Samstag, 8. Juli 2017

Tierräuber auf der Spur








Tierräuber auf der Spur


Wilhelm ist ein junger Pfau, den sich die Familie Schuhmilch vor längerer Zeit gekauft hatte und ihm ein weitläufiges Gehege gebaut hatten. Wilhelm war ein erster Versuch sich an diese Art von Tieren zu gewöhnen. Denn die Familie Schuhmilch wollte demnächst noch mehr Strauße kaufen. Denn sie wollten sie züchten und weiter verkaufen. Die ganze Familie, aber besonders Klaus, das Oberhaupt der Familie Schuhmilch, fand das Strauße einfach schöne Tiere sind.
Aber Wilhelm hatte eine Macke. Immer, wenn er in einer Stresssituation sich befand riss er sich sämtliche Federn aus und hinterließ ein kleinen Haufen von diesen Federn. Jeder in der Familie wusste das natürlich. Und deswegen gingen alle vorsichtig und behutsam mit Wilhelm um. Jeder aus der Familie versuchte Stresssituationen für Wilhelm zu vermeiden.
Deswegen war das Oberhaupt der Familie Schuhmilch auch so verwundert als er eines Tages wieder viele Federn auf einem Haufen fand in dem Gehege von Wilhelm. Aber wo war Wilhelm überhaupt? Er war verschwunden. Opa Schuhmilch rief die ganze Familie zusammen. Von allen Seiten kamen sie angelaufen. " Wilhelm ist weg, geklaut." sagte Opa.
" Das gibt es doch nicht," sagten fast Alle gleichzeitig. Aber tatsächlich er war verschwunden. " Opa, da hinten liegen noch weitere Federn." Opa und sein Sohn fanden noch weitere Federn. Sie folgten den Federn mit dem Auto. Und ein Dorf weiter hörte plötzlich die Spur aus federn auf. Sie hielten an und gingen zu dem Haus wo die Spur aufhörte. Was sie dort auf dem Grundstück sahen konnten sie nicht glauben. Doch als sie am haus waren hatten sie Gewissheit. Lauter Tiere verschiedenster Arten eingesperrt in Käfigen. Schnell gingen sie wieder ungesehen von dem Grundstück und entfernten sich langsam und lautlos mit dem Auto. Dann riefen sie die Polizei an. Als die etwas später den kleinen unerlaubten Zoo hochgehen ließen und den Tierdieb verhafteten bekamen auch Opa und sein Sohn ihren Wilhelm wieder. "Gut, dass ihr Wilhelm in der Mauser ist" sagte der eine Polizist., sonst hätten sie ihn bestimmt nicht wieder entdeckt." " Oh, er ist nicht in der Mauser. Wilhelm verliert seine Federn immer wenn er Stress hat." Na wie auch immer. Auf jeden fall herzlichen dank ihnen beiden. Wir sind schon lange hinter diesem Tierdieb hinterher gewesen." " Danken sie Wilhelm, Herr Polizist. " Sie haben recht. Hier haben sie zwanzig Euro. Kaufen sie ihm Futter dafür." " Vielen Dank," sagte Opa Schuhmilch.
Und von dem tag an verlor Wilhelm keine federn mehr und er war auch nicht mehr alleine im Gehege. Die Familie Schuhmilch kaufte sich noch zwanzig Strauße dazu und sie züchten sie noch Heute.

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