Sonntag, 15. Juni 2014

Marvin und Donka ( Ein unzertrennliches Doppel)

Marvin und Donka (Ein unzertrennliches Doppel)



Donka ist ein kleiner Schäferhund. Bei seiner Geburt wird er von seinen damaligen Besitzern einfach ausgesetzt. Sie konnten sich einen Hund noch nicht leisten. Die Besitzer banden ihn an einer Autobahnraststätte einfach an einen Laternenpfahl fest.
Marvin, ein aufgeweckter Junge fand den süssen Hund und nahm ihn  mit nach Hause. Da seine Eltern aber nicht viel Geld hatten, sagten sie dem kleinen Marvin, dass er den Hund nicht behalten durfte, sondern statt dessen sie den Hund in einem Tierheim abgeben müssten. Das taten sie dann auch. Der kleine Marvin war tief traurig, aber er konnte gegen diese Entscheidung nichts machen. Er hatte diesen Hund aber so in sein Herz geschlossen, dass er ihn jeden Tag im Tierheim besuchte. Der Hund war von Geburt an auf einem Auge blind, so dass sich nicht viele für diesen Hund interessierten.
Ein Jahr später war Donka immer noch ein Heimtier. Marvin besuchte ihn weiterhin jeden Tag doch es fiel ihm immer schwerer jeden Tag, weil er mitlerweile krank geworden war. Marvin hatte Diabetes bekommen. Er musste jeden tag sich selber spritzen und er war die erste Zeit müde, später gereizt und er fühlte sich oft nicht gut. Donka und Marvin waren richtige Freunde geworden. Aber Marvin wusste ja, dass er Donka nicht mit nach Hause nehmen konnte und er war sehr traurig seitdem. Sein Vater war ebenfalls sehr traurig. Einerseits, dass Marvin krank geworden war und zweitens, dass er Donka seinem Sohn nicht schenken konnte.
Doch plötzlich kam seinem Vater eine tolle Idee beim Fernseh gucken. Im Fernsehen sah er Abends einen Bericht über Diabetes und dabei brachten sie einen Filmausschnitt über einen so genannten Diabetikerhund.
Im Bericht sagten sie, dass man junge Hunde so ausbilden konnte, dass sie Unterzuckerungen bei dem Diabetiker sofort erkennen können und ihm so im Alltag eine grosse Hilfe sein könnten. Im Bericht heisst es auch, dass die Krankenkasse eventuell dem Diabetiker diesen Hund mit einer bestimmten Summe mit finanzieren könnten, wenn nicht genügend Geld in der Familie des Diabetikers vorhanden sei. 
Der vater schrieb der Krankenkasse von dieser Idee, die er hatte, vielleicht konnte der Vater ja doch noch Marvin den Hund kaufen. Der Vater erzählte Marvin erst einmal nichts davon.
Ein paar Wochen später bekam der Vater Post von Marvins Krankenkasse.
Er ging mit Marvin zusammen zum Tierheim und besuchte Donka. Er sagte zu Marvin, dass er mit dem Tierheimleiter sprechen wolle. Der Vater öffnete den Brief von der Krankenkasse und zeigte dem Leiter des Tierheims den Brief und fragte:" Sehen sie eine Möglichkeit der Finanzierung des Hundes. Der Leiter sagte nur:" Wenn sie wollen, können sie Donka gleich mitnehmen. Marvin war jeden Tag hier im Tierheim, ein besseres Herrchen könnte ich mir wirklich nicht vorstellen als Marvin. Und die Finazierung ist ja auch geregelt. Ihre Krankenkasse hat das genehmigt, natürlich muss Donka noch einige Prüfungen bestehen, aber ich glaube das dieser Hund genau dafür geboren wurde, um Marvin in seiner Krankheit zu unterstützen."
Der Vater ging zu Marvin zurück und hatte glaube ich den glücklichsten Sohn auf dieser Welt, in diesem Moment, als er Marvin sagte, dass er Donka mit nach Hause nehmen konnte.
Ein paar Monate später hatte Donka die Prüfungen alle bestanden. Marvin und Donka waren von nun an ein unzertrennliches Doppel.















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