Sonntag, 30. März 2014

Gefährliche Sprengung



Wenn ein alter Gebäudekomplex gesprengt werden soll, muss wohl vieles beachtet werden.
Viele Arbeiter müssen an dem Projekt Sprengung mitarbeiten. Nur wenn die Bauarbeiter und alle Beteiligten sehr gut zusammen arbeiten, kann ein optimales Ergebnis dabei herausspringen.
Volker Müller ist einer dieser Arbeiter. Er leitet solche Sprengungen schon viele Jahre. Des halb hat er auch schon viele Erfahrungen gesammelt. Sein Stellvertreter und zweiter Ingenieur ist sein Freund Manuel Karre.
Die beiden verbindet eine lange Freundschaft und eben auch der Beruf. Die zwei haben es geschafft, durch viel Fachwissen und Kompetenz in ihrem Beruf, sind sie ganz oben angelangt.
Hier in Hannover soll ein Hochhaus, das schon lange leer steht und schon ziemlich alt aussieht in Schutt und Asche gelegt werden. Das Gebäude passt nicht mehr in das Erscheinungsbild der Gegend. Volker und sein Freund Manuel arbeiten schon mehrere Monate an diesem Projekt. Noch eine Woche bis zum Tag der Sprengung. Die beiden sind sich sicher das sie den Termin einhalten können, bei den vielen Projekten die sie bis jetzt zusammen geleitet haben ist immer alles glatt gelaufen.
Eines Morgens gab es auf einmal Streit zwischen den Beiden. Sie waren sich nicht einig über einen Ablauf. Sie stritten sich so lautstark, das die Kollegen, die beiden gar nicht wieder erkannten. Alle wussten es sind Freunde, aber da standen sich plötzlich Feinde gegenüber. Aus heiterem Himmel kam dieser Streit. Es waren nur noch wenige Tage bis zur Sprengung, aber wie sollte die Zusammenarbeit zwischen den beiden bloß weitergehen. Volker und auch Manuel, sie wollten am liebsten alles hinschmeißen. Was war bloß passiert?
Manuel hat gehört, dass Volker seinen Ingenieur nicht selber gemacht hat, sondern ein bisschen ermogelt bzw. erkauft hat. Manuel, der immer die zweite Geige spielen musste, weil er angeblich nicht so qualifiziert war wie Volker, war natürlich sehr wütend auf Volker. Volker stritt natürlich alle ab, aber die bedweise waren eindeutig . Die Uni, an der Volker war, hat es Manuel bestätigt. Manuel war schon länger Misstrauisch, es gab Gerüchte, aber immer nichts genaues.Bis Manuel Nachforschungen angestellt hatte.
Bis jetzt wusste nur Manuel und einige von der Uni davon. Aber wüsste der Chef über Volkers nicht bestandenes Diplom Bescheid, er würde fristlos gefeuert.
Manuel war so ausser sich, dass er zu volker sagte: " Wenn du mir nicht Schweigegeld zahlst, werde ich zu unserem Chef gehen und werde alles sagen was ich weiß über sein erkauftes Diplom." " Alles, nur das nicht.
Bitte, Manuel. Tu mir das nicht an, ich flehe dich an. Gehe nicht zu unserem Chef. Ich zahle was du willst, aber verrate mich nicht, Du weißt ich habe Frau und Kinder. Der Chef würde mich rausschmeißen und wo anders kriege ich nicht so eine Stellung wie hier." Manuel sah seinen Freund Volker nur verachtend an und sagte dann kühl:" Und was ist mit mir, immer muss ich den zweiten Ingenieur hinter dir machen. Du hast den ganzen Ruhm das meiste Geld erhalten, jetzt möchte ich alles von dir zurück haben. " " Ich denke wir sind Freunde, Manuel?" " Ja das dachte ich  bis vor kurzem auch, bis ich erfahren habe, das du mich belogen und betrogen hast." " O.K, Was willst du nun von mir,Manuel?" " Ich möchte Widergutmachung. Jetzt kannst du mal zeigen, was dir dein Arbeitsplatz wert ist." " Mach doch keinen Scheiß, Manuel, lass uns doch vernünftig darüber reden." " Reden willst du, Volker, zum Reden ist es wohl zu spät. 200 000 Euro, das müsste dir der Arbeitsplatz eigentlich wert sein.Wenn du mir das gibst, dann wird unser Chef oder auch sonst keiner von der sache erfahren." " Bist du verrückt?" " Volker ist das ein Problem für dich. Bitte ich kann sofort unseren Chef anrufen, was hälst du davon." " Manuel, ich höre du machst keinen Spaß. Ich werde zahlen, aber das kann ich nicht von heute auf Morgen." " Übermorgen will ich die Kohle bar sehen. In einem Geldkoffer.
Und zwar eine Stunde bevor wir das Gebäude hochjagen möchte ich das Geld in einem Raum des Gebäudes, welchen Raum sage ich dir noch, deponiert sehen, Volker."
Der Tag der Abrechnung sollte heute sein, im wahrsten Sinne des Wortes Abrechnung. Heute sollte Volker den Koffer in einem Raum des Gebäudes, welches gesprengt werden sollte, deponieren. Um 15 Uhr sollte die Sprengung erfolgen. Manuel war schon auf dem Weg zum Gebäude, er hatte keine große Eile, denn seine uhr zeigte 13:55 an. Zeit genug um sich in Ruhe den Koffer mit dem Geld zu schnappen und damit abzuhauen. Als er in den Raum kam wo Volker den Koffer hin stellen sollte, war eer nicht überrascht das der Koffer in einer Ecke des Raumes stand. Jetzt musste nur noch das Geld darin sein, ansonsten würde er schnell nach Volker laufen und ihn daran erinnern das 200 000 Euro kein Pappenstiel sind. Manuel machte den Koffer schnell auf und war entsetzt, weil er nur Spielgeld und Zeitungspapier darin fand. Wütend machte er den Koffer wieder zu und wollte zurück gehen, um Volker zur Rede zu stellen.Er schaute auf die Uhr,
Und sah das es 13:59.13 Uhr war. Volker zählte rückwärts, 20, 19, 18. Denn er war schlau genug gewesen, dass er manuels Uhr um eine ganze Stunde zurück gestellt hatte.In Wirklichkeit war es nämlich 14:59.42 Uhr. Volker zählter weiter, 3, 2, 1, und das gebäude wurde eine Sekunde später, pünktlich um 15 Uhr gesprengt.
Als das Gebäude in sich zusammen fiel zeigte die Uhr von Manuel 14 Uhr an, aber das erlebte er nicht mehr. Volker sagte zu sich selber." Das ich kein Ingenieur bin, dass weiß ich nur, aber ausserdem habe ich die 200 000 Euro noch und kein Erpresser mehr im Nacken.






























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