Donnerstag, 27. März 2014
Autoklau
In einem Autohaus in Berlin sind die Besitzer Klaus Dame nebst Frau Irene sehr stolz auf ihre zahlreiche Kundschaft, die in diesem Salon aus und ein gehen. Neben einem Autosalon haben die Dames auch eine gut gehende Werkstatt. Sehr viele Kunden lassen in der Werkstatt ihre Autos wieder reparieren. Wenn am Montag morgen ein Auto sehr früh schon repariert werden musste, oder die Eigentümer morgens keine Zeit hatten das Auto selber hin zu bringen, hatten die Dames einen so genannten Extra- Service für ihre Kunden. Die Autobesitzer konnten in diesen Fällen, die Autoschlüssel in den Briefkasten, der an dem Eingang des Hauses der Dames hineinschmeißen. Und zwar schon am Sonntag abend . Die Dames hatten damit gleich am Montag morgen das Auto, was die Besitzer auch bei der Werkstatt am Sonntag abgestellt hatten, gleich an Ort und Stelle, und konnten dann am frühen Morgen, mit den Reparaturarbeiten beginnen.
Dieser Service funktionierte immer sehr gut. Die Kunden und auch die Werkstattbesitzer waren damit sehr zufrieden. Bis zu dem einem Montag morgen, als ein Auto geklaut worden war. Irgendjemand, der scheinbar wusste, dass die Autoschlüssel im Briefkasten landeten, hatte ein fast neuer Golf vom Hof der Werkstatt weggefahren. ÜberNacht war der Golf stibitzt worden. Die Dames und auch der Autobesitzer hatten sofort Anzeige erstattet, aber der Wagen war nun einmal weg. Keiner wusste wer den Briefkasten aufgebrochen haben konnte. Die Polizei untersuchte den Briefkasten auf Fingerabdrücke, aber die Täter hatten keine Spuren hinterlassen. Alle waren ratlos und hatten überhaupt keine Idee, wer für diese Tat in Frage kommen könnte. Die Polizei ermittelte in alle Richtungen, aber es war wie die Nadel im Heuhaufen suchen, der Wagen war wie vom Erdboden verschluckt. Da der Wagen geleast war und die Kunden erst noch wenige Monatsraten bezahlt hatten, lag die größte Last auf den Dames. Das war eine Menge Geld die auf einmal weg waren.
Aber ein paar Stunden später kamen die Beamten auf den Hof der Dames gefahren mit zwei Autos gleichzeitig. Im Polizeiwagen saßen die Autobesitzer hinten drin und der geklaute Wagen fuhr wieder auf den Hof der Autowerkstatt. Die Dames waren froh, dass der Wagen wieder auf dem Hof stand, aber als sie merkten dass die Polizisten alleine ausstiegen und ihre Kunden hinten im Polizeiauto sitzen bleiben mussten, bat der Herr Dame um eine Erklärung. Die Polizisten erklärten dem Herrn Dame, dass sie einer Ölspur gefolgt waren, die zu einer Scheune führte, die den Autobesitzern gehörte. Die Dames hatten nämlich erwähnt dass der Wagen wegen eines Lecks in der Ölwanne in die Werkstatt musste.
Daraufhin war ein findiger Polizist auf die Ölspur, die gemeldet wurde, morgens aufmerksam geworden. Da sie diese Ölspur verfolgten konnten sie den Wagen in der Scheune finden, und nahmen daraufhin die Kunden der Dames fest, die zu Hause in ihrer Wohnung waren. Sie ließen sich einfach abführen und gaben zu, dass sie selber den Briefkasten, gemeinsam geöffnet hatten und dann ihren eigenen Wagen selber gestohlen hatten. Sie wollten ihn später im Ausland verkaufen und das Geld selber einstreichen.Nun waren sie überführt und mussten mit einer saftigen Geldstrafe oder sogar mit einer Bewährungstrafe wegen Betruges und weiteren Delikten vor einem Gericht verantworten.
Die Dames ließen ihren Service mit ihrem Schlüssel im Briefkasten fallen. Aber trotzdem lief die Werkstatt weiter wie geschmiert. Man kann sagen wie das Öl dass die Täter verraten hatte.
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