Freitag, 16. Oktober 2020

Durch Spazieren gehen wieder mehr schaffen!

 




Durch Spazieren gehen wieder mehr schaffen!

 

Es fing alles 2013 im Krankenhaus Bad Driburg an. Damals lag ich stationär im Krankenhaus Bad Driburg. Dort lernte ich das betreute Wohnen in Brakel kennen. Die damalige Leiterin vom „ambulant betreuten Wohnen“ von der Wohnhilfe e. V. in Brakel besuchte mich im Krankenhaus. Wir beide hatten ein Gespräch zusammen wobei sie mir ein Betreutes Wohnen empfahl durch die Wohnhilfe. Wir einigten uns darauf, dass ich es versuchen wollte damit. Als ich entlassen wurde aus dem Krankenhaus kam von nun an jede Woche für eine Stunde eine Sozialarbeiterin die mich betreute. Von da an ging es bergauf bei mir. Ich hatte damals Schwierigkeiten nach draußen zu gehen. Wie man so schön sagt „unter Leute“ gehen. Und meine Betreuerin von der Wohnhilfe in Brakel unterstütze mich dabei, wieder  mehr nach draußen zu gehen. Jede Woche ging sie mit mir spazieren. Und so schwierig es anfangs auch war für mich, umso besser wurde es von Mal zu Mal. Jede Woche gingen wir spazieren. Und je länger wir das machten, desto besser ging es mir. Sie begleitete mich auch zu Ärzten oder anderen wichtigen Terminen, so dass ich immer mehr schaffte. Zwei Jahre später bekam ich Pflegestufe 0, was heute Pflegegrad 2 bedeutet. Von da an konnten auch Pflegerinnen vom Pflegedienst de Boer aus Bevern mich betreuen. Zwei Mal die Woche kamen die netten Pflegerinnen auch zu mir und gingen mit mir spazieren. Durch dieses Intensive Training bin ich heute viel besser dran und traue mir auch mehr zu. Und nach ganz kurzer Zeit wurde ich gesunder und gesunder. Heute schaffe ich es sogar mit einer Nachbarin spazieren  zu gehen, so dass ich heute vier Mal die Woche nach draußen komme. Und nur durch dieses Intensive Training schaffe ich es nach draußen. So haben viele nette Menschen, die mich betreuen, es geschafft durch spazieren gehen, dass ich wieder nach draußen gehe. Ich möchte diesen Menschen danken, dass ich so viel wieder schaffe. Und anderen Kranken möchte ich mit dieser Geschichte aus meinem Alltag Mut machen. Man kann viel erreichen. Man braucht dazu natürlich Hilfe. Und ich wünsche Allen, die auch Schwierigkeiten haben nach draußen zu gehen, dass sie Hilfe bekommen. Viel Glück wünsche ich dazu.

 

 

Martin Wöstefeld aus Albaxen


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