Sonntag, 1. Oktober 2017

Der Handtaschendieb













Der Handtaschendieb

Gregor Tischler ist ein junger aufgeweckter Mann. Er hat schon als kleiner Junge gerne Streiche gemacht, aber was er in letzter Zeit machte, dass hatte mit einem dummen Jungen Streich nichts mehr zu tun.
Die Polizei suchte ihn schon. Er klaute nämlich Handtaschen. Und zwar auf so dreiste Art und Weise, wie man es nicht für Möglich halten würde.
Mitten auf dem Gehweg beklaute er Fußgängerinnen, in dem er mit seinem Fahrrad von hinten dicht an die Frauen vorbei fuhr und die Handtasche mit einer Hand, den Frauen von der Schulter riss, und dann schnell mit dem Fahrrad weg fuhr. Die Polizei war schon lange hinter ihm her, aber bis jetzt hatte immer Glück gehabt. Auch heute Morgen hat es wieder geklappt. Er konnte wieder einer Frau die Handtasche klauen mit seinem Fahrrad.
Und dieses Mal hat es sich wirklich gelohnt für Gregor. 2000 Euro waren in der Handtasche. Er freute sich, aber im nächsten Moment, nämlich als er den Personalausweis sieht, kriegt er einen riesigen Schrecken.
Der Personalausweis, den er in der Handtasche fand, war auf Susanne Wut ausgestellt. Susanne Wut ist die Freundin seines Vaters. Was sollte er jetzt nur machen? Er sah seine Opfer nie, weil er ja mit seinem Fahrrad schnell an ihnen vorbei fuhr. Als er nach Hause kam, war die Freundin seines Vaters schon da und sie erzählte seinem Vater was passiert war. Gregor sagte nichts dazu sondern ging in sein Zimmer ohne sich um die Beiden zu kümmern.
Er wusste aber auch warum Susanne Wut so viel Geld mit hatte in ihrer Handtasche. Sein Vater und seine Freundin sprachen in letzter Zeit fast nur noch darüber. Sie wollten in den Urlaub fahren. Das Geld hatte Susanne aus der Bank geholt um im Reisebüro den Urlaub davon zu bezahlen. Nun konnten die beiden ihren ersten gemeinsamen Urlaub abhaken.
In den nächsten Tagen waren Susanne und sein Vater sehr traurig. Sie hatte eine Anzeige auf Unbekannt gemacht. Aber sie glaubte nicht , dass es etwas nützen würde. Sie musste sich wohl damit abfinden, dass das Geld weg war und der Urlaub ausfallen musste.
Gregor hatte ein schlechtes Gewissen. Bei den anderen Taten war das anders, aber jetzt hatte er die Freundin seines Vaters beklaut und die konnten nun nicht in den Urlaub fahren.
Was sollte er nun machen. Er könnte Susanne das Geld nicht geben, ohne aufzufliegen. Oder doch?
Er redete mit seinem Vater und der war entsetzt, dass sein Sohn der Handtaschendieb ist, den die Polizei sucht. Aber Gregor tat ihm leid. Er würde eine saftige Strafe bekommen von einem Gericht, wenn er sich der Polizei stellen würde. Der Vater dachte nach und fragte Gregor: „ Hast du das Geld noch, Gregor?“ Und er hatte die 2000 Euro noch. „Dann gib sie Susanne zurück. Wenn sie einverstanden ist, dann regeln wir die Sache unter uns Dreien.















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Und Gregor hatte Glück. Susanne wollte ihn nicht anzeigen, aber sein Vater und auch Susanne wollten, dass er damit aufhörte und den anderen Opfern auch das Geld zurück
gab. Natürlich war Gregor damit einverstanden.
Er schickte an Alle Frauen, die er beklaut hatte das Geld mit der Post zurück.
Und Gregor hatte großes Glück. Seine Taten blieben unentdeckt.
Immer würde er seinem Vater und Susanne dankbar sein für das Schweigen seiner Taten. Susanne und von Gregor der Vater konnten in den Urlaub fahren.
Und Jahre später  machte Gregor eine Ausbildung als Automechaniker und hat nie mehr etwas geklaut.

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