Ein Lindenbaum vor dem
Elternhaus !
Wenn ich alte Fotos finde,
sieht man darauf eine
Linde.
Und schaue ich aus der
Stube heraus,
dann sehe ich die Linde
vor dem Haus.
Schon lange stehen
Lindenbäume da,
und sie wuchsen Jahr für Jahr.
Als kleiner Baum in die
Erde gepflanzt,
haben wir als Kinder darum
getanzt.
Verliebte schnitzten
später ein Herz hinein,
so schön kann doch nur
Liebe sein.
Könnten wir eine
Geschichte auswählen,
so ein Baum hätte viel zu
erzählen.
Das Laubfegen hatten wir
manchmal satt,
denn es fällt herunter so
manches Blatt.
So ein Baum kann auch viel
Schatten bringen,
wir waren oft unter der
Linde am Singen.
Im Herbst huschten wir
durch sein Laub,
was der Wind von den Ästen
raubt.
Die ganze Straße hoch und
runter,
gingen wir durch die
Blätter munter.
Das machte uns allen viel Freude,
manche machen das noch
heute.
Man sieht an dem Baum schon
von weiten,
wie er sein Kleid wechselt
zu den Jahreszeiten.
Im Winter steht er da nackt
und kahl,
da bräuchte der Baum fast
einen Schal.
Im Frühjahr fängt er an zu
sprießen,
da könnte man fast schon
gießen.
Im Sommer ist er groß und
mächtig,
und er sieht aus gar
prächtig.
Im Herbst kann man durch
ihn schauen,
weil die Blätter von ihm
abhauen.
Den Baum sehe ich noch
heute aus der Ferne,
und schaue immer auf ihn
gerne.
Ich gehe noch viel hinaus,
sitze gerne bei der Linde
vor dem Elternhaus
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