Der alte
Apfelbaum
Der alte
Apfelbaum steht bei uns neben dem Haus. Er ist ziemlich groß. Mein Papa ist
früher immer die Leiter hochgegangen um die Äpfel zu pflücken. Nun ist mein
Papa auch schon über 80 Jahre alt und es fällt ihm heutzutage sehr schwer die Leiter
hoch zu gehen. Da ich Diabetiker bin ist es für mich schwierig auf eine Leiter
zu steigen (Unterzuckerung). Daher haben mein Papa und mein Bruder, meine
Lebensgefährtin und ich, zusammen beschlossen den Baum fällen zu lassen. Von meiner Cousine der Sohn lernt
Forstwirt und der wollte uns den Baum fällen. An einem Samstagmorgen war es
dann soweit. Um 9 Uhr kam der junge Forstwirt zu uns und fällte den Baum. Mein
Bruder und mein Papa halfen ihm bei den Aufräumarbeiten. Der Baum war sehr schnell
gefällt. Gelernt ist gelernt. Und wir bedankten
uns bei dem Sohn meiner Cousine für die gute Arbeit. Während die drei
Männer draußen am Baum zu tun hatten, sorgten meine Lebensgefährtin und ich für
das leibliche Wohl. Wir machten für 5 Personen Kartoffelpfannkuchen. Um 12 Uhr kamen
die drei Malocher oben zu uns in die Wohnung und wir aßen zusammen die Kartoffelpuffer.
Es schmeckte alle sehr gut. Am Nachmittag lagen nur noch die Äste vom Baum
kleingeschnitten auf dem Rasen verteilt. Am Dienstag nach dem Baumfällen bracht
uns jemand aus dem Dorf einen großen Anhänger. Mein Papa und ich warfen die
Äste auf den Anhänger und wir machten zwei Anhänger voll. Dann waren alle
Spuren vom Baumfällen beseitigt und der alte Apfelbaum war Geschichte. Wir
waren alle froh. Und ich war froh, dass Papa nicht mehr auf die Leiter brauchte.
So konnte nichts mehr passieren. Und übrig blieb nur ein kleiner Baumstumpf bei
uns auf dem Rasen neben dem Haus. Ende gut. Alles gut.
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