Donnerstag, 8. März 2018

Der Fuchs ( Teil4) Der Fuchs als erster am Tatort










                                                                „Der Fuchs“ Teil IV

                                                         Der Fuchs als erster am Tatort



Kevin, der Enkelsohn vom Fuchs, lag im Krankenhaus in Berlin-Grunewald, weil ihm der Blinddarm raus operiert wurde. Einen Tag nach der Operation fühlte sich Kevin schon etwas besser, aber er war noch etwas geschwächt. Sein Opa Wolfgang Schrader, genannt „ der Fuchs“, weil er durch seine Schläue die Fälle auf dem Kommissariat früher immer lösen konnte, besuchte ihn jeden Tag im Krankenhaus. „ Na Kevin wie geht es dir heute?“ „ Na ja, schon ganz gut, Opa. Nur hier ist es so langweilig. Kein Fußball spielen, keine Pizza. Wenigstens Fernsehen kann man hier.“ „ Du bist ja bald wieder zu Hause, Kevin. Und dann kannst du so viel Fußballspielen wie du willst.“ „ Kannst du mir nicht einmal eine Pizza mitbringen, Opa?“ „ Du, da fragst du am besten mal deinen Arzt drum.“ „ Das mache ich sofort morgen bei der Visite.“ „ Brauchst du noch irgendetwas von zu Hause, Kevin. Soll ich dir etwas Bestimmtes mitbringen?“ „ Ja du könntest mir meinen Laptop mitbringen, dann könnte ich ein paar Computerspiele machen.“ „ Der Fuchs“ blieb noch eine ganze Weile im Krankenhaus bei Kevin und wollte dann aber nach Hause fahren. Sein Auto stand auf dem Parkplatz des Krankenhauses und um dort hin zu kommen, musste man durch den Krankenhauspark gehen. Als er durch den Park ging war es schon etwas dunkel. Als „ der Fuchs“ an dem Fischteich, der sich im Park befand, vorbei ging, traute er seinen Augen nicht. Im Teich lag ein junges Mädchen, das sich nicht bewegte. Sofort lief der Fuchs zu dem Teich und zog das Mädchen heraus, aber er sah sofort die aufgeplatzte Stelle am Kopf und das Blut in den Haaren. Er wusste hier kam jede Hilfe zu spät. Sofort rief er Patrik Dirkes, den er zu seinem Nachfolger gemacht hat, bei der Mordkommission an. Als Dirkes an dem Tatort ankam, und das wusste Schrader bereits, das es sich hierbei um ein Verbrechen handelte, denn die Tatwaffe hatte er schon gefunden, standen schon viele Schaulustige um den Teich herum.
Die Tatwaffe war eine Statue, die neben dem Teich auf einem Sockel gestanden hatte. Es waren deutlich Blutspuren auf der Statue zu sehen. „ Wolfgang, du ziehst die Verbrechen ja förmlich an. Egal, wo der Tatort auch ist, du bist schon da.“ „ Ich weiß auch nicht wie das kommt, Patrik.“
Als erstes musste die Identität des Mädchens festgestellt werden. Wie sich später herausstellte war das tote Mädchen Luise Werner, die Tochter des Chefarztes Nils Werner.

















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Werner erfuhr direkt bei der Arbeit vom Tod seiner Tochter Luise. Als er  davon hörte, wurde er kreidebleich und brach zusammen. Zwei Minuten war er bewusstlos. Dann erholte er sich aber wieder. Seine Kollegen schickten ihn nach Hause zu seiner Familie. Dirkes und Schrader waren am Tatort und sprachen über diesen traurigen Fall. „ Hast du etwas gehört oder gesehen, Wolfgang?“ „ Nein, Patrik, leider nicht. Ich hatte Kevin besucht im Krankenhaus und wollte nach Hause, als ich das Mädchen im Fischteich fand.“
Dirkes befragt die Familie Werner. „ Herr Werner, wissen sie was ihre Tochter im Krankenhaus wollte?“ „ Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, was sie wollte. Ich war auch ganz überrascht.“ „ Hatte sie vielleicht eine Untersuchung von der sie nichts wussten?“ „ Davon weiß ich auch nichts.“ „ Ich kann ihnen aber genau sagen was sie im Krankenhaus wollte. Sie hat sich nach einer Abtreibung bei ihrem Kollegen erkundigt.“ „ Meine Tochter war schwanger? Das gibt es doch gar nicht, wusstest du davon, Helga?“ fragte er seine Frau. „ Ja, ich wusste davon.“ „ Warum hast du nichts gesagt?“ „ Ach mit dir kann man doch über so etwas nicht sprechen, Nils.“ „ Warum hast du nichts gesagt.“ „ Du wirst  doch immer gleich laut, Nils.“ „Hat ihre Tochter noch Geschwister?“ „ Ja zwei Brüder. Bruno und Erwin,“ „ Und hatte sie einen Freund?“ „Ja, Klaus Fiedler. Sie sind seit einem Jahr zusammen.“ „Können sie mir die Adresse geben von Klaus Fiedler?“ Helga Werner gab Patrik Dirkes die Adresse von Klaus Fiedler. Dirkes fuhr sofort zu dem jungen Mann. „ Guten Tag,“ sagte Fiedler als er seine Wohnungstür aufmachte. „ Guten Tag,“ sagte auch Dirkes. „Sind sie Klaus Fiedler?“ „ Ja der bin ich. Warum?“ „ Ich muss ihnen eine traurige Mitteilung machen. Ich bin Patrik Dirkes,  Hauptkommissar bei der Mordkommission. Ihre Freundin Luise Werner wurde umgebracht.“ „ Umgebracht sagen sie. Aber warum? Wer macht denn so etwas?“ „ Genau diesen Fragen muss ich nachgehen. Wo waren sie heute Abend; Herr Fiedler?“ „ Ich war zu Hause und habe für meine Zwischenprüfung geübt.“ „ Was wollen sie mal werden?“ „ Ich lerne Zimmermann.“ „ War jemand bei ihnen als sie zu Hause gelernt haben?“ „ Nein ich war alleine.“ Wussten sie das Luise schwanger war?“ „ Nein, das wusste ich nicht.“ „ Hatte Luise ihnen das nicht erzählt?“ „ Nein.“ „Luise war deswegen im Krankenhaus in Behandlung. Sie hatte überlegt dass Kind abzutreiben.“ „ Warum denn das?“ „ Das würde mich auch interessieren, Herr Fiedler.“ „ Wir wollten später auch mal Kinder, aber jetzt noch nicht. Deswegen haben wir auch immer verhütet.“ „ Wie haben sie verhütet?“ „ Sie nahm die Pille und ich Kondome. Doppelt so zu sagen.“ „ Wer ist denn dann der Vater? Haben sie eine Ahnung.“ „ Nein tut mir leid, ich weiß von keinem Anderen.“ 


















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„Dann will ich sie erst einmal in Ruhe lassen. Halten sie sich bitte für weitere Fragen zur Verfügung und ich muss sie bitten die Stadt nicht ohne unsere Erlaubnis zu verlassen. Auf wieder sehen, Herr Fiedler.“
Als Dirkes ins Präsidium fuhr wartete schon „ der Fuchs“ auf ihn. „ Und, Patrik hast du etwas in Erfahrung bringen können?“ „ Das ein oder andere schon. Zum Beispiel wusste anscheinend nur die Mutter von Luise, dass Luise schwanger war. Außerdem ist sich Klaus Fiedler sicher, dass die beiden immer geschützten Sex hatten, weil wie er sagte beide verhütet hatten. Wenn das stimmt, kann Luise nicht von ihm schwanger gewesen sein.“ Wieder ein schwieriger Fall für dich, Patrik. Aber dein dritter Fall, den du alleine leitest. Du hast also schon Erfahrungen gesammelt, das schaffst du auch.“ „ Aber trotzdem wäre es schön, wenn du mir wieder ein Bisschen helfen würdest, Wolfgang.“ „ Na klar helfe ich dir noch einmal. Ich kann gar nicht ohne Verbrechen, und du sagtest es ja schon treffend, ich bin immer als erster am Tatort. Für heute muss ich mich aber verabschieden, Patrik. Ich muss nach Hause. Morgen wollte ich wieder Kevin im Krankenhaus besuchen.“ „ Vielleicht treffen wir uns ja zufällig, denn ich wollte auch ins Krankenhaus, den Arzt befragen, der Luise behandelt hat. Tschüß, Wolfgang.“
Als der Fuchs zu Hause war sagte seine Frau: „ Wollte Kevin dich nicht nach Hause lassen, Wolfgang?“ „ Nein dieses mal kann Kevin mal nichts dazu. Ich habe ein Mädchen tot aus dem Teich im Krankenhauspark gefischt. Das Mädchen ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.“ „ Das ist ja schrecklich. Dann willst du dich bestimmt etwas hinlegen, Wolfgang.“ Schrader legte sich auf das Sofa und seine Frau brachte ihm einen Tee und eine geschmierte Schnitte Brot mit Schinken darauf. „Das ist aber lieb von dir, Maria. Denk einmal mit daran, dass wenn ich morgen zu Kevin fahre, dass ich seinen Laptop mitnehme. Er möchte ein paar Computerspiele machen auf seinem Notebook.“
Am nächsten Morgen fuhr Schrader sofort nach dem Frühstück zu Kevin ins Krankenhaus. Als er auf den Krankenhausflur auf Kevins Station kam, ging ihm Kevin schon entgegen. „ Hast du das Laptop mit, Opa?“ „ Lass uns erst einmal auf dein Krankenzimmer gehen, Kevin.“ Die beiden gingen auf Kevins Krankenzimmer und Kevin fragte erneut nach seinem Laptop. „ Ich habe dein Notebook mitgebracht, was denkst du denn.“ „ Klasse, Opa.“ Schrader holte den tragbaren Computer heraus und gab ihm Kevin. Der wollte sofort mit Computer spielen beginnen, aber sein Opa sagte: „ Damit kannst du auch noch spielen, wenn ich wieder weg bin, Kevin.“





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 „ O.K. Opa? Stimmt es das du eine Leiche gefunden hast im Parkteich.“ „Das hat sich auch schon bis zu dir herum gesprochen? Das habe ich mir gedacht. Die Tochter des Chefarztes ist getötet worden.“ „ Und, Opa. Gehst du jetzt mit Patrik wieder auf Verbrecherjagd?“ „ Ja, aber erzähl das nicht überall herum, Kevin. Sonst warnst du vielleicht noch den Verbrecher.“
„ Übrigens, Opa. Ich darf Pizza essen.“ „ Hast du etwa wirklich auf der Visite gefragt?“ „ Ja, genau.“ Und was genau hat dein Arzt gesagt?“ „ Die Speisen im Krankenhaus sind zwar auch gut, aber wenn ich wollte könnte ich mir ruhig mal eine Pizza gönnen.“ „ Schön gesagt von deinem Arzt.“ „ Bringst du mir morgen dann eine Pizza mit Opa?“ „ Was möchtest du denn für eine?“ „ Am liebsten eine Pizza Rustica.“ „ O.K.; Kevin morgen. Aber dann erst wieder nächste Woche, wenn du dann noch im Krankenhaus bist. Jeden Tag Pizza ist nämlich ungesund. Hat dir das dein Arzt nicht auch gesagt?“ „ Nö.“ „ Das würde er dir aber sagen, wenn du ihn danach fragen würdest. Der Mensch  braucht nämlich auch Vitamine die in Obst und im Gemüse stecken. Kevin, darfst du denn schon aus dem Zimmer?“ „ Warum?“ „ Ich würde gerne einen Kaffee trinken. Und ich würde dir dann im Krankenhauscafe` einen Kakao ausgeben.“ „ Au, ja.“ „ Soll ich mal die Schwestern fragen ob du schon mit darfst?“ „ Ja frag mal.“ „Der Fuchs“ ging in Richtung Schwesternzimmer. Er wollte gerade an die Tür klopfen, als er einen Arzt mit einer Schwester rumknutschen sah.“ Es war der Chefarzt Dr. Werner, der mit der jungen Krankenschwester „spielte“. Der Fuchs wartete einen Moment, ging einen Schritt zurück und klopfte erst dann als die beiden mit Küssen aufhörten. Die Schwester machte ihre Haare zurecht und ging auf die Glastür zu und öffnete sie. „ Ja, Herr Schrader. Kann ich etwas für sie tun?“ „ Schwester, ich wollte nur kurz fragen ob ich mit Kevin in die Cafeteria gehen kann und er eine Tasse Kakao trinken darf?“ „ Ja das kann er ruhig machen. Aber zum Essen sollte er wieder auf seinem Zimmer sein.“ „ Danke Schwester.“ „ Kein Problem.“ Kevin und sein Opa gingen in die Cafeteria. Die war an dem Morgen noch nicht so voll. Sie setzten sich gemütlich an einen Tisch und warteten auf die Bedienung. Aber was musste Herr Schrader da sehen? Chefarzt Werner war auch schon wieder da. Und zwar knutschte er nun die Bedienung des Cafe`s ab. Schrader dachte nur, der lässt nichts anbrennen. So ein Halodrie. An jedem Finger zehn. Ob das seine Frau weiß? Wenn er das so offensichtlich macht, ist ihm das glaube ich ganz egal. Kevin hatte aber nichts mitgekriegt. Die beiden tranken ihre Getränke genüsslich aus und gingen dann wieder auf die Station von Kevin. Es dauerte nicht lange dann kam schon das Mittagessen von Kevin auf sein Krankenzimmer.


















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„ Du Kevin, du bist ja jetzt erst einmal mit Essen beschäftigt, ich gucke mal ob ich Patrik hier irgendwo finde im Krankenhaus.“ „ O.K. Opa.“ „Der Fuchs“ ging aus dem Zimmer und suchte Patrik Dirkes. Er ging in die Richtung der Gynäkologie Station und als er auf dem Flur ankam sah er Patrik schon vor dem Arztzimmer stehen. „ Hallo Patrik. Willst du zu dem Arzt hinein?“ „Ja ich wollte zu Dr. Kober. Willst du mit reingehen ins Sprechzimmer?“ „ Nein, das schaffst du ganz alleine. Aber ich wollte dir nur sagen, das Dr. Werner was Frauen betrifft, mehrere Eisen im Feuer hat. Ich habe ihn mit einer Stationsschwester in eindeutiger Szene gesehen, und fünf Minuten später in der Cafeteria mit der Bedienung.“ „ Sehr interessant, Wolfgang. Das könnte eine Info sein, die wir vielleicht noch gut nutzen können.“
„Der Fuchs ging wieder zu Kevin zurück und Patrik Dirkes musste noch etwas warten bis der 
Arzt kam. Diese Ärzte im Krankenhaus waren ja so schlecht zu sprechen. Es dauerte noch zwanzig Minuten bis der Dr. Kober endlich kam. „Entschuldigung, Herr Kommissar. Es kommt immer was dazwischen, ich kenne das schon hier. Man wird immer irgendwo gebraucht.“ „ Das ist doch auch nicht so schlecht, wenn man weiß man wird gebraucht, Herr Doktor, oder?“ „ Ja, schon. Aber sagen sie mal, was kann ich denn für sie tun?“ „ Sie haben doch bestimmt von dem Tod der Tochter ihres Chefs gehört. Wie wir in Erfahrung gebracht haben, war sie schwanger und hat mit ihnen über eine Abtreibung sprechen wollen. Kurz vor ihrem Tod hat sie mit ihnen noch gesprochen. Wie hat sie sich denn verhalten in diesem Gespräch?“ „ Also ich muss ehrlich sagen, sie war schon sehr verzweifelt und sie wollte unbedingt das Kind abtreiben.“ „ Und, was haben sie ihr geraten?“ „ Ich habe ihr gesagt, dass physische und psychische Belastungen kommen könnten, wenn sie das Kind abtreibt“ „ Hat sie ihnen gegenüber erwähnt, warum sie unbedingt abtreiben wollte?“ Sie sagte: Der Kindsvater ist nicht gesund, und sie hätte Angst, das ihr Kind auch krank geboren werden könnte.“ „ Hat sie gesagt, was er für eine Krankheit hat der Kindsvater?“ „ Nein, das wollte sie nicht sagen.“ „ Und wer war der Kindsvater?“ „ Das hat sie auch nicht gesagt.“ „ Wie sind sie denn auseinander gegangen nach dem Gespräch?“ „ Ich sagte ihr, wenn das stimmt das der Kindsvater krank ist, und sie wirklich Angst um die Gesundheit ihres Ungeborenen hat, dann hat sie gute Chancen für eine Abtreibung.“ Patrik Dirkes gab dem Dr. die Hand und verabschiedete sich von dem Arzt. Von da aus ging Patrik Dirkes  direkt zu Kevin und erstattete ihm einen Krankenbesuch. Er fragte den Fuchs ob er später noch in präsidium kommen könnte, und der Fuchs bejahte diese Frage. Aber erst wollte er noch ein bisschen bei seinem Enkel bleiben. Kevin war sehr glücklich über den langen Besuch von seinem Opa.

















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Aber gegen Abend verabschiedete sich der Opa von seinem Enkel Kevin. „ Jetzt will ich erst einmal sehen, dass ich auch etwas esse, Kevin. Morgen komme ich wieder, mit einer Pizza im Gepäck, so zu sagen. Tschüß, Kevin.“ „ Tschüß Opa. Bis morgen.“
„ Der Fuchs“ fährt vom Krankenhaus direkt nach Hause. Seine Frau hatte schon das Abendbrot fertig und wartete schon auf ihren Mann. „ Wolfgang, du musst doch bestimmt einen Riesen Hunger haben.“ „ Das habe ich auch. Wie ein Löwe. Kevin würde jetzt sagen, wie der König der Löwen.“ Wolfgang Schrader aß drei  Brote mit Mettwurst. Normalerweise schmiert er sich sonst nur ein  Brot. Aber es schmeckte ihm auch sehr gut, weil er Heißhunger hatte. Er trank zwei Tassen schwarzen Tee mit Zitrone und aß einen Kirschjoghurt. So frisch gestärkt fuhr er ins Präsidium um  Patrik in seinem Dienstzimmer an zu treffen. Die beiden haben sich schon früher immer gut verstanden, aber heute hatten sie fast eine Vater und Sohn Beziehung. Sie verstanden sich fast blind und konnten schon bald die Gedanken des anderen lesen. „ Nun, erzähl mal. Was hat der Arzt gesagt, Patrik.“ „ Er hat Luise Werner gesagt das sie gute Chancen für eine Abtreibung hat.“ „ Warum hatte sie gute Chancen?“ „ Weil sie dem Arzt erzählt hat das der Kindsvater krank ist und sie Angst habe das Kind könnte die Krankheit auch bekommen.“ „ Lass mich raten. Sie wollte nicht sagen wer der Kindsvater ist und auch nicht an was für einer Krankheit er leidet.“ „ Du hast richtig kombiniert, Wolfgang. Aber wenn wir das heraus finden könnten wer der Kindvater ist, hätten wir vielleicht den Täter.“ Und vielleicht müssen wir erst einmal heraus finden wer krank ist in Luises Umfeld.
Vielleicht kommen wir dann ein ganzes Stück weiter in dem Mordfall.“
„Der Fuchs“ blieb noch eine halbe Stunde auf dem Präsidium und fuhr dann nach Hause. Als er zu Hause ankam wurde er auf einmal todmüde und legte sich sofort ins Bett.
Er schlief die ganze Nacht durch und erwachte frisch und munter am nächsten morgen. Er stand zusammen mit seiner Frau auf und frühstückte erst einmal richtig ausgiebig. „ Es ist doch ganz schön anstrengend den ganzen Tag im Krankenhaus, aber Kevin ist ja in ein paar Tagen wieder zu Hause. Dann hat die Fahrerei ein Ende, aber ich mache es gerne für Kevin.“ „ Kevin würde dasselbe machen für dich, Wolfgang.“ „ Das weiß ich. Ich kenne unseren Kevin. Und ich freue mich schon ihn im Krankenhaus zu besuchen. Gegen Mittag fuhr „der Fuchs“ ins Krankenhaus und Kevin kam ihm, als der Opa auf die Station kam, entgegen gelaufen. „ Opa, Opa. Schön das du wieder hier bist. Ich sehe schon etwas, du hast an die Pizza gedacht Danke schön.“ „ Lass sie dir schmecken die Pizza, Kevin, “ und er gab Kevin die Pizza. „ Und sogar eine Pizza Rustica. Opa du bist der Beste. Und nicht nur wegen der Pizza.“







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„ Das will ich hoffen. Hast du denn wieder Lust einen Kakao in der Cafeteria zu trinken?“ „ Ja gerne.“ Als Kevin die Pizza aufgegessen hatte und das dauerte nicht sehr lange, gingen die beiden in die Cafeteria und tranken etwas zusammen. „ Sag mal Kevin. Hat der Arzt dir schon gesagt, wann du wieder nach Hause darfst?“ „Ja. Er sagte wenn es so bleibt könnte ich in vier oder fünf Tagen wieder nach Hause.“ „ Fühlst du dich denn schon wieder besser, Kevin. Keine Schmerzen mehr?“ „ Nur noch ein bisschen.“ „ Heute Abend wollten deine Eltern und die Oma dich besuchen kommen.“ „ Da freue ich mich schon drauf.“ „ Bleibst du denn nicht da, Opa.“ „ Doch, ich bleibe auch noch. Und dann gehen wir zusammen zum Kegeln. Morgen komme ich erst ein bisschen später, weil ich Patrik morgen helfen will auf dem Präsidium.“
Etwas später klopfte es an der Zimmertür und Kevin rief „Herein.“ Die Zimmertür ging auf und Kevin lachte als er seine Eltern ins Zimmer kommen sah. Sie begrüßten ihren Kevin und drückten ihn. Die Oma kam gleich danach und Kevin sagte: „ Hallo Oma. Schön das ihr drei mich besucht. Opa hält hier immer die Stellung.“ „ Hallo, Kevin. Wie geht es dir?“ „ Ach , schon ganz gut. Ab und zu schmerzt meine Blindarmnarbe noch, aber sonst geht es mir gut.“ „ Bestimmt vermisst du deine Schule.“ „ Und wie ich die vermisse.“ Alle lachten ganz laut. Kevin hatte einiges zu erzählen so dass ein lebhaftes Gespräch entstand. Aber um Acht Uhr ließen sie Kevin allein zurück und fuhren zusammen zum Kegeln. Sie waren die ersten die auf der Kegelbahn waren. Aber ihre Kegelbrüder und Schwestern kamen kurz nach ihnen. Es herrschte wie immer ausgelassene Stimmung und je später es wurde desto ausgelassener wurde es. Aber alles so wie es sich schicket. Sie lachten viel und hatten einfach viel Spaß beim Kegeln. Zwischendurch wurde etwas gegessen, aber nur eine Kleinigkeit. Am meisten wurde getrunken, schließlich wollten die Wirtsleute auch ein bisschen verdienen. Aber bei der Truppe um Wolfgang Schrader, da hatten die Wirtsleute keine Existenzsorgen. Da gab es ganz andere Gruppen. Deshalb freuten sich die Wirtsleute auch immer wenn die Schraders kegelten bei ihnen. Aber Wolfgang Schrader hielt sich mit dem Alkohol trinken etwas zurück, weil er wusste, dass er morgen ins Präsidium wollte. Es wurde etwas später. Marion, Schraders Tochter, fuhr die Kegler wieder nach Hause. Marion trank nicht so gerne Alkohol und deshalb fuhr sie meistens wieder nach Hause zurück. Zu Hause angekommen gingen alle sofort zu Bett. Es war ja auch schon Mitternacht durch. Und den nächsten Morgen mussten Marion und ihr Mann und auch „ Der Fuchs“ wieder fit sein. Sie mussten alle drei zur Arbeit, wobei es bei Wolfgang kein Muss war, er tat es freiwillig und ohne Bezahlung, aber er machte es gerne.

















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Er fuhr mit seinem Auto zum Präsidium und er war gespannt, ob sich was Neues ergeben hatte. Patrik strahlte als Wolfgang in sein Dienstzimmer trat. „ Hallo, Wolfgang. Schön, dass du mir helfen willst. Ich arbeite immer noch sehr gerne mit dir. Ich weiß eigentlich bist du ja in Rente aber dir macht es ja auch noch Spaß zu ermitteln.“ „ Ja ich kann noch nicht so los lassen von meinem Beruf.“ „ Ist nicht schlimm. Ich freue mich über deine Hilfe, dass weißt du ja.“ „ Was meinst du, stimmt das mit der Krankheit des Kindsvaters, Patrik. Und was könnte das für eine Krankheit sein die er hat?“ „Ich glaube es muss schon eine schlimme Krankheit sein. Vielleicht Krebs, vielleicht eine geistige Krankheit, oder Aids. Leider haben die Ärzte Schweigepflicht. Aber wenn wir einen konkreten Verdächtigen hätten, muss uns der Arzt doch Auskunft geben, oder?“ „ Ja dann muss er Auskunft geben. Aber nur wenn wir hieb und stichfeste Beweise haben. Der Staatsanwalt kann dann die Schweigepflicht von dem Arzt aufheben.“ Aber dann ist der Fall wahrscheinlich schon fast gelöst.“ „ Ja, aber so ist das nun mal mit den Gesetzen in Deutschland. Lass doch einmal von unserem Doc die Tote auf Aids kontrollieren. Dann wissen wir um welche Krankheit es sich handelt, die der Kindsvater hat.“
„ Gute Idee, Wolfgang. Ich werde dass sofort veranlassen. Vielleicht haben wir schon morgen ein Ergebnis.“ „ O.K. Ich glaube wir sehen uns morgen wieder, Patrik.“
Der Fuchs fuhr nach Hause und wollte sich ein bisschen hinlegen. Später wollte er dann zu Kevin fahren und ihn besuchen.
Im Krankenhaus hörte er dann die freudige Nachricht, dass Kevin morgen entlassen wird. Er soll aber noch ein bisschen zu hause bleiben und erst nächste Woche zur Schule wieder gehen. „Der Fuchs“ freute sich so sehr über diese Nachricht, dass er Kevin ein Eis ausgab in der Cafeteria.
Am nächsten Tag war es so weit. Wolfgang holte seinen Enkel vom Krankenhaus ab und brachte ihn mit dem Auto nach Hause. „ Schön, dass wir dich wieder im Hause haben, Kevin. Oma und deine Eltern freuen sich auch schon.“ „ Was meinst du was ich mich freue, Opa.“
Kevin ging als erstes zu seiner Oma und packte dann die Tasche aus vom Krankenhausaufenthalt. „ Kevin kann ich mal ins Präsidium fahren, ich muss was mit Patrik klären.“ „ Na klar, Opa.“ „ Ich bin bald wieder da. Bleib bei uns in der Wohnung bei Oma.“ „ O.K. Tschüß.“
„Der Fuchs“ fuhr zum Präsidium und ging gleich ins Dienstzimmer von Patrik Dirkes. „ Guten Morgen, Patrik.“ „ Wolfgang, Hallo. Ist Kevin wieder zu Hause.“ „ Ja. Gott sei Dank. Unser Junge ist wieder gesund. Aber zur Schule braucht er erst nächste Woche.

















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Aber mal was anderes. Die Ermordete hatte Aids. Stimm es, Patrik?“ „ Du hast Recht. Ich hatte es auch schon vermutet, genau wie du. Jetzt suchen wir einen Aidskranken, der vielleicht Licht ins Dunkel bringen kann in unseren Fall.
Übrigens, das Opfer war nur Überträger. Das heißt, sie hatte zwar Aids, die Krankheit wäre bei ihr aber nie ausgebrochen, aber die Krankheit hätte sie weiter geben können.
Vielleicht hatte der Täter sich angesteckt bei unserem Mordopfer. Vielleicht ist das auch der Kindsvater gewesen.“ „ Ja, vielleicht, Patrik.“ „ Wolfgang ich habe einen Überfall auf dich geplant.“ „ Was kommt denn jetzt?“ „ Wolfgang, du kennst dich doch jetzt ganz gut aus im Krankenhaus. Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht im Krankenhaus ein bisschen spionieren kannst.“ „ Eigentlich habe ich erst einmal genug von Krankenzimmern, aber für dich mache ich das. Ich weiß auch schon wie ich ins Krankenhaus komme.“ „ Du bist aber nicht krank, Wolfgang.“ „ Nein, aber ich habe einen Hausarzt der auch fast alles für mich machen würde.“
Wolfgang ging gleich am nächsten Tag zum Arzt. „ Hallo, Wolfgang. Wie geht es dir, mein lieber?“ „ Mir geht es an sich gut, aber du könntest mir trotzdem helfen.“ „ Ich bin aber nur Arzt. Ich meine wenn es dir gut geht.“ „ Ja, es handelt sich um eine Gefälligkeit. Du hast doch bestimmt von dem Mädchen gehört, das im Krankenhauspark im Teich Tod aufgefunden wurde.“ „ Ja habe ich.“ „ Und nun hat der neue Hauptkommissar Patrik Dirkes und ich die Idee gehabt, das ich ein bisschen ermitteln könnte im Krankenhaus. Und ich würde das auch tun. Nun wollte ich dich fragen ob du mich da quasi reinschleusen könntest. In dem du mich einweist ins Krankenhaus.“ „Na, Wolfgang da verlangst du aber viel von mir.  Wegen welcher Krankheit soll ich denn ins Krankenhaus einweisen.“ „ Ich habe doch ein bisschen mit dem Magen zu tun. Wie heißt die Krankheit noch mal.“ „ Reflux. Der Muskel der den Magen von der Speiseröhre trennt, schließt nicht mehr richtig. Das könnten ich machen. Dann wirst du auf Magentabletten eingestellt, die sind nicht so gefährlich. Das könnte ich noch verantworten.“ „ Du bist der beste Arzt weit und breit. Danke. Ich hoffe ich kann dir auch einmal so helfen.“ „ Wer weiß, vielleicht. Schwester machen sie Herrn Schrader bitte eine Einweisung für das Krankenhaus fertig. Er muss wegen seiner Refluxkrankheit auf Tabletten eingestellt werden.“ „ Danke Doc, “ sagte Schrader und fuhr nach Hause um Sachen zu packen für das Krankenhaus. Außer Kevin  weiß jeder zu Hause, das „der Fuchs“ ermittelt im Krankenhaus und nicht weil er krank ist. Kevin könnte sich verplappern. Aber er wusste auch dass sein Opa nichts Schlimmes hatte. Natürlich kannten auch im Krankenhaus viele den Fuchs, aber er war ja offiziell krank. Es konnte eigentlich  niemand Verdacht schöpfen, wenn der Fuchs vorsichtig war.
 


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Gute 14 Tage hatte er nun Zeit zu ermitteln im Krankenhaus. Die Ärzte und Schwestern wollte er unbedingt beobachten. Patrik Dirkes war froh, dass so ein erfahrener Polizeibeamter
So dicht am Geschehen dran war. Der Fuchs kam auf ein Zimmer im ersten Stock.
Es war eine Station die nur wenige Betten belegte, es war die Station die sich mit den  Magen- und Darmproblemen befasst. Übelkeit war hier an der Tagesordnung.
Der Fuchs lebte sich erst einmal richtig ein in seinem Zimmer. Er ging, nachdem er die Sachen alle in den Schrank getan hat, noch eine Runde durch das Krankenhaus. Dabei ging er auch über den Flur wo er im Schwesternzimmer den Chefarzt Dr. Werner mit einer Schwester gesehen hatte. Und plötzlich, da sah er die beiden erneut im Schwesternzimmer. Er blieb so stehen, dass er die beiden sehen konnte, umgekehrt aber nicht. Als er so da stand, sah er auf einmal das es zwar der Chefarzt war, aber nicht die gleiche Krankenschwester. Was für ein Schürzenjäger, dachte sich der Fuchs.
Am nächsten Morgen wurde der Fuchs sehr früh geweckt. Er hatte nicht mehr dran gedacht dass er ja im Krankenhaus ist. Die Schwestern machten die Gardinen auf und sagten etwas lauter: „ Aufstehen, Herr Schrader. Haben sie gut geschlafen?“ „ Ja. Aber wie spät haben wir es denn?“ „ Es ist 7 Uhr. Kommen sie gleich ins Schwesternzimmer zum Blutabnehmen, Herr Schrader?“ „ Ja, gut, “ sagte Schrader noch müde. Ein paar Minuten später kam der Fuchs ins Schwesternzimmer und setzte sich auf einen Stuhl. „ Ich bin Schwester Petra. Die Stationsschwester. Gleich kommt der Doktor und nimmt ihnen Blut ab, Herr Schrader.“ Schrader wartete ein paar Minuten bis der Arzt kam. Der hatte kaum Zeit für ihn und war nicht sehr gesprächig an diesem Morgen. Nachdem er dem Fuchs Blut abgenommen hatte musste er auch schon wieder weiter. Der Fuchs ging in sein Zimmer zurück und ging erst einmal unter die Dusche. Danach zog er sich an und wartete auf das Frühstück. Schon bald kam eine Schwester hinein, die ihm irgendwie bekannt war. Sie brachte ihm das Frühstück an den Tisch und sie sagte: „ Ich bin Schwester Ingeborg. Aber alle sagen hier Inge zu mir.“ „ O.K. Vielen Dank Schwester Inge.“ Als die Schwester wieder aus dem Zimmer ging, fiel dem Kommissar ein, wo er die Schwester schon einmal gesehen hatte. Sie war es, die er vor ein paar Tagen mit dem Chefarzt zusammen knutschend gesehen hatte.

















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Zuerst frühstückte er ausgiebig. Es gab ein Brötchen mit Marmelade und ein Graubrot
mit einer Scheibe Mettwurst. Außerdem ein Joghurt und ein Kännchen Kaffe mit Milch und Zucker. Als er am frühstücken war kam eine Schwester mit einem Glas Wasser und einer Magentablette. „ So, Herr Schrader. Diese Tablette kriegen sie jetzt jeden Morgen von uns. Heute ist keine Visite, weil unser Doktor auf einer Fortbildung ist, aber morgen ist eigentlich eine Visite geplant. Dann können sie ja vielleicht schon sagen, ob sie die Tablette vertragen. Und ob ihre Übelkeit schon besser ist.“ „ Ist heute Morgen  noch ein Termin für mich, Schwester?“ „ Nein.“ Kann ich dann ein bisschen Sport machen im MTT im Krankenhaus?“ „ Erst mal noch nicht Herr Schrader tut mir leid. Der Arzt muss das O.K. geben für die Medizinische Technische Therapie (MTT) geben. Und vor allem wenn sie jetzt auf Tabletten eingestellt werden, sollten sie sich ein bisschen schonen. Aber vielleicht in ein paar Tagen, wenn der Arzt das befürwortet können sie Sport machen. Ist das wichtig für sie, Sport?“ „ Ja schon. Mein ganzes Leben hatte Sport immer eine wichtige Rolle gespielt.“
„ Warten sie erst einmal ab was der Arzt sagt und dann sehen wir weiter. Ich komme wieder auf sie zu.“
Der Fuchs hatte den ganzen morgen Zeit um sich im Krankenhaus ein bisschen um zu gucken
und die Augen ein bisschen offen zu halten. Er ging erst einmal in Richtung Schwesternzimmer, hier setzte er sich auf einen Stuhl in der Nähe der Tür des Schwesternzimmers und las in einer Tageszeitung, die dort auf einem Tisch lag. Es war immer was los in so einem Schwesternzimmer und weil die Tür oft offen stand, konnte Schrader das eine oder andere hören. Er hörte unter anderem das die Stationsschwester mit Schwester Ingeborg sprach: „ Ich sage dir Inge spiel nicht so mit dem Feuer. Der Chefarzt ist verheiratet und hat Kinder, nun ist auch noch seine Tochter tot. Die Polizei ist bestimmt dran an ihm. Außerdem bist du ja auch verheiratet.“ „ Ja und das soll auch so bleiben, hörst du. Petra, wenn du meinem Mann irgendetwas sagst, dann kannst du mich mal kennen lernen.“ „ Ist das eine Drohung. Mach was du willst, aber lass mich dann auch in Ruhe damit. Wie oft hat er dir schon gesagt, er ließe sich scheiden für dich. Das Macht der Chef so wie so nicht.“ „ Er hat gesagt er liebt mich und will mit mir später, wenn er Rentner ist durch die Welt reisen, was erleben.“ „ Und das glaubst du ihm?“ „Petra, du bist ja nur neidisch.“ „ Ich bin glücklich verheiratet und liebe meinen Mann und er mich. Ich habe alles was ich brauche.“
„ Lass mich bloß in Ruhe in Zukunft, Petra.“ „Das kann ich leider nicht, weil ich Stationsschwester bin und ich verantwortlich bin für das Berufsklima.“ „ Was hat das mit mir zu tun?“
















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Du hast ganz schön nach gelassen, auch beruflich. Das hat bestimmt mit deinem Privatleben zu tun.“ „ Das sehe ich anders. Ich bin fast nie krank gewesen, nie zu spät. Und habe meine Arbeiten immer erledigt.“ „ Und du warst zwischenzeitlich nicht da gewesen auf der Station, wenn du dich mit ihm getroffen hast im Krankenhaus in irgendeinem Raum.“ „ Das geht keinem was an.“ „ Doch mir. Wenn du die Station alleine lässt.“ „Stell dich nicht so an.“ „ So geht das nicht Inge. Ich muss dir einen Verweis erteilen. Es kann nicht so weiter gehen. Ob du das jetzt hören willst oder nicht.“ Nachdem die Stationsschwester das zu Inge gesagt hatte ging Inge wutentbrannt aus dem Schwesternzimmer.
Der Fuchs hatte alles mitgehört. Er ging etwas später wieder in sein Krankenzimmer. Er telefonierte mit Patrik Dirkes und er erzählte ihm alles was er gehört hatte.
Er legte sich ein bisschen auf sein Bett, es stand ja sonst nichts an. Etwas später wurde er durch ein Klopfen an der Zimmertür geweckt. Er war ein bisschen eingeschlafen, als er sich auf das Bett gelegt hatte. Die Schwester stellte ihm ein Tablett auf den Tisch auf seinem Zimmer. Er bedankte sich und stand auf und ging zum Tisch um Mittag zu essen. Es gab eine klare Suppe mit Nudeln. Als Hauptspeise Rindfleisch mit Rotkohl und Salzkartoffeln. Und einen Schokoladenpudding mit Sahne als Nachspeise. Schrader hatte einen guten Appetit, er ließ nichts übrig, so gut hat es geschmeckt. Als er fertig war brachte er das Tablett wieder auf den Flur in den Essenswagen.
Danach schaute er noch mal den Flur rauf und runter und ging dann wieder in sein Zimmer.
Nach dem Abendbrot war alles ruhig auf der Station und den ganzen Tag gab es keine weiteren Vorkommisse. Am nächsten Tag war endlich mehr los im Krankenhaus. Gott sei Dank war auch Visite am späten Morgen. Der Arzt meinte, dass die Einstellung der Tablette so ungefähr vierzehn Tage dauern könnte. „ Der Fuchs“ hatte ja Zeit genug. Er wollte etwas frische Luft schnappen also ging er in den Krankenhauspark und wollte ein bisschen spazieren. Er war gerade in den Park gekommen, als er Dr. Jens Kober, den Gynäkologen mit Klaus Fiedler zusammen stehen sah. Sie sprachen etwas leise. Der Fuchs ging hinter einen Busch nahe der beiden, und versuchte etwas mit zu kriegen von dem Gespräch. Jetzt, wo er so nah dort stand konnte er auch etwas verstehen. „ Sie muss doch irgendetwas gesagt haben wer sie geschwängert hat. Los sagen sie es schon.“ „ Sie hat aber nichts gesagt.“ „ Genau, das glaube ich ihnen nicht. Reden sie schon.“ „ Junger  Mann ich weiß nicht was sie von mir wollen.“ „ Was ich will? Wenn sie wissen wer der Kindsvater war, dann Decken sie vielleicht
Einen Mörder, ist ihnen das klar, Doc.

















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Der Mörder meiner Freundin soll nicht ungeschoren davon kommen. Entweder findet die Polizei den Mörder dann kriegt er Knast, oder ich finde ihn dann kriegt er Prügel.“ „ Machen sie doch kein Mist.“ „ Sagen sie mir den Namen sonst…“ „ Sonst was? Machen sie sich doch nicht das ganze Leben kaputt, sie kommen schon darüber hinweg.“ „ Da hinten kommt jemand in unsere Richtung, aber denken sie nicht, dass ich ihnen jetzt Ruhe gönne. Wir sprechen uns noch mal.“ Sprach es und verschwand aus dem Park. Der Dr. Kober ging wieder ins Krankenhaus hinein. „Der Fuchs“ der jetzt erst hinter dem Busch wieder hervorkam, hatte niemand bemerkt. Er hatte alles mitgehört. Ja, Ja der Arzt hat Schweigepflicht, dachte er, aber wenn die Polizei einen Täter durch Beweise festmachen kann dann müsste er die Schweigepflicht aufheben. Aber noch tappen wir ein bisschen im Dunkeln. Er ging wieder in das Krankenhaus.
Am Nachmittag kam seine Frau mit Kevin ihn besuchen. Sie brachten ein Stück Topfkuchen mit, den Schrader sofort aufaß. Den mochte er besonders gerne, besonders wenn seine Frau ihn selber machte. Dann ging er mit Oma und Kevin in das Krankenhauscafe` um etwas zu trinken. Er wollte auch mal etwas anderes sehen als  nur Kranke und er wollte sich mit den beiden Besuchern ungestört unterhalten. „Opa, warum bist du im Krankenhaus.“ „ Mein Magen macht mir etwas Schwierigkeiten.“ „ Hast du Schmerzen.“ „ Nein, Kevin. Das nicht. Aber mir ist manchmal übel und ich muss mich dann und wann übergeben.“ „ Und wie kann man dir helfen?“ „ Ich hoffe, dass die Tablette die ich hier im Krankenhaus kriege mir etwas helfen kann.“ „ Und deshalb liegst du hier im Krankenhaus.“ „ Ja, genau, Kevin Aber erzähl doch erst einmal, wie geht es dir so.“ „ Mir geht es so ganz gut. Außer das du mir fehlst zu Hause.“ „ Ich  bin ja bald wieder daheim. Dann spielen wir Fußball oder was du willst.“
„Hauptsache die machen dich wieder gesund.“ „ Du bist doch auch auf dem Wege der Besserung und ich auch bald wieder, Kevin. Was möchtest du trinken? Wieder einen Kakao. Wie letztes mal?“ „ Oh ja, gerne.“ „Und du mein Schatz?“ „ Ich möchte einen Kaffee trinken.“ „ Dann trinke ich auch einen Kaffee.“ Als die Bedienung kam, bestellte Wolfgang für alle. Etwas später hatten sie die Getränke auf dem Tisch stehen. „ Dieser Kakao ist einfach Köstlich hier.“ „ Unser Kaffee aber auch. Nur ein bisschen teuer. Aber das ist nun mal so im Krankenhaus. Was machen deine Eltern Kevin.“ „ Was schon, arbeiten.“ „ Irgendwer muss ja auch das Geld nach Hause bringen. Sei froh das Mama und Papa arbeit haben. Manch anderen Kindern geht es schlechter als dir. Die Eltern müssen jeden Pfennig zwei Mal umdrehen. Die haben nicht die neuesten Sachen und können nicht in den Urlaub fahren.“





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 „ Ich  bin ja auch froh dass beide am Arbeiten sind. Ich danke auch Gott dafür, aber manchmal könnten sie sich schon mal ein bisschen mehr Zeit für mich nehmen.“ „ Da komm ich dann ins Spiel, Kevin. Ich verbringe so viel Zeit mit dir wie es eben geht.“ „ Das weiß ich doch Opa. Aber im Moment ist wirklich tote Hose zu Hause. Wird Zeit, dass du bald wieder nach Hause kommst.“ „ Es dauert ja keine Ewigkeit mehr. Außerdem ist Oma ja auch noch da.“ „ Oma kann kein Fußball spielen.“ „ Aber sie kann Fahrrad fahren und mit dir spiele machen. Du hattest immer nur mich, frag Oma die spielt mit dir.“ „ Oma, machst du das.“ „ Aber gerne spiele ich mit dir, Kevin. Ist doch keine Frage, oder.“  „Spielst du mit mir heute Abend Schiffe versenken.“ „ Aber sicher doch, Kevin.“ „ Kevin, da hast du dir genau das richtige Spiel ausgesucht, deine Oma spielt sehr gut Schiffe versenken.“
Nachdem sie alle drei ihre Tassen geleert hatten, bezahlte Schrader die Getränke und sie gingen dann in sein Zimmer um noch etwas zu reden. Aber etwas später ging Kevin mit seiner Oma wieder nach Hause. Sie wollten morgen wieder ins Krankenhaus und den Opa besuchen.
„Der Fuchs“ legte sich ein bisschen auf sein Bett. Er lag noch keine fünf Minuten, da klopfte es an seiner Tür. „Herein“ sagte er. Patrik Dirkes kam in sein Zimmer. „ Hallo, Wolfgang. Ich wollte mal hören ob du noch etwas in Erfahrung bringen konntest.“
„ Ja ich konnte zwei Schwestern bei einem Streit zu hören und der Freund der Getöteten, Klaus Fiedler hatte ein hitziges Gespräch mit Dr. Kober, dem Gynäkologe des Opfers.“ „ Und worum ging es bei den Gesprächen.“ „ Die Stationsschwester warf Schwester Ingeborg vor nicht korrekt zu Arbeiten. Ingeborg ist eine Geliebte des Chefarztes Dr. Werner. Und sie scheint das eine oder andere Mal die Station alleine gelassen zu haben um sich mit dem Chefarzt zu treffen in irgendeinem Zimmer im Krankenhaus. Und Klaus Fiedler wollte von Dr. Kober wissen wer der Vater des ungeborenen Kindes ist.“ „Und hat er es ihm gesagt?“ „ Natürlich nicht. Er hat ja Schweigepflicht.“ „ Wer hätte ein Motiv haben können?“ „ Na, ja. Als erster der Vater von Luises ungeborenem Kind. Vielleicht der Vater von Luise oder der Freund von Luise. Aber wir müssen erst einmal herausfinden wer der Kindsvater von Luises Kind ist, dann kommen wir auch weiter.“ 
„ Vielleicht hatte sie eine beste Freundin. Fragen wir mal den Freund von Luise, Klaus Fiedler.“ „ Das mach auch, Patrik. Das ist eine gute Idee.“
Patrik Dirkes fuhr gleich einmal zu Klaus Fiedler. Der machte auch sofort  die Haustür auf, nachdem Dirkes geklingelt hatte. „ Hallo, Herr Fiedler. Ich hätte da noch ein paar Fragen an sie. Darf ich herein kommen.“ „ Ja, bitte sehr.“ „ Danke.“

















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Als sie in der Wohnung waren fing Dirkes auch sofort mit der Befragung an. „ Herr Fiedler. Hatte ihre Freundin eine beste Freundin.“ „ Ja, das war die Beate Kringel.“ „Wissen sie eigentlich immer noch nicht, wer etwas mit ihrer Freundin hatte?“ „ Nein, keine Ahnung.“ „ Ihre Freundin war krank, sie war HIV- Positiv. Haben sie sich schon einmal testen lassen?“ „ Nein, wir hatten immer geschützten Sex.“ „ Immer, Herr Fiedler?“  „ Bei wem hat sie sich denn angesteckt?“ „ Das wissen wir nicht. Aber ihre Krankheit war wohl der Grund, warum sie abtreiben wollte.“ Dirkes ließ sich die Adresse geben von Beate Kringel und fuhr direkt zu ihr hin. Sie wusste dass Luise ein Verhältnis mit Dr. Kober hatte.
Am nächsten Tag stand in der Zeitung, dass Dr. Kober entlassen wurde im gegenseitigem Einvernehmen mit dem Arbeitgeber. Warum Dr. Kober entlassen wurde stand nicht in der Zeitung. Dirkes fuhr daraufhin sofort zum Krankenhaus um den Chefarzt zu fragen warum er Dr.Kober entlassen hat. Der Chefarzt sagte: „ Dr. Kober ist krank. Er hat HIV-Positiv und kann deshalb als Arzt nicht mehr im Krankenhaus praktizieren. Die Ansteckungsgefahr wäre zu groß.“ Während Dirkes noch mit dem Chefarzt sprach, war Dr. Kober auf dem Weg zum Krankenhaus und ging gerade durch den Krankenhauspark. Als er plötzlich von hinten gepackt wurde. Er drehte sich um und Klaus Fiedler stand mit einer Waffe vor ihm. „ Du hast mit meiner Freundin geschlafen und hast sie geschwängert. Sie hat sich mit Aids angesteckt bei dir, Und ich habe mich wieder bei ihr angesteckt. Mein Leben ist bald zu Ende, aber vor mir stirbst du.“ Mach doch keinen Scheiß Junge, du drückst doch eh nicht ab.“ Während Dr. Kober dass sagte kam von hinten „der Fuchs“ an Klaus Fiedler heran. Fiedler wollte gerade schießen, als Schrader ihm von hinten die Pistole aus der Hand schlug.
Dirkes kam etwas später dazu. Schrader und Dirkes verhafteten Klaus Fiedler später wegen Mordes an Luise Werner und wegen Mordversuches an Dr. Kober. Dr. Kober kam mit dem Schrecken davon, aber ein paar Jahre später starb er an seiner HIV Krankheit. Klaus Fiedler gab zu seine Freundin Luise ermordet zu haben, weil sie ihn mit Aids angesteckt hatte Er bekam Lebenslänglich, aber auch er verstarb einige Jahre später und zwar noch im Gefängnis.
Der Fuchs war dieses mal nicht nur als erster am Tatort, sondern hat auch den Fall mit gelöst.








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