatte überlegt, ob er wohl das richtige gemacht hatte, sich mit solchen Verbrechern anzulegen, aber wenn er an seine Frau dachte, wusste er , dass er das richtige gemacht hatte. Anders hätte er seine Frau wohl nie wieder gesehen. Es war 0:45 Uhr als Markus sein Auto in einer dunklen Ecke des Bahnhofs parkte. Er machte sein Licht am Auto aus, seine Waffe war auf Calbreses Geliebte gerichtet. Von Calabrese war noch nichts zu sehen, es war allerdings auch noch etwas Zeit. Markus war sichtlich nervös, er steckte sich eine Zigarette an. " Jetzt werden wir gleich sehen wieviel der grosse Calabrese für sie über hat." sagte Markus zu seiner Geisel. Er schaute fast alle zwanzig Sekunden auf die Uhr.
Es war für Calabrese nicht ganz ungefährlich, schließlich wurde er auch in Deutschland polizeilich gesucht. Aber das Risiko war es ihm wert. Er war so richtig verliebt in seine schwarze Amazone Für sie würde er wirklich alles tun.
0:35 Uhr. Markus Nerven waren an dem Siedepunkt angelangt. Er steckte sich noch eine Zigarette an, um etwas ruhiger zu werden, aber das half auch nicht viel. Er schaute noch einmal auf die Uhr. Noch drei Minuten bis 1 Uhr, aber es war gar nicht sicher ob Calabrese pünktlich kommen würde. Das er kommen würde, daran hatte Markus keine Zweifel, oder doch.
Mitlerweile war es schon fünf Minuten nach 1 Uhr. So langsam kamen ihm doch Zweifel ob er wirklich kommt. Doch plötzlich sieht er zwei Autolichter, die in der ferne immer näher kamen. Das musste Calabrese sein. Das Auto fuhr ziemlich langsam, genauer gesagt Schritttempo.
Plötzlich 100 Meter von seinem Auto entfernt , blieb der Wagen stehen. Markus machte jetzt erst seine Scheinwerfer an seinem Auto an. Er betätigte ein zwei mal die Lichthupe, und sein Gegenüber machte es ihm nach. Eine ganze Weile passierte überhaupt nichts, bis jemand an Calabreses Auto ausstieg. Markus stieg ebenfalls aus, aber er hatte die Geisel vor sich stehen. Und er hielt ihr eine Pistole an die Schläfe. " Bist du es selber Calabrese ," rief Markus seinem Gegenüber zu, weil es zu dunkel war um jemanden zu erkennen. "Si" war die Antwort. " Nun gut, sagte Markus. Ich will, dass du mit meiner Frau alleine herüber kommst, an meinem Auto findet die Übergabe statt." " Ich mache alles was sie wollen, aber tun sie meinem Schatz nichts." Tatsächlich ging Calabrese mit seiner Geisel zu markus Auto. Markus wurde immer nervöser aber riss sich zusammen. Calabrese ließ markus frau los und marekus gab Calabrese seine geliebte wieder. Markus setzte sich zusammen mit seiner Frau in sein Auto und duckten sich herunter. Calabrese musste ja noch den Weg zurück zu seinem Auto gehen. Als er auf halber Strecke war, wurde der Parkplatz plötzlich ganz hell erleuchtet. " Stehen bleiben, hier spricht die Polizei." Calabrese wollte noch schnell zu seinem Auto laufen, aber seine Männer hatten schiss gekriegt und fuhren einfach los, ohne ihren Boss mitzunehmen. Calbrese hatte schon Handschellen an und das Auto mit seinen Mitarbeitern wurde auch schon gestoppt. Alle wurden verhaftet.
" Wie haben sie das denn nur angestellt?" fragte der hauptkommissar Markus. " Man muss auch mal was auf eigenen faust machen." Und seine Frau schaute ihn verliebt an.












































































   
















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