Dienstag, 1. Mai 2018

Lebenslicht









                                                Lebenslicht



Du bist ein Mensch mit einem großen Herzen,
und heute leuchten für dich ganz viele Kerzen,
so lange scheint schon dein Lebenslicht,
und dieses Licht noch lange nicht bricht.

Diese Kerzen führen dich durch die Dunkelheit,
bis plötzlich wieder Licht erscheint,
und immer wenn du traurig bist,
denk nur an das Kerzenlicht.

Denn dann geht es dir wieder gut,
und du schöpfst wieder neuen Mut,
und so ist das halt im Leben,
Hoffnung wird es immer wieder geben.












Drum kämpfe um das Leben,
denn du weißt es gibt nur das einen eben,
immer Kopf hoch und Augen geradeaus,
und denk immer an die lieben Menschen zu Haus.

Und weißt du wirklich nicht mehr weiter,
du denkst du stehst hoch auf der Lebensleiter,
dann sei ganz still und steck eine Kerze an,
die bringt viel Licht und dir wird bald wieder warm.

Das Eichhörnchen














                                                 Das Eichhörnchen




Ein Eichhörnchen klettert hoch den Baum,
er will mal nach den Nachbarn schauen,
er sieht hier oben nur den Eichelhäher,
der Aufstieg der wird ihm schwerer.

Es wollte nur ein paar Nüsse rauben,
es fliegen hoch ein paar Tauben,
der Fuchs, der aus dem dunkeln kam,
dem Hasen seinen Atem nahm.

Das Eichhörnchen guckt von oben runter,
im Wald die Tiere sind schon alle munter,
jetzt wird es Zeit zum Nüsse klauen,
um die Wintervorräte gut zu verstauen.

Als es vom Baum wieder runter geht,
der Wind es fast herunterfegt,
es kann sich aber noch so gerade festhalten,
und die Nüsse in der Hand behalten.









Als das Eichhörnchen ist unten angekommen,
sieht es alles ganz verschwommen,
weil es herunter geklettert ist viel zu schnell,
durch die Augen sieht es alles hell.

Doch nach einer kurzen Zeit
Ist es wieder klar und bereit,
die Nüsse im Waldboden zu vergraben,
um sie dann im Winter wieder zu haben.

Drum merke dir, es ist immer klug vorzusorgen,
dann braucht man sich später nichts zu borgen,
wenn der Winter wird lang und eisig,
das Eichhörnchen war schon vorher fleißig.

Und es hat im Winter genug zu essen,
so kann es Sorgen schnell vergessen,
und genießen die Winterzeit,
bis es wird wieder Frühling weit und breit
                                                      gemalt von Steffi Wöstefeld

Ich schenk dir mein Herz













Ich schenk dir mein Herz,
für ein ganzes Leben,
Ich schenk dir mein Herz,
ich möcht es dir aus Liebe geben.

Ich schenk dir mein Herz,
und ich möchte es nicht zurück,
Ich schenk dir mein Herz,
und ich hoffe es bringt dir Glück.

Jeden Tag leb ich mit dir,
und ich danke Gott dafür,
das aus uns wurde ein Wir.

Jeden Tag gemeinsam gehen,
das ist so wunderschön,
ich glaube bald dass wir uns blind verstehn.

Jeden Tag schau ich dich an,
und ich weiß genau ich kann,
mich auf dich ganz verlassen.

Jeden Tag sag ich zu mir,
was gebe ich dafür,
wenn du immer bleibst bei mir.

Bücherfreund








                                      Bücherfreund

Bücher können so manche Leute,
nicht mehr aus der Hand nehm´n  Heute,
denn sie sind total begeistert,
wie der Autor das Schreiben meistert.

Sie fragen sich wie findet er die Worte,
Wörter, ganz verschiedener Sorte,
wie fällt ihm das nur Alles ein,
das kann doch nicht nur Zufall sein.

Der Dichter kennt Wörter so viel,
und daraus entsteht sein ganz eigener Stil,
er jongliert mit diesem oder jenen Wort,
bis er das richtige hat, und fährt dann fort.

Auch der Autor überlegt her und hin,
das, das Geschriebene ergibt dann auch einen Sinn,
denn wenn er Wort an Wort aneinander reiht,
vergeht auch bei ihm so manche Zeit.









Für den Autor ist das Reimen auch nicht immer leicht,
doch hat er dann schon viel erreicht,
wenn er mit Köpfchen und Feingefühl schreibt,
und dem Schreiben immer treu bleibt.

Aber wenn die Muse ihn hat nicht geküsst,
er das eine oder andere Wort dann vergisst,
aber hat er dann doch die richtige Inspiration,
dann wird manches Gedicht zur Sensation.

Markttag in Höxter










                                                        Markttag in Höxter

Viel Trubel ist in den Gassen,
die Leute können sich darauf verlassen,
Samstag ist in Höxter Markttag,
der Höxteraner diesen Tag sehr mag.

Die Verkaufswagen schon früh an Ort und Stelle stehen,
gut gelaunte Menschen über den Marktplatz gehen,
Hier gibt es so viele tolle Sachen,
der Obsthändler bringt die Leute immer zum Lachen.

Schon lange haben solche Tage Tradition,
das weiß selbst auch der kleine Junge schon,
er geht mit Mama hier schon lange hin,
so macht das Einkaufen richtig Sinn.

Auch der Papa den Markttag liebt,
er viele schöne Sachen sieht,
er kriegt jeden Samstag seine Currywurst,
auch ein Kaffee löscht hier seinen Durst.
















Hier gibt es schöne Blumen zu kaufen,
auch zum Bäcker muss man nicht lange laufen,
In der Weserstadt der Markt idyllisch  liegt.
Obst, Salat und Gemüse es hier reichlich gibt.

In der Marktstrasse treffen sich Jung und Alt,
auch so mancher Fahrradtourist macht gerne halt,
man ist von Fachwerkhäusern umgeben,
hier sagt man, hier lässt es sich gerne leben.

Die Fußgängerzone ist dann brechend voll,
die Leute finden das alle toll,
an der Nicolaikirche Touristen Fotos machen,
sie können vergnügt und herzhaft lachen.

Der Markt in Höxter auch morgen noch lebt,
weshalb hier auch keiner gerne wieder geht,
Sie kommen Alle immer gerne wieder,
wegen diesem Flair lassen sich auch viele hier nieder.

Herbststürme








                                                       Herbststürme

Die Blätter auf dem Gehweg tanzen im Kreise,
der Wind fegt sie hoch und schickt sie auf die Reise.

Die Blätter drehen sich und fliegen nach oben,
und fallen dann wieder auf den Boden.

Auch von den Bäumen fallen leise die Blätter,
und neblig und regnerisch ist jetzt das Wetter.

Der Wind pfeift schrill um die Häuserecken,
die Kinder sich das eine oder andere Mal erschrecken.

Der Wald in den buntesten Farben sich zeigt,
wenn die Sonne am Horizont sich neigt.

Vor der Dämmerung sich manches Liebespaar trafen,
als in den Bäumen die Vöglein schon schlafen.















Die Blätterberge sich immer höher türmen,
und wieder durcheinander wirbeln von den Stürmen.

Der Wind peitscht von allen Seiten,
die Blätter durch dessen Sog ihn begleiten.

Schon viele Herbststürme über uns hergezogen sind,
auf den nächsten Herbst freuen wir uns wie ein Kind.

Ein verhängnisvoller Zaubertrick










                                                 Ein verhängnisvoller Zaubertrick



Peter Ruben ist von Beruf Magier und Zauberer. Er und seine Frau Gudrun besitzen ein eigenes Variete, wo Peter Ruben jeden Abend vor Zuschauern auftritt. Seit einiger Zeit ist das Variete immer ausverkauft. Er hat einen neuen Zaubertrick eingeübt. Er begibt sich in ein menschengroßes Aquarium, in das er anschließend, mit Ketten gefesselt, hinein steigt. Wenn er im Wasser ist wird das Aquarium mit einem Deckel verschlossen, so dass er nicht mehr hinaus kann. Nur, wenn er die Ketten von seinen Füssen und Händen abbekommt, kommt er aus dem Aquarium wieder hinaus. Die Zuschauer sehen nicht wie er die Fesseln, die mit einem Schloss abgeschlossen wurden, wieder aufkriegt. Aber bis jetzt hat der Zaubertrick immer funktioniert und der Beifall ist immer riesig. Einige Zuschauer waren schon öfter in seinen Vorstellungen, nur wegen der Nummer mit dem Aquarium. Seit einiger Zeit hatten Herr und Frau Ruben, weil die Nachfrage so groß war, eine Assistentin eingestellt. Zum Leidwesen von Gudrun Ruben war diese Assistentin auch noch sehr, sehr hübsch. Und es dauerte nicht lange, da hatte sie auch schon ihrem Mann Peter schöne Augen gemacht und hatte ihm den Kopf verdreht. Gudrun war eifersüchtig auf Bärbel. Aber als sie mit eigenen Augen gesehen hatte dass da mehr läuft zwischen Bärbel und ihrem Mann. schmiedete sie einen tödlichen Plan.
Sie hatte mit gehört als ihr Mann zu Bärbel sagte: „ Bärbel lass uns hier abhauen. Wir bauen uns ein eigenes Variete weit weg von hier auf. Ich möchte nur noch mit Dir zusammen sein, Bärbel.“ Als Gudrun das gehört hatte sagte sie zu sich selbst: „ Peter, das wirst du bereuen.“
Eines Abends mitten im Varieteprogramm von Peter kam der Höhepunkt jeder seiner Shows. Das Aquarium. Er war schon fest gekettet worden und stieg gerade in das Aquarium und Bärbel legte wie immer den Deckel darauf, und den man nur von innen öffnen konnte. Die zwei Minuten liefen wie immer auf einer Sanduhr hinunter. Etwas schneller als diese zwei Minuten war Peter meistens schon wieder aus dem Aquarium hinaus und ließ sich feiern. Doch heute dauerte es wohl etwas länger. Die Zuschauer, die den Trick schon öfter gesehen hatten, wurden schon unruhig, Bärbel merkte sofort, dass da etwas nicht stimmen konnte. Nun liefen Peters Frau und Bärbel gleichzeitig zum Aquarium, denn die Zeit für den Trick war schon längst abgelaufen. Peter war zu der Zeit schon ertrunken.


















2

 Er hatte es dieses Mal nicht geschafft die Fesseln auf zuschließen um dann das Schloss vom Deckel zu öffnen und aus dem Aquarium wieder auszusteigen. Als alle, auch der letzte Zuschauer gemerkt hatte dass der Zauberer Tod war, schickte die Polizei, die inzwischen  eingetroffen war, alle Leute nach Hause. Die Polizisten ließen sich als erstes den Zaubertrick erklären. Sie bekamen von Gudrun zur Antwort: „ Bärbel gibt meinem Mann immer einen Schlüssel, den er in den  Mund steckt, vor dem Trick. Wenn dann der schwarze Vorhang das ganze Aquarium verhüllt, und die Zuschauer nicht sehen können das mein Mann den Schlüssel aus dem Mund ins Wasser spuckt um ihn dann wieder aufzuheben und dann damit die Schlösser zu öffnen und danach aus dem Aquarium ausstieg, waren die Zuschauer wie immer tosend am Klatschen.“ „ Warum klappte es dieses Mal nicht?“ fragte der Hauptkommissar. „ Ich kann es mir nicht denken, Herr Kommissar, “ sagte Gudrun unschuldig.
Nachdem Peter von der Polizei, etwas später wie eine Wasserlaiche tot aus dem Aquarium herausgeholt hatten und zur Gerichtsmedizin brachten, staunten die Polizisten nicht schlecht als sie den kleinen Schlüssel zum Öffnen der Schlösser im Aquarium fanden.
Als sie den Schlüssel an den Schlössern ausprobierten passte der Schlüssel in keines der Schlösser. Der Schlüssel sah ganz normal aus, aber als die Polizei in der Garderobe von Gudrun auf dem Boden Metallspäne fand etwas später, wussten sie was passiert war.
Sie nahmen Gudrun wegen Mordes an ihrem Mann in Untersuchungshaft. Später gab sie alles in der Polizeistation zu. Dass sie den Schlüssel mit einer Eisenpfeile bearbeitet hatte und dadurch konnte ihr Mann kein Schloss öffnen und sie wusste genau dass er ertrinken würde.
Das war ganz klar ein Mord mit Vorsatz und etwas später wurde sie zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt.