Eine anstrengende Woche für Uns
Es fing am Montag morgen an. Steffi und ich sind alleine zu unserem Hausarzt gefahren. Steffi musste dort ihre Blutwerte kontrollieren lassen, sprich zum Blut abnehmen. Anschließend sind wir nach Papas Hausarzt gefahren, weil der mit dem rechten Fuß nicht mehr richtig auftreten konnte. Steffi und ich parkten vor dem Haus des Arztes und warteten dort auf Papa. Da plötzlich kam eine Sprechstundenhilfe zu uns ans Auto. Wir sollten mal zum Arzt herein kommen, sagte uns die MTA. Der Arzt fragte mich, ob ich meinem Papa Spritzen geben könnte. Da ich selber Diabetiker bin sagte ich: "Das kann ich machen." Der Arzt gab uns ein paar Thrombosespritzen mit. Aber bevor wir nach Hause fahren konnten, sollten wir mit Papa ins Krankenhaus den Fuß Röntgen lassen. Da ich sonst nirgendwo hinein gehe, da ich eine Angststörung hab, eine soziale Phobie, musste ich mich überwinden um Papa ins Krankenhaus zu begleiten. Es fiel mir nicht leicht, aber es ging nicht anders. Somit bin ich mit Papa in die Röntgenabteilung ins Krankenhaus gegangen. Knapp eine Stunde waren wir im Krankenhaus. Papas Fuß wurde geröntgt und Gott sei Dank war nichts gebrochen. Wir waren beide froh, als wir wieder nach Hause mit Steffi zusammen fahren konnten. Am Dienstag hatten wir Zeit um uns ein bisschen zu erholen vom Tag davor. Aber am Mittwoch mussten wir schon wieder los. Steffi hatte einen Termin beim Amtsgericht in Höxter. Es ging um ihre Betreuung. Das war alles sehr aufregend und auch anstrengend. Am nächsten Tag, am Donnerstag, ging erst Petra für uns einkaufen. Petra ist eine Betreuerin von Steffi und mir. Als Petra einkaufen war für uns brachten wir die Joghurts, die Butter und auch das Eis in den Kühlschrank beziehungsweise in die Gefriertruhe. Dann fuhren wir sofort nach Brakel ins Krankenhaus, wo Steffi einen Besprechungstermin wegen ihres Knies mit einem Arzt hatte.
Ich fuhr und Papa und Steffis beste Freundin begleiteten Steffi dort hin. Als die Freundin nicht mit ins Krankenhaus durfte wegen Coronabestimmungen ging Steffi alleine zu diesem Termin. Zwei Stunden war sie im Krankenhaus. Wir drei hofften das Steffi alles alleine hinkriegte. Nach zwei Stunden rief mich Steffi an, dass wir sie am Eingang des Krankenhauses abholen konnten. Demnächst hat Steffi eine Operation an ihrem rechten Knie. Sie bekommt ein neues Knie. Als wir nach Hause zurück fuhren ließen wir Steffis Freundin vorher in der Nähe ihrer Wohnung aussteigen. Steffi, Papa und ich fuhren etwas später noch einmal zu seinem Arzt. Papa bekam einen Verband. Als wir Donnerstagnachmittag endlich wieder zu Hause waren, waren wir alle heilfroh, das wir diese Woche geschafft haben. Dann war für uns eine anstrengende Woche vorbei.
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