Der Ersatzspieler
Fünf Jahre spielt Rüdiger Wolter nun in der ersten
Mannschaft seines Heimvereins. Jeden Sonntag findet ein Spiel statt. Das heißt
er sitzt jeden Sonntag auf der Ersatzbank. Seit fünf Jahren hatte er noch
keinen Einsatz gehabt. Er musste immer von draußen zuschauen. Aber er war halt
nicht gut genug im Fußball spielen um in diesem gut besetzten Sturm eingesetzt
zu werden. Er wollte schon den Verein wechseln, aber er wollte sein Heimatdorf
nicht so einfach hängen lassen. Und es sollte sich zu lohnen scheinen. Denn
eines Tages verletzte sich der Mittelstürmer seiner Mannschaft bei einem Spiel
so schwer, dass er für mehrere Wochen ausfiel. Der Trainer stellte Rüdiger
Wolter als Stürmer in die Startelf auf. Und Rüdiger machte zwei Tore und seine
Mannschaft gewann dadurch das Spiel mit 2:0.
Den Rest der Saison spielte Rüdiger immer in der ersten Elf,
und er schoss so viele Tore, das die Mannschaft 2. der Tabelle am Saisonende
war. Und ab da war er immer in der ersten Mannschaft in der Startelf
aufgestellt. Für Rüdiger hatte es sich also gelohnt so lange der Ersatzspieler
zu sein. Er hatte das Durchhaltevermögen und ist nun Stammspieler. So kann es
manchmal gehen im Leben. Man muss nur durchhalten können und immer auf das Gute
hoffen, dann zahlt es sich am Ende auch mal aus.
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