Verschwunden
Wenn man etwas wichtiges sucht,
ist es manchmal wie verflucht.
Man guckt in allen Ecken,
irgendwo muss es doch stecken.
Man guckt im ganzen Haus,
denn schließlich kennt man sich ja aus.
Man schaut vom Keller bis unter das Dach,
und bestimmt den halben Tag.
Man hat schon überall geschaut,
und der Schweiß läuft schon auf der Haut.
Doch so schnell aufgeben,
und das kommt nicht vor in meinem Leben.
Man hat keinen blassen Schimmer,
doch man schaut in jedes Zimmer.
Irgendwo muss es doch liegen,
irgendwann wird man es kriegen.
Doch es vergeht sehr viel Zeit,
und man ist für alles bereit.
Aufgeben ist keine Option,
in dieser Situation.
Wo hat man nicht schon überall geschaut,
jedoch so ein Haus wurde hoch gebaut.
Man geht treppauf und treppab,
so langsam macht man doch schlapp.
Der “heilige Antonius” auf dem Schrank steht
und nun hilft einem nur noch ein Gebet.
Danach schaut man nochmal überall,
und man denkt, man kriegt einen Knall.
Man geht nochmal überall zurück,
da findet man plötzlich das gesuchte Stück.
Dem “ heiligen Antonius” danke ich sehr,
und nun kann ich auch nicht mehr.
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