Samstag, 10. Februar 2024

Zwei Leopardenbabys

 

 

 

                                                     Bild ausgemalt von Stefanie Wöstefeld

Zwei Leopardenbabys

 

Sie sitzen unter einem großen Baum,

die Sonne blendet man sieht sie kaum.

Sie schmusen miteinander schön,

niemals wollen sie auseinander gehen.

 

Sie sind noch nicht lange auf der Welt,

wir liegen in der Nähe im Zelt.

Wir machen Fotos, wollen noch etwas bleiben,

und schauen zu, wie sie sich die Zeit vertreiben.

 

Keck schauen sie in die Weite,

den Bruder auf der rechten Seite.

Das Fell glänzt in weiß und gelbem Ton,

sie sitzen dort eine ganze Weile schon.

 

Beide noch etwas unbeholfen sind,

na klar sie sind ja auch noch Kind.

Die schwarzen Punkte sind schon auf dem Fell,

die Sonne scheint heute wirklich hell.

 

Die beiden sind noch sehr vertraut,

der Große auf den kleinen Bruder schaut.

Sie sind miteinander schön am Spielen,

so richtig stark sie sich schon fühlen.

 

Aus dem Zelt haben wir eine schöne Sicht,

und auf Fotos sind wir ganz erpicht.

Wir stellen unsere Kameras scharf,

die beiden Leoparden sind wirklich brav.

 

So lange sie da so noch sitzen,

lassen wir unsere Kameras blitzen,

Doch so langsam sie unruhig werden,

es gibt für sie noch viel zu sehen hier auf Erden.

 

Doch als sie wieder weiter ziehen,

und vor eventuellen Gefahren fliehen,

Haben wir schon alles bei uns im Kasten,

und wir können hier auch nicht mehr rasten.

 

Und als wir wieder auf den Weg uns machen,

sind wir leise schon am Lachen.

Denn solche Bilder hatten wir schon lange nicht mehr,

mit den beiden Leoparden, und wir freuen uns sehr.

 

 

 

 

 

Die Bilder schaue ich mir noch heute gerne an,

und fange an zu träumen dann.

Das ich die Bilder habe, darüber bin ich richtig froh,

und ein Bild davon hängt noch heute in meinem Büro.

 

Und wenn ich nachts dann bin am Träumen,

sehe ich die beiden wieder sitzen unter den Bäumen,

Und ich kann mich nicht satt sehen,

wie ist doch so eine Leopardenkindheit schön.

 

Samstag, 3. Februar 2024

Samstag Abend !

 

 

 

 

Samstag Abend !

 

Als Kind muss man früh ins Bett,

man findet das nicht so richtig nett.

Doch etwas später dann und wann,

guckt man am Samstagabend " Sportstudio" an.

 

Der Vater hat es ihm erlaubt,

man war stolzer als man glaubt.

In der Jugend ging es dann so langsam los,

dann saß ein Mädchen am Abend auf deinem Schoß.

 

Vor der Kneipe trank man sein erstes Bier,

und man wollte nie mehr weg von Hier.

Man gab einem Mädchen schon mal einen aus,

und durfte begleiten sie dafür nach Haus.

 

Vor ihrem Elternhaus war aber Schluss,

meist bekam man einen Abschiedskuss.

Später in der Disco war es auch sehr gut,

hier nahm man später seinen Hut.

 

Die Frauen waren bunt angemalt,

oft hat man ein Bier ihnen bezahlt.

Doch dabei wurde mir nicht bang,

aber die Abende wurden viel zu lang.

 

Manchmal wurde man nun woanders wach,

nach einer durchzechten Nacht.

Die Zeit nenne ich das Suchen und das Finden,

mit etwas Glück konnte man mit einer Frau sich binden.

 

Etwas später im Leben,

hat man das Ja- Wort sich gegeben.

Dann kam vielleicht ein Kind dazu,

schnell wurden die Nächte wieder länger im Nu.

 

Die Samstag Abende hat man nun wieder zu Hause verbracht,

denn Babys schlafen nicht immer gut des Nachts.

Und sind die Kinder einmal groß,

dann könnte man Samstag Nachts wieder los.

 

Doch viel zu alt ist man dann schon,

dann schaut man  Sportstudio mit seinem eigenen Sohn.

Dann tanzt man mit seiner Frau auf einem Festzelt,

und hat sich bei der Band ein Lied von früher bestellt.

 

 

 

 

 

Aber eigentlich sieht der Samstag so aus,

das man schaut mit seiner Frau Fernsehen zu Haus.

Mit Chips und ein Bier auf dem Tisch,

und vielleicht ist auch alles frisch.

 

Samstag Abende gibt es ganz viele in einem Menschenleben,

und immer haben wir das Beste gegeben.

Und der Samstag Abend bleibt immer schön,

egal wo wir Menschen sind oder gerade hingehen.

 

Und weit überall auf Erden,

wird der Samstag Abend weiter gefeiert werden.

Und zwar in jeder weiteren Epoche,

denn der Samstag Abend ist der Schönste in der Woche

 

 

Mittwoch, 31. Januar 2024

Abendrot

 

 

 

 

Abendrot

 

Wenn ich vor dem Fenster stehe,

und ich in den Himmel sehe,

beiße ich in mein Marmeladenbrot,

und schaue in ein schönes Abendrot.

 

Der Himmel brennt am Horizont,

mit seiner hellen, roten Front.

Am Waldrand geht die Sonne unter,

und ich bin noch frisch und munter.

 

Ist am Himmel Abendrot,

sagt man auch " gut Wetter droht ".

Und meistens wird dann für den nächsten Tag,

auch schönes Wetter angesagt.

 

Diese Weisheit hat einen wahren Kern,

und ich schaue aus dem Fenster gern.

Wenn das Abendrot am Himmel steht,

dann bin ich immer ganz bewegt.

 

Ich freue mich auf einen schönen Tag,

weil ich solche Tage mag.

Die ganze Welt freut sich darauf,

das jeden Tag geht die Sonne wieder auf.

 

Und wir Menschen können nur gewinnen,

wenn der Tag tut so beginnen.

Denn ist das Rahmenprogramm so schön,

wir gerne in den Tag hineingeh´n.

 

Nun muss jeder das Beste daraus machen,

denn bei Sonne kann man ruhig mal lachen.

Doch viele mögen auch den Regen,

man muss immer das Beste geben.

 

Ob Regen oder Sonnenschein,

man ist auf dieser Welt nie damit allein.

Denn wir sitzen alle im selben Boot,

doch eigentlich suchen wir das Abendrot.

 

Sonntag, 28. Januar 2024

Heimat verbunden !

 

 

 

 

Heimat verbunden !

 

Wenn wir an die Heimat denken,

sich die Gedanken zu Albaxen lenken.

Denn hier fühlen wir uns daheim,

es kann doch wohl nicht anders sein.

 

Hier sind die Menschen geradeaus,

wir sind und bleiben hier zu Haus.

Zum Weserbergland wir immer stehen,

man kann hier lange Märsche gehen.

 

Und gebe es dafür einst Wahlen,

stimmten wir immer für Ostwestfalen.

Auf Albaxen die Einwohner schon lange schworen,

ist doch klar, sie sind ja hier geboren.

 

Auch in schweren und schlechten Stunden,

sind wir immer der Heimat verbunden.

Und sind wir auch in weiter Ferne,

zurück nach Albaxen kommen wir immer gerne.

 

Albaxen ist so ein schöner Fleck,

hier möchten wir nicht weg.

Wir wollen immer wieder nach Haus,

hier kennen wir uns auch am Besten aus.

 

Wir wollen einmal alt hier werden,

hier ist ja auch der schönste Ort auf Erden.

Doch bis dahin fließt viel Wasser die Weser hinunter,

Drum bleiben wir immer frisch und munter.

 

Weg zu ziehen ist keine gute Tat,

es wäre doch wirklich viel zu Schad.

Albaxen zu verlassen,

zu gerne gehen wir durch seine Gassen.

 

Hier sind wir und möchten immer bleiben,

denn niemand kann uns hier vertreiben.

Niemals ziehen wir hier fort,

von Albaxen, dem schönsten Ort.

 

Samstag, 27. Januar 2024

Manege

 

 

 

 

Manege

 

Immer im Rampenlicht stehen,

die Leute lachen zu sehen.

Die Künstler lassen es einfach krachen,

und wollen viel für das Publikum machen.

 

An der Kasse geht die Reise los,

dann muss man nur noch Genießen bloß.

Die Künstler machen dann den Rest,

so wird es ein schönes Zirkusfest.

 

Der Zirkusdirektor begrüßt das Publikum,

danach stehen Hunde auf einem Podium.

Elefanten und Pferde kommen danach,

die Zuschauer machen mit Klatschen Krach.

 

Nun sind die Leute schon mitten drin,

in der Show der Schlangenbeschwörerin.

Die Löwen kommen schnell herbei,

und ein Mann macht ein bisschen Zauberei.

 

In der Manege ist für vieles Raum,

der Zuschauer erholt sich kaum.

Die Trapeznummer ist richtig groß,

hier im Zirkusrund, da geht es los.

 

Nach der bis jetzt so großen Sause,

brauchen die Künstler eine Pause.

Doch die Ruhephase dauert nicht lange,

dann kommt noch mal die Frau mit der Schlange.

 

Papageien treten auch noch auf,

ein Clown macht einen Dauerlauf.

Und bringt das Publikum mit vielen Sachen,

noch mal so richtig zum Lachen.

 

Immer im Rampenlicht zu stehen,

einmal durch die Manege gehen.

Den Applaus des Publikums zu hören,

darauf sehr viele Künstler schwören.

 

Doch da steckt auch viel Arbeit dahinter,

und viele kommen nicht durch den Winter.

Einmal in der Manege im Rampenlicht zu stehen,

dafür würden sehr viele Künstler sehr weit gehen.

 

Freitag, 26. Januar 2024

Einen Walzer tanzen !

 

 

 

 

Einen Walzer tanzen !

 

Tanzen ist ein feines Hobby,

besonders für den lieben Toby.

Er tanzt so oft es geht,

so lange wie er auf den Beinen steht.

 

Denn er bewegt sich gerne zur Musik,

und er macht sich dafür auch richtig chic.

Am Liebsten tanzt er einen Walzer,

und er ist ein guter Tänzer.

 

Schon lange er in eine Tanzschule geht,

wo Walzer ganz oben auf der Liste steht.

Er hat auch eine gute Tanzpartnerin,

mit ihr hat er noch viel im Sinn.

 

Denn er möchte irgendwann auf jeden Fall,

mit ihr zum Wiener Opernball.

Und er möchte es unbedingt,

deshalb er sich zum Sparen zwingt.

 

Seine Partnerin weiß noch nichts davon,

doch er, er freut sich darauf schon.

Er hofft, daß sein Traum bald in Erfüllung geht,

und sie auch dann zu ihm noch steht.

 

Doch heute ist es dann soweit,

er sagt ihr nun Bescheid.

Und sie, sie flippt bald aus,

sie fahren nach Wien zum Opernhaus.

 

Tobys Traum ist nun Wirklichkeit,

und sie tanzen den ganzen Abend zu Zweit.

Toby und seine Partnerin sind richtig froh,

das passiert nur einmal im Leben so.

 

Und das trägt sie durch das ganze Leben,

das sie durften das Erleben.

Und spätere Generationen reden darüber bestimmt,

wenn Toby und seine Partnerin schon im Himmel sind.

 

Donnerstag, 25. Januar 2024

Schon gehört !

 

 

 

 

Schon gehört !

 

Eine Nachricht spricht sich schnell herum,

denn die Leute bleiben ja nicht stumm.

Es wird schnell weiter gegeben,

was so alles passiert im Leben.

 

Ist im Urlaub alles gut gegangen,

oder hat man einen großen Fisch gefangen.

Ist der Nachbar wirklich so krank,

oder hat er viel Geld auf der Bank.

 

Ist Tante Ilse wirklich reich,

kriegt Onkel Fritz einen neuen Teich.

Spielt der Dietmar noch Trompete,

oder war zu viel Krach auf einer Fete.

 

Die Sache ist bei diesem Spiel,

die Leute hören einfach viel zu viel.

Und meistens auch nicht richtig hin,

so macht das alles keinen Sinn.

 

Smalltalk, so sagt man ist ja auch gesund,

doch verbrennt man sich nicht gern den Mund.

Nur will man etwas wissen auf dieser Welt,

Neuigkeiten sind schnell erzählt.

 

Und wenn man viele Menschen kennt,

eine Nachricht so schnell wie ein Lauffeuer brennt.

Und man ist ganz ungeniert,

über das Neueste informiert.

 

Und wenn man Kontakt zu Anderen pflegt,

wird so manches Wort dann angeregt.

Und so kann man sich schön unterhalten,

mit den Jungen wie den Alten.

 

Und das Beste im Leben ist,

wenn man mit jemandem spricht.

So bleibt der Geist frisch und jung,

und man hat wieder sehr viel Schwung.