Freitag, 10. August 2018

Familie Breuer auf dem Land









Familie Breuer im Urlaub auf dem Land


Familie Breuer aus Hannover sind zu Hause am Koffer packen. Alle freuen sich auf den Sommerurlaub. Dieses Jahr wollten Hans und Helga Breuer Urlaub auf dem Land, besser gesagt auf dem Bauernhof machen. Sie wollten den Kindern einen gefallen tun. Der älteste Sohn Sören und seine zwei Geschwister Elisabeth und Bruder Moritz freuten sich riesig, dass Mama und Papa mit ihnen nach Sonnenbergen fuhren. Dort würden sie in einer von vier Ferienwohnungen, die auf dem riesigen Bauernhof sich befanden, wohnen. Ganze drei Wochen Urlaub hatte Hans Breuer bei seiner Firma in Hannover bekommen. Und diese drei Wochen lang wollten sie auch auf dem Bauernhof in Sonnenbergen bleiben. Hans und Helga Breuer hatten früh genug die Ferienwohnung bei Bauer Walter Hoffmann gebucht. Für ganze drei Wochen. Die Kinder waren hellauf begeistert und waren die letzten Tage in Hannover nur von Tieren und dem Badesee, der in der Nähe des Bauernhofes sich befindet, am reden. Nachdem alle Koffer in das große Auto gepackt waren, ging die Reise los nach Sonnenbergen. 4 Stunden mussten sie fahren. Teilweise über die Autobahn und teils auf der Landstraße. Der 45 jährige Hans Breuer und seine 1 Jahr jüngere Frau Helga wollten sich die Autostrecke abwechseln beim Fahren. Und genau so machten sie es auch. Die Kinder saßen in der kleinen Familienkutsche hinten drinnen. Sören ist  schon 14 Jahre alt sein Bruder Moritz12 und Elisabeth war erst 8 Jahre alt. Sie wussten das es in Sonnenbergen auf dem Bauernhof auch zwei Kinder waren, nämlich der 11 jährige Sohn Magnus und die 9jährige Felicitas, die Kinder von Bauer Hoffmann. Er und seine Frau Martha bewirtschafteten diesen Bauernhof mit den vier Ferienwohnungen. „ Sind dort wirklich so viele Tiere, Mama?“ fragte Moritz interessiert. Er mochte Tiere sehr gerne. „ Du wirst staunen wie viele Tiere dort sind, Moritz, “ sagte Helga Breuer zu ihrem Sohn. „ Ihr mögt ja alle ganz gerne Tiere, nicht wahr Sören, “ sagte Hans, der Vater und das Oberhaupt der Familie. „ Ja, sehr gerne. Schade, dass wir in Hannover keine Haustiere haben dürfen.“ „ Genau deshalb fahren wir ja auch mit euch nach Sonnenbergen. Dort könnt ihr dann Reiten, mit den Hunden und den Katzen spielen und im nahe gelegenen Badesee schwimmen so lange ihr wollt. Der Bauernhof liegt etwas außerhalb von Sonnenbergen, aber das Dorf hat auch noch viel zu bieten. Ein Spielplatz, eine Minigolfbahn, zwei Speisegaststätten und ein Fußballplatz.“










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Die Augen der Kinder von Hans Breuer, leuchteten auf, als ihr Vater alles aufzählte, was es in Sonnebergen alles gab. Und das meiste hatte er noch gar nicht berichtet. Es gab wirklich sehr viele Tiere. Den Bauernhof konnten die beiden Hoffmanns gar nicht alleine führen. Sie hatten viele Angestellte, die auf dem Hof, ihnen halfen. Zwei Stunden waren die Familie Breuer nun schon unterwegs, als sie an einen Rasthof auf der Autobahn fuhren und hier ein wenig rast machen wollten. Sie fanden ein schattiges Plätzchen, denn im Hochsommer war es um diese Zeit schon recht heiß. Sie setzten sich an einen Holztisch, der auf dem Autobahnrasthof stand, mit Broten mit Kaffe und Kakao, hin. Sie hatten Glück, denn der Tisch war heiß begehrt. Andere Familien wollten auch gerade sich an den Tisch setzen. Aber die Familie Breuer aß und trank, und sie standen dann auch wieder auf als sie fertig waren, um den anderen Familien Platz zu machen. Als sie wieder im Auto saßen hatten Hans und Helga die Plätze im Auto gewechselt. Helga fuhr nun das Auto weiter. Und einigermaßen gestärkt fuhren sie weiter auf der Autobahn. Aber nur noch ein kleines Stück, dann konnten sie von der Autobahn abfahren und weiter auf der Landstraße fahren. Gut eine Stunde würden sie nun noch unterwegs sein. Es wurde immer ländlicher. „ Eine schöne Gegend hier, “ sagte Vater Hans Breuer. Und eine viertel Stunde weiter kamen sie endlich in Sonnenbergen mit dem großen Auto an. Und als sie durch den kleinen Ort fuhren kamen sie dann glücklich mit dem Auto auf dem riesigen Hof an. Als sie auf den Hof fuhren mit dem Auto staunten alle nicht schlecht wie viele Ställe es hier gab. Pferde-, Kuh-, Schweine-, Ziegen- und Hühnerställe konnte man gleich sehen. Zwei Hunde kamen den Breuers entgegen gelaufen, als sie aus dem Auto stiegen. Ein Schäferhund und ein Pudel. Und draußen auf dem Hof, saß die Familie Hoffmann beim gedeckten Kaffeetisch vor dem Bauernhaus. Bauer Walter und Martha Hoffmann begrüßten ihre Feriengäste aufs höflichste. „ Ich hoffe, sie hatten eine angenehme Anreise?“ erkundigte sich Bauer Hoffmann zuerst bei seinen Gästen. „ Ja, hatten wir.“ Antwortete Hans Breuer. „ Aber sagen sie mal, das ist ja der Hammer. So groß hatten wir uns den Bauernhof nicht vorgestellt. Das ist ja alles riesig hier, “ sagte Hans noch hinterher.  Die Kinder von der Familie Breuer kamen aus dem staunen gar nicht mehr heraus. „ Herzlich willkommen in Sonnenbergen auf dem Bauernhof der Familie Hoffmann. Das ist meine Frau Martha und das sind unsere Kinder Magnus und Felicitas.“ „ Vielen dank, “ sagte Hans Breuer und stellte seinerseits seine Familie vor. Sie gaben sich alle die Hände und freuten sich auf die gemeinsame Zeit miteinander. Als sich alle begrüßt hatten zeigte Bauer Walter Hoffmann der Familie Breuer ihr Ferienhaus.





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Es war ein schönes Gebäude mit einer Terrasse neben dem Eingang. Es sah geräumig aus und als sie herein gingen staunten sie noch einmal. So viele Zimmer. Das Ehepaar Breuer hatte ein Schlafzimmer und jedes Kind hatte ebenfalls ein eigenes Zimmer. Eine Küche, ein Wohnzimmer und ein Badezimmer mit Dusche. Alles was man brauchte. Im Wohnzimmer stand sogar ein Fernseher, aber den brauchte man bestimmt nicht so oft anmachen. Höchstens bei schlechtem Wetter. Aber die Sonne lachte den ganzen Tag schon vom Himmel herunter. Schnell bezogen die Breuers ihre Zimmer. Als alle ihre Zimmer in Augenschein genommen hatten gingen alle geschlossen auf den Hof und Bauer und Bäuerin Hoffmann zeigten den Breuers, den ganzen Bauernhof mit samt den vielen Tieren. Sören und Magnus hatten sich schon etwas angefreundet und hatten sich für den Nachmittag zum Schwimmen verabredet. „ Wir haben einen großen Badesee in der Nähe, “ sagte Magnus zu Sören. „ Schön, ich schwimme gerne.“ „ Ich komme auch mit, “  sagte Moritz, der das Gespräch mit bekam. „ Alles klar. Ihr Beiden.“ sagte Magnus. Als die Hofbesichtigung zu Ende war trafen sich die drei Jungs um zum Badesee zu fahren. Magnus hatten den beiden Jungs aus Hannover sofort zwei Fahrräder besorgt mit denen die drei zum Badesee fuhren. „ Wir haben auch noch ein Boot am Steg liegen. Aber heute wollen wir erst einmal schwimmen, nicht wahr Jungs.“ Na klar, “ sagten die beiden wie aus einem Mund gesprochen. Und das taten die drei dann auch ausgiebig. Die beiden Mädchen interessierten sich mehr für die beiden Ponys Rocky und Estelle. „ Wenn du willst, Elisabeth, können wir morgen mal etwas auf den Ponys reiten.“ „ Ja sehr gerne. Aber ich bin noch nie geritten. Ist das schwer, Felicitas?“ „ Nein, das reiten lernt man schnell. Und auf den beiden netten Ponys so wie so. Die sind ganz lieb.„ Wer hat ihnen denn die Namen gegeben?“ „Was denkst du Elisabeth?“ „ Ich denke du.“ „ Nicht ganz. Estelle hat ihren Namen von mir. Aber Rocky hat den Namen von meinem Papa gekriegt.“ „ Und warum Rocky?“ „ Ich glaube er hat ihm den Namen von diesem Boxerfilm gegeben. Mein Papa guckt sich gerne solche Filme an, Elisabeth.“ „ Versteh ich, Felicitas. Mein Papa guckt auch so etwas gerne.“ Die beiden Mädchen blieben noch ein bisschen bei den Ponys stehen bis Felicitas sagte: „ Wir haben noch mehr süße Tieres auf unserem Hof. Komm Elisabeth. Ich zeige dir mal etwas Niedliches.“ Felicitas ging voraus und Elisabeth ging ihr hinterher. Als sie ein Stück über den Hof gegangen waren sah Elisabeth schon was da auf sie wartete. Da lag eine Schäferhündin in ihrem Hundekorb mit vier kleinen Schäferhunden an ihren Zitzen. „ Süß, “ war das erste was Elisabeth sagte. Felicitas und Elisabeth waren ganz angetan von diesem schönen Bild, was sich ihnen da bot.







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„ Wie alt sind die vier Hundewelpen denn?“ fragte Elisabeth. „ Die sind heute genau eine Woche alt oder jung.“ „ Toll, dass du mir das gleich gezeigt hast, Felicitas.“ „ Wir Frauen müssen doch zusammen halten nicht wahr, Elisabeth.“ Die beiden Mädchen mussten lachen.  Am See war der Bär los. Kein Wunder bei diesem Wetter konnten alle Leute eine Abkühlung gut gebrauchen. Und Sören, Moritz und Magnus waren mitten zwischen. „ Ach macht das Spaß bei diesem Wetter hier zu schwimmen, “ sagte Sören. „ Das kann man wohl sagen, “ erwiderte Magnus. „ Aber am Nachmittag ist immer viel los hier. Wir müssen morgen früh noch mal hierhin, dann können wir auch einmal mit unserem Paddelboot bis zur Insel, die ihr dort hinten seht, fahren.“ Au ja,“ sagte Moritz sofort.. „ O.K. Jungs. Das machen wir. Aber heute wollen wir noch etwas schwimmen.  Morgen früh ist nicht so viel los, das kann ich euch versprechen, “ sagte Magnus den anderen beiden. „ Wir haben hier auch einen Bolzplatz. Was meint ihr wollen wir heute Abend nach dem Abendbrot noch ein bisschen Fußball spielen?“ „ Ich bin dabei, “ sagte Sören gleich. „ Und ich sowieso. Man nennt mich nicht einfach so Ronaldo in Hannover, “ sagte Moritz. „ Was für ein Quatsch du redest, “ sagte sein älterer Bruder. „ Aber Moritz ist wirklich ein guter Stürmer, “ sagte Sören gleich hinterher. „ Na und du, Sören wie steht es mit deiner Fußballkunst? „Na, ich bin ehr der „Rausputzer“, der hinten das Tor dicht hält.“ „ Auch nicht zu verachten, “ erwiderte Magnus. Und ich stehe am liebsten im Tor. Zusammen sind wir eine gute kleine Mannschaft. Ein paar Jungs sind immer auf dem Bolzplatz abends. Vielleicht können wir ja drei gegen drei spielen. Was meint ihr?“ „ Das wäre gut, Magnus, “ sagte Sören  Und was machten die Eltern in der Zwischenzeit. Die saßen bei Kaffee und Kuchen auf dem Hof und lernten sich erst einmal genauer kennen. „ Sie kommen aus Hannover? Dann sind sie bestimmt lange angereist.“ „ Es geht so, aber vier Stunden sind wir schon gefahren, “ sagte Hans Breuer. Aber die Fahrt scheint sich gelohnt zu haben. Sie haben nicht zu viel versprochen, Herr Hoffmann, als wir zusammen telefonierten und wir die Ferien bei ihnen gebucht haben.“ Schön, wenn es ihnen bei uns gefällt.“ „ Ja, ich habe noch nie so viele Tiere auf einmal gesehen. Das ist einfach ein Paradies für Tiere und Tierfreunde. Nicht wahr, Helga?“ „ Ja, das finde ich auch. Besonders unsere Kinder sind so Naturfreunde und haben so gerne Tiere, aber in Hannover in unserer Mietwohnung dürfen keine Haustiere gehalten werden. Noch nicht einmal ein Vogel oder ein Meerschweinchen.“ Dann wird es ihren Kindern und ich hoffe auch ihnen bei uns gefallen, “ sagte der Bauer. „ Wir gehen immer ein bisschen spazieren abends, haben sie Lust uns zu begleiten?“ fragte Martha Hoffmann die Breuers.





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„ Aber gerne oder Liebes? Sagte Hans Breuer zu seiner Helga. „ Ja, wenn sie uns ein bisschen mitnehmen wollen, gehen wir gerne mit.“ Die vier gingen ein kleines Stück durch das Dorf Sonnenberge, wobei sie an den beiden Gaststätten und dem Fußballplatz vorbei kamen. „ Guck mal da  sind unsere zwei Jungs am Fußball spielen mit eurem Sohn Magnus, “ sagte Hans Breuer. „ Sie scheinen ein richtiges Spiel gegen drei aus dem Dorf zu machen, “ sagte der Bauer. „ Hoffentlich gewinnen sie auch. Unser Magnus kann nicht so gut verlieren.“ „ Spiel doch ab, “ sagte Moritz zu seinem Bruder Sören. Sören war der älteste von allen auf dem Spielfeld und wollte sich behaupten aber er konnte nicht so gut Fußball spielen wie Moritz. Deshalb meckerte Moritz immer, wenn Sören den Ball unnötig verlor. Aber Moritz schoss so viel Tore, dass die drei „ Vom Bauernhof“ am Ende doch gewannen. „ Ihr habt nur Glück gehabt, “ sagten die drei Dorfjungs. „ Von wegen Glück gehabt. Das war Können, konterte Moritz. Ihr könnt nur nicht verlieren.“ „ Gebt uns eine Revanche, dann seht ihr schon dass es nur Glück war.“ „ O.K. Wir geben euch eine Revanche. Aber nur um euch zu zeigen, dass wir erst dann richtig anfangen mit Fußball spielen und ihr noch höher verlieren werdet.“ „ Ja, dass werden wir noch sehen. Übermorgen fegen wir euch vom Platz. Selber Ort um die gleiche Zeit?“ fragte einer der Dorfjungs. „ Ja, was denn.“ sagte Moritz.
 

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