Tierräuber auf der Spur
Wilhelm ist ein junger Pfau, den sich die Familie Schuhmilch
vor längerer Zeit gekauft hatte und ihm ein weitläufiges Gehege gebaut hatten.
Wilhelm war ein erster Versuch sich an diese Art von Tieren zu gewöhnen. Denn
die Familie Schuhmilch wollte demnächst noch mehr Strauße kaufen. Denn sie
wollten sie züchten und weiter verkaufen. Die ganze Familie, aber besonders
Klaus, das Oberhaupt der Familie Schuhmilch, fand das Strauße einfach schöne
Tiere sind.
Aber Wilhelm hatte eine Macke. Immer, wenn er in einer
Stresssituation sich befand riss er sich sämtliche Federn aus und hinterließ
ein kleinen Haufen von diesen Federn. Jeder in der Familie wusste das
natürlich. Und deswegen gingen alle vorsichtig und behutsam mit Wilhelm um. Jeder
aus der Familie versuchte Stresssituationen für Wilhelm zu vermeiden.
Deswegen war das Oberhaupt der Familie Schuhmilch auch so
verwundert als er eines Tages wieder viele Federn auf einem Haufen fand in dem
Gehege von Wilhelm. Aber wo war Wilhelm überhaupt? Er war verschwunden. Opa
Schuhmilch rief die ganze Familie zusammen. Von allen Seiten kamen sie
angelaufen. " Wilhelm ist weg, geklaut." sagte Opa.
" Das gibt es doch nicht," sagten fast Alle
gleichzeitig. Aber tatsächlich er war verschwunden. " Opa, da hinten
liegen noch weitere Federn." Opa und sein Sohn fanden noch weitere Federn.
Sie folgten den Federn mit dem Auto. Und ein Dorf weiter hörte plötzlich die
Spur aus federn auf. Sie hielten an und gingen zu dem Haus wo die Spur
aufhörte. Was sie dort auf dem Grundstück sahen konnten sie nicht glauben. Doch
als sie am haus waren hatten sie Gewissheit. Lauter Tiere verschiedenster Arten
eingesperrt in Käfigen. Schnell gingen sie wieder ungesehen von dem Grundstück
und entfernten sich langsam und lautlos mit dem Auto. Dann riefen sie die
Polizei an. Als die etwas später den kleinen unerlaubten Zoo hochgehen ließen
und den Tierdieb verhafteten bekamen auch Opa und sein Sohn ihren Wilhelm
wieder. "Gut, dass ihr Wilhelm in der Mauser ist" sagte der eine Polizist.,
sonst hätten sie ihn bestimmt nicht wieder entdeckt." " Oh, er ist
nicht in der Mauser. Wilhelm verliert seine Federn immer wenn er Stress
hat." Na wie auch immer. Auf jeden fall herzlichen dank ihnen beiden. Wir
sind schon lange hinter diesem Tierdieb hinterher gewesen." " Danken
sie Wilhelm, Herr Polizist. " Sie haben recht. Hier haben sie zwanzig
Euro. Kaufen sie ihm Futter dafür." " Vielen Dank," sagte Opa
Schuhmilch.
Und von dem tag an verlor Wilhelm keine federn mehr und er
war auch nicht mehr alleine im Gehege. Die Familie Schuhmilch kaufte sich noch
zwanzig Strauße dazu und sie züchten sie noch Heute.
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