Mittwoch, 7. März 2018

Der Fuchs (Teil 5) Der Tote in der letzten Reihe








Der Fuchs Teil 5

Der Tote in der letzten Reihe



Wolfgang Schrader, genannt der Fuchs, saß mit seiner Frau im Kino. Es war ganz schön gefüllt. Es war Thementag in dem Stammkino der Schraders. Sie zeigten alle Filme von Sylvester Stallone. Und Wolfgang Schrader sah sich mit seiner Frau " Rocky 4" an. Der Fuchs war ein ausgesprochener Sylvester Stallone Fan und seine Frau teilte mit ihm sein Hobby. Sie waren schon öfter in dem Kino an der Hubertstraße. Natürlich hatte Wolfgang schon alle " Rocky" Filme zu Hause auf DVD.  Aber im Kino war halt immer eine besondere Atmosphäre. Wolfgang und seine Frau tranken eine Flasche Cola Light und aßen wie immer Popcorn dazu. Sie amüsierten sich sehr gut bei dem Rocky Klassiker und waren Happy als der Film zu Ende war. Sie standen auf um den Abspielraum zu verlassen. Wolfgang nahm seine Frau unter den Arm und machte sich auf den Weg zum Ausgang, als er sich noch einmal umdrehte. " Guck mal, Schatz. Da hinten in der letzten Reihe ist jemand eingeschlafen. Ich werde ihn  wecken." Frau Schrader schaute nach hinten und tatsächlich schien jemand eingenickt zu sein. " Der Fuchs" ging zur letzten Reihe und wollte den Schläfer wecken. Er stupste ihn vorsichtig an der Schulter, doch er wurde nicht wach. Als Wolfgang Schrader sich über ihn beugte sah er, dass der Mann einen roten Fleck in seinem T-Shirt hatte. Er ging zu seiner Frau und sagte ihr leise: "Du gehst am besten schon mal vor, Liebes. Hier ist ein Verbrechen passiert. Ich sage Dir, wenn ich nach Hause komme weiteres." Frau Schrader ging aus dem Kino und sofort nach Hause. Wolfgang Schrader rief sofort seinen Nachfolger, Patrik Dirkes an und sagte ihm am Telefon: " Hallo Patrik. Hier ist ein Toter im Kino. Wahrscheinlich wurde er erstochen. Komm, bitte schnell."
Es dauerte keine zehn Minuten bis Patrik Dirkes, Hauptkommissar und Nachfolger vom Fuchs, an Ort und Stelle war. Nämlich am vermeintlichen Tatort. Der Notarzt, den Schrader auch sofort benachrichtigt hatte, konnte nur noch den Tod bestätigen. " Wolfgang, seit Du nicht mehr im Dienst bist beschaffst Du mir aber immer eine ganze Menge Arbeit." " Ich kann doch nichts dafür, oder verdächtigst du mich jetzt etwa, Patrik? " Patrik Dirkes musste lachen. " Kennst Du den Toten, Wolfgang?" " Er wollte sich mir einfach nicht mehr vorstellen. Aber das nächste mal frage ich ihn bevor er tot ist." Patrik lachte wiederum. " Du bist aber gut aufgelegt, Wolfgang. Aber Spaß bei Seite. Kennst Du den jungen Mann? " " Nein, noch nie gesehen."



















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" Aber Wolfgang, wenn du schon wieder mitten in meinem neuen Fall mitwirkst, hilfst du mir bestimmt wieder bei der Aufklärung, oder?" " Ich komme einfach nicht zum Rentnerdasein, was ich auch tue. Wenn du willst, helfe ich dir wieder gerne." " Dann sage mal Wolfgang, ist dir der Mann nicht schon beim Betreten des Kinos aufgefallen?" " Nein, Patrik. Und ich sage dir auch warum. Wir haben uns etwas verspätet und sind gerade noch zum Filmanfang in das Kino gekommen, aber da war schon alles dunkel. Wir hatten reserviert und haben uns sofort hingesetzt. Das Kino war ansonsten schon gefüllt mit Zuschauern." " Dann werde ich mal den Kinobesitzer etwas befragen, Wolfgang. Wenn du hier warten könntest und dem Arzt etwas entlocken könntest, wäre ich sehr froh." " Aber klar, mache ich doch glatt, Patrik." Der Fuchs stand bei der Leiche und nervte den Arzt etwas mit Fragen." " Der Tote ist auf keinen Fall im Kino erstochen worden, sagte Dr. Klein. Die Wunde ist schon etwas älter." " Wie alt ungefähr, " fragte Wolfgang Schrader. " "Das kann ich noch nicht genau sagen, mehr dazu nach einer Obduktion des Toten. Die Tatwaffe könnte ein Messer gewesen sein, oder ein ähnlicher spitzer Gegenstand. Aber dazu auch erst mehr nach einer Untersuchung."
" Vielen Dank. Herr Doktor." Der Fuchs ging zum Eingang und sah dort Patrik mit dem Herrn Schreiner stehen, dem Kinobesitzer, die im Gespräch vertieft waren. Als Herr Schreiner den Fuchs sah ging er auf ihn zu und sagte: " Wolfgang ich sehe schon die Schlagzeilen in der Zeitung stehen. Toter im  Kino. Müssen wir nun erst einmal schließen, oder was. Ich bin ganz durcheinander." " Reg dich nicht auf, Robert. Es wird sich alles aufklären." " Für Heute schließen sie erst einmal ihr Kino," sagte Patrik Dirkes zu Herrn Schreiner. Damit unsere Kollegen reibungsfrei arbeiten können und wir vernünftig ermitteln können. Morgen früh komme ich noch einmal zu ihnen. Sie könnten mir eine Liste mit all Ihren Kinomitarbeitern aufstellen. Bis Morgen, Herr Schreiner," sagte der Hauptkommissar Dirkes und nahm den Fuchs beiseite. " Wolfgang, es ist schon spät. Du fährst am besten nach Hause und schläfst eine Runde. Morgen wissen wir bestimmt schon mehr. Wenn du morgen früh ins Präsidium kommen könntest? Das wäre echt gut." " Bis morgen früh, Patrik." Der Fuchs ging vom Kino aus zu Fuß nach Hause. Als er dort ankam schlief schon alles im Haus. Nur seine Frau war noch wach. " Was ist los, Wolfgang. Wir haben einen toten Mann in der letzten Reihe im Kino gefunden. Ich habe sofort Patrik angerufen, der in dem fall schon ermittelt. Ich treffe ihn morgen früh auf dem Präsidium."

















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" Das ist ja schrecklich, Wolfgang. " " Der Fuchs" beruhigte seine Frau und sie gingen etwas später zu Bett.
Am nächsten Morgen fuhr Wolfgang, wie abgesprochen, ins Präsidium. " Morgen, Wolfgang. Du wirst es nicht glauben, aber der Tote ist der Hausmeister des Kinos. Herr Schreiner und auch die Frau des Toten haben die Leiche schon gesehen in der Gerichtsmedizin. Beide haben bestätigt, dass es sich bei dem Toten um Hartwig Hubert handelt. Seine Frau Martha Hubert kriegte einen Weinkrampf, als sie den toten Ehemann sah. Ich schickte sie nach Hause und sagte ihr, dass ich sie später befragen werde." " Und ist die Tatwaffe gefunden worden, Patrik." " Negativ. Wir haben das ganze Kino und auch den dazugehörigen Parkplatz abgesucht. Nichts haben wir gefunden." Weiß denn der Arzt etwas über die Tatwaffe?" " Er sagte nur, dass ein spitzer Gegenstand benutz worden sein muss. Der Hausmeister wurde erstochen. Aber ob es nun ein Messer oder eine Schere oder ein anderer Gegenstand benutzt worden ist, dass kann er noch nicht sagen." " Und der Tatzeitpunkt?" " Er muss schon einen ganzen Tag dort tot gesessen haben in der letzten Reihe des Kinos." " Aber wie ist das möglich. Es muss doch jemand etwas gesehen haben, Patrik." " Ich habe den Besitzer des Kinos danach befragt und der sagte mir, dass vorgestern, also in der Zeit wo der Mann vermutlich erstochen wurde, dass Kino geschlossen war. Wir haben immer Montags geschlossen, sagte mir der Besitzer." "Also ist der Mord passiert, als Ruhetag war im Kino."   
" So sieht es aus, Wolfgang." " Das hört sich nach einer Menge Arbeit für uns an, Patrik."
" Wo wollen wir anfangen, Wolfgang." " Ich würde sagen wir befragen zuerst einmal Frau Hubert, damit wir mehr über den Toten erfahren." " Also gut."
" Der Fuchs" und Patrik Dirkes fuhren mit dem Dienstwagen zu der Frau des Toten Hausmeisters. Wolfgang Schrader, der eigentlich seine Pension genießen wollte, war schon wieder mittendrin in der Polizeiarbeit. Aber er konnte auch irgendwie nicht anders. Aber seine Familie musste darunter etwas leiden, besonders sein Enkelkind Kevin, der dachte, wenn Opa in Pension geht, könne er viel mehr mit seinem Opa spielen, Fußball oder Fahrrad fahren. Aber Kevin kannte seinen Opa ziemlich gut. Kevin wusste dass sein Opa ein guter Polizist war und noch immer ist, aber dennoch nahm er sich manchmal auch Zeit für Kevin. Aber heute war nichts mehr mit spielen, dass wusste selbst Kevin. Denn immer, wenn sein Opa einen neuen Fall hatte gab es viel zu tun. Deshalb fragte Kevin heute einmal seine Oma
ob sie für ihn Zeit hatte. " Was hast du denn vor, Kevin?" " Ich würde gerne mit dem Fahrrad etwas ausfahren, Oma." " Da hast du aber Glück. Ich habe etwas Zeit heute und auch Lust mit meinem Enkel Fahrrad zu fahren."






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" Oh Prima, Oma. Das finde ich aber gut." Als die beiden losfuhren mit dem Fahrrad von zu Hause, klingelte "der Fuchs" gerade an der Haustür von Frau Hubert. " Guten Tag Frau Hubert. Herzliches Beileid." "Danke schön Herr..." " Ach Entschuldigung. Schrader ist mein Name. Und das ist Hauptkommissar Patrik Dirkes. Aber Herrn Dirkes kennen sie ja schon." " Ja." "Frau Hubert wir hätten einige Fragen an sie, sind sie in der Lage uns diese zu beantworten?" " So weit es mir möglich ist, natürlich." "Ihr Mann und sie waren kinderlos. Ist das richtig." "Ja, das ist richtig. Mein Mann konnte keine Kinder zeugen." Wollten sie denn welche?" " Ja, wir wollten Kinder haben. Aber wie gesagt, es konnte nicht klappen." Haben ihr Mann und sie noch Geschwister?" " Mein Mann hat noch einen jüngeren Bruder und ich habe auch noch einen Bruder." "Aber warum fragen sie das?" " Wir müssen in alle Richtungen ermitteln, Frau Hubert. Nur deshalb fragen wir," sagte der Fuchs.
"Hatte ihr Mann Feinde?" " Mein Mann war Hausmeister in einem Kino, wie soll der Feinde gehabt haben?" " Was hat ihr Mann denn sonst so gemacht, in seiner Freizeit?" Er war Fußballtrainer in einem kleinen Verein." " Was für Mannschaften hat er denn so trainiert, Jugendmannschaften?" " Nein er hat die erste Mannschaft von dem 1.FC Grunewald, ein kleiner Verein am Rande von Berlin trainiert. Der 1 FC spielt in der Kreisklasse Fußball."
" Na dann hatte er auch genug zu tun mit dem Verein nehme ich an." " Das kann man wohl sagen." " Das hört sich aber nicht so begeistert an." " Ach hören sie auf. Ich gebe es ja zu. Mein Mann war ja fast mehr mit dem Verein verheiratet, als mit mir. Warum soll ich da ein Geheimnis daraus machen." Wolfgang Schrader und auch Patrik Dirkes wollten Frau Hubert nicht gleich beim ersten Gespräch überfordern, und genug Anhaltspunkte zum ermitteln hatten sie auch. Deshalb ließen sie Frau Hubert erst einmal alleine und fuhren  zum Präsidium zurück. " Weißt du was, Patrik. Entweder lösen wir den Fall ganz schnell oder es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Weißt du wie groß manchmal so ein Fußballverein sein kann." " Ja, ich weiß Wolfgang. Aber wer weiß ob jemand aus dem Verein etwas damit zu tun hat. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht." " Na ja. Wie auch immer, ich werde mal mit dem 1. Vorsitzenden des Vereins sprechen müssen, sagte Wolfgang Schrader. Fährst du zum Kino, Patrik, und holst die Liste mit seinen Angestellten drauf von Herrn Schreiner, die er hoffentlich zusammen hat." " Aber sicher doch. Vielleicht kann ich den einen oder anderen Angestellten dann schon befragen." "Okay. Patrik, wenn ich bei dem 1. Vorsitzenden von dem Fußballverein war, wollte ich nach Hause. Und morgen kann ich nicht. Da habe ich Kevin versprochen mit ihm Minigolf spielen zu gehen. Ist das in Ordnung?"

















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" Aber klar, Wolfgang. Ich bin schon froh, dass du mir überhaupt so viel hilfst. Also dann bis übermorgen." " Tschüß Patrik. Bis dann."
Patrik fuhr zum Kino und holte sich die Liste von den Mitarbeitern vom Kinobesitzer. Wolfgang fuhr zu dem 1 Vorsitzenden des 1.FC Grunewald. Der wohnte ganz in der Nähe des Fußballplatzes vom Verein. " Guten Tag", sagte Wolfgang zu dem älteren Herren, der die Tür vorsichtig aufmachte. " Ja, bitte." " Entschuldigung, sind sie der Herr Franke." " Ja, was kann ich für sie tun?" " Mein Name ist Wolfgang Schrader. Ich bin Hauptkommissar a.D. Und ich helfe meinem Nachfolger ein bisschen bei der Arbeit. Kann ich herein kommen, Herr Franke." " Wenn ich erfahren darf worum es geht." " Es geht um ihren Trainer der ersten Mannschaft im Verein." " Hat er was angestellt?" " Nein, das nicht. Aber wollen wir das nicht besser im Haus klären?" " Entschuldigung, ja. Kommen sie herein."
Als der Fuchs im Wohnzimmer Platz nahm sah er einen optisch alt aussehenden Mann, der von der Statur aber noch sehr rüstig und sportlich aussah. So stellte sich " der Fuchs " einen 1. Vorsitzenden eines Fußballvereines auch vor. Sportlich und auch in dem Alter. " Wie lange sind sie schon Vorsitzender im Verein?" " Was schätzen sie, Herr Kommissar." " Bestimmt schon lange. So etwa 12 Jahre vielleicht." " Ich hatte letztes Jahr " Silberhochzeit" so zu sagen." " Nein", sagte Schrader. " 25 Jahre. Alle Achtung." " Aber wieso sind sie hier, Herr Schrader?" " Ich wollte ihnen ein paar Fragen stellen. Herr Franke sie scheinen wirklich noch nichts zu wissen. " " Nein was ist passiert?" " Ihr Trainer Herr Hubert ist gestern tot im Kino aufgefunden worden. Ermordet." Gut, dass Herr Franke schon saß. Die Frau, die in der Küche alles mitbekam, brachte ihm einen Schluck Wasser. " Alles in Ordnung, Herr Franke?" Geht es wieder?" fragte der Fuchs gleich im Anschluss. Herr Franke war etwas blass. Es schien ihn sehr mitzunehmen. " Herr Franke kann ich ihnen ein paar Fragen stellen?" "Sie gehen besser sagte Frau Franke, mein Mann ist Herzkrank." " Der Fuchs wollte schon wieder gehen, als Herr Franke sagte: " Nein, Nein. Herr Kommissar bleiben sie ruhig. Es geht schon wieder." Schrader sah plötzlich, dass sich Herr Franke wie ein Wunder schnell erholt hatte. Na nu, dachte Schrader. War alles nur gespielt? Na ja.
" Wie lange war der Herr Hubert bei Ihnen schon Trainer bei der 1. Vereinsmannschaft im Verein?" " Das sind so etwa 6 Jahre." " Und sollte er bleiben, machte er seine Arbeit gut?" " Ja wir waren sehr zufrieden mit seiner Arbeit als Trainer im Verein." Gab es auch mal Zeiten wo es anders war?" Ich glaube so etwas gibt es immer mal im Laufe des Fußballsports. Wissen sie, mal gewinnt man mal verliert man."

















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" Hatten sie schon einmal an einen Trainerwechsel gedacht, Herr Franke?" " Nein nie." " Waren sie immer zufrieden mit ihrem Trainer?" " Ja." " So etwas findet man selten im Sport. Sechs Jahre lang. Das muss eine gute Zusammenarbeit gewesen sein." Okay. Herr Franke. Ich habe glaube erst einmal genug Fragen gestellt. Aber halten sie sich bitte für weitere Fragen zur Verfügung." " Gut das mache ich, Herr Kommissar." Wolfgang Schrader fuhr mit seinem Wagen nach Hause und freute sich schon auf seine Familie. Als er in die Hofeinfahrt fuhr rannte sein Enkel, der seinen Opa ganz toll fand, das beruhte übrigens auf Gegenseitigkeit, ihm schon entgegen. " Opa fängst du wieder Verbrecher?" " Ja, Kevin." " Das ist ja cool. Was meinst du, was meine Klassenkameraden alles wissen wollen über dich." " Und was sagst du ihnen dann?" " Das du der beste und cleverste Opa bist, den es gibt." " Oh vielen Dank. Die Komplimente kann ich meinem Enkel auch zurückgeben." " Oh danke Opa. Ich möchte auch Polizist werden." " Das überleg dir aber noch mal. Es gibt heute so viele andere Berufe, die dir vielleicht Spaß machen können. Aber du hast ja noch eine ganze Weile Zeit, bis du aus der Schule kommst und arbeiten darfst. Wollen wir morgen Minigolf spielen, Kevin?" " Ja, sehr gerne. Ich freue mich schon. Musst du morgen mal keine Verbrecher jagen?" " Morgen habe ich mir Zeit für dich genommen, Kevin." " Das ist ja super. Danke, Opa."
Der Fuchs ging mit Kevin zusammen ins Haus. Die Oma von Kevin wartete schon auf ihren Mann, Wolfgang, mit dem Abendbrot.  Der Fuchs war froh, dass er Feierabend hatte. Er wollte mit seiner Frau sich einen gemütlichen Abend machen. Sie guckten ein bisschen Fernsehen und beide tranken ein Gläschen Rotwein zum entspannen. Etwas später gingen sie noch etwas heraus und wollten sich die Beine vertreten. Ein Spaziergang war genau das richtige. Als sie wieder zu Hause waren gingen sie früh schlafen.
Am nächsten morgen wurden die beiden von ihrem Enkelsohn lauthals geweckt. Kevin rief ein paar mal: " Opa, aufstehen. Du wolltest doch mit mir Minigolf spielen." " Der Fuchs" schaute auf seine Armbanduhr und musste sich beherrschen, weil es war erst 6.30 Uhr. " Aber, Kevin. Es ist noch zu früh. Der Minigolfplatz öffnet erst um 9 Uhr. Wir haben also noch genug Zeit." " Was mache ich jetzt so lange, Opa? Ich kann nicht mehr schlafen. " " Okay, Kevin. Ich stehe mit auf. Und wenn ich mich frisch gemacht habe dann können wir in Ruhe frühstücken. Wir haben Brötchen, Kevin, und Aprikosenmarmelade." "Lecker." " Kevin, dann sag deinen Eltern Bescheid dass du bei uns frühstückst. " Kevin war schon auf dem Weg nach unten, als der Fuchs ihn noch mal zurückrief. " Du, Kevin. Warte noch ein bisschen damit es ist noch früh. Setze dich schon mal vor unseren Fernseher und schau dir den Kindersender an, ja. Ich bin gleich so weit"






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" Alles klar, Opa." Der Fuchs ging derweil ins Badezimmer wo seine Frau sich schon am Waschen war. " Ich bin noch richtig müde, Liebes. Ich brauche gleich erst einmal eine starke Tasse Kaffee." " Ich mache gleich das Frühstück fertig, Wolfgang." " Nein mach du nur den Kaffee, ich werde mit Kevin den Rest machen." " Oh, das finde ich aber toll. Da freue mich aber." " So war es auch gedacht von mir." Wolfgang deckte mit Kevin den Frühstückstisch. Kevin war gut gelaunt. Schließlich war er voller Vorfreude auf das Minigolf spielen. Kevin aß mit seinen Großeltern zusammen. Er machte sich zwei Brötchenhälften mit Aprikosenmarmelade. " Ah, das schmeckt mir." Und er lachte dabei so schön, dass seine Großeltern nicht anders konnten und auch lachten.
Wolfgang fuhr mit Kevin zusammen auf dem Fahrrad zum Minigolfplatz. Es war noch ziemlich leer auf dem Minigolfplatz. Kevin freute das sehr. " Dann kommen wir schneller durch und brauchen nicht warten, Opa." " Genau Kevin." Die beiden hatten viel Spaß beim spielen und als sie so spielten wurde es immer voller auf dem Minigolfplatz. " Guck mal, Opa. Wir sind gleich schon fertig und die anderen müssen alle warten, weil es so voll ist. Das haben wir gut gemacht, Opa. Nicht wahr." "Nein, Kevin. Das haben wir nicht gut gemacht, sondern sehr gut." Kevin hat übrigens wieder gewonnen. Er weiß allerdings nicht, dass sein Opa immer ein bisschen schummelt und extra schlechter spielt, damit sein Enkel ein Erfolgserlebnis hat. So war Kevin gut gelaunt. Die beiden tranken noch eine kühle Cola zusammen und fuhren dann wieder mit dem Fahrrad zurück nach Hause. Auf dem Nachhauseweg fragte " der Fuchs " seinen Enkel was er sich denn zu seiner Firmung wünscht die dieses Jahr stattfindet in der Gemeinde und ob er sich schon darauf freut. " Na Klar, freue ich mich. Ich wünsche mir ein neues Fahrrad. Ich habe vor kurzem in der Stadt ein schönes Mountainbike im Fahrradgeschäft gesehen."
Da hatte der Opa schon mal ein Teil, was er Kevin zur Firmung schenken konnte. Er hatte bis gerade nämlich keine Idee gehabt. Gut, dass er Kevin darauf angesprochen hat. Gleich morgen wollte er zum Fahrradgeschäft fahren  und sich ein Fahrrad für Kevin aussuchen. Ein Mountainbike.
Als die beiden zusammen zu Hause ankamen gab es erst einmal Mittagessen. " Was gibt es bei Oma und dir heute zum Mittag?" " Erbsensuppe." " Alles klar. Bei uns gibt es Nudeln mit Ketchup. Du wirst verstehen warum ich heute nicht bei euch Mittag esse, Opa." "Der Fuchs" musste lachen. " Alles klar, Kevin. Ich verstehe dich. Bis später."
Kevin lief schnell in die Küche wo seine Eltern schon auf ihn warteten.

















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Nach dem Mittag legte sich der Fuchs immer ein bisschen hin, wenn er zu Hause war.
Er schlief  bis nachmittags. Um ca. 16 Uhr wurde er wieder wach. Es war doch etwas anstrengend gewesen mit Kevin. " Der Fuchs " war ja auch nicht mehr der Jüngste.
Der Rest des Tages war sehr ruhig. Kevin war bei seinen Eltern unten im Haus und er guckte etwas Fernsehen mit seiner Frau, aß noch eine Kleinigkeit zum Abendbrot und ging dann früh schlafen.
Am nächsten morgen fuhr er zum Präsidium, wo Patrik schon auf ihn wartete. " Gute Morgen, Wolfgang. Wie sieht es aus bei Dir? " " Alles gut, Patrik." " Warst du denn gestern noch bei dem Vorsitzenden des Fußballvereins?" " Ja ich war bei Herrn Franke, Patrik." " Und was hat er gesagt? " " Er wusste noch gar nicht, dass der Trainer von seinem Verein tot ist. Und er brach bald zusammen als ich ihm das sagte. Die Frau wollte mich schon wieder wegschicken, aber plötzlich erholte sich Herr Franke auf wundersame Weise und er erzählte mir dass er mit dem Trainer seit sechs Jahren zufrieden war. " " Komisch." " Und Patrik hast du die Liste der Mitarbeiter vom Kino bekommen?" " Ja, habe ich. Aber viele sind da nicht. Außer dem Kinobesitzer, einer Verkäuferin und einer Putzfrau und zwei Filmvorführern und dem Hausmeister sind da keine weiteren Mitarbeiter. Vielleicht ist ja jemandem etwas aufgefallen von dem Kinopersonal." " Wie ist der tote überhaupt in das Kino gekommen in die letzte Reihe. Jemand muss ihn da hineingetragen haben." " Eine Frau fällt also aus als Täter?" " Nicht unbedingt. Ihr kann jemand geholfen haben, vielleicht ein Mittäter." " Hatte der oder die Täter einen Schlüssel zum Kino oder hatten sie den Schlüssel gar dem Opfer nach der Tat aus der Hosentasche genommen. Das sind alles fragen die sich auf den unmittelbaren Bekanntenkreis des Opfers beziehen. Und ich glaube dort muss auch unser Ermittlungsansatz liegen." " Ich glaube du hast recht, Wolfgang. Der Täter kannte das Opfer. Ich nehme an sogar sehr gut. Am Besten wir beide befragen erst einmal das Kinopersonal.
Wolfgang Schrader und sein Nachfolger Patrik Dirkes fuhren gemeinsam zum Kino um das personal einzeln zu befragen. Aber zuerst stellte " der Fuchs" allen die Frage. " Wer Hat alles einen Schlüssel zum Kino?" " Alle von uns haben einen Schlüssel zum Kino." " O.K. Dann sind auch alle erst einmal im Kreis der Verdächtigen. denn  irgendwer muss ja den Toten ins Kino gesetzt haben, in die letzte Reihe." Fangen wir mit Ihnen an Herr Schreiner. Was haben sie an ihrem freien Tag gemacht. " Ich, " sagte er verwundert. Verdächtigen sie etwa mich?" " Ich sagte schon zu erst sind alle Verdächtigt, die Zugang zum Kino hatten." " Also was haben sie gemacht abends? " Ich war mit einem Kumpel auf Kneipentour."

















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 " Okay. Dann schreiben sie uns die Adresse ihres Freundes auf und die Kneipennamen die sie besucht haben." " Aber. " " Nichts aber. Und nun würde ich gerne von der Reinigungskraft wissen wo sie an dem Abend waren. Ich war mit meinem Mann zu Hause und habe Fernsehen geguckt:" Was haben sie sich denn angeguckt?" " Auf einem privaten Sender haben  wir eine Ratesendung geguckt mit Günther Jauch. Den gucken wir immer Montagabends."
" Auch das werden wir überprüfen. Und die beiden Filmvorführer was haben sie gemacht?" " Wir waren zusammen auf einer Messe für Film und Fernsehen. Sozusagen eine Weiterbildung in Köln." " Da werden sie bestimmt noch eine Fahrkarte oder etwas anderes haben? " " Die haben wir weggeschmissen. Wer denkt denn auch gleich, das etwas passiert. Aber Moment mal, ich habe noch die Eintrittskarte von der Messe in der Tasche." " Sie auch?" " Nein tut mir leid," sagte der andere Filmvorführer. Aber mein Kollege kann bezeugen, dass ich mit ihm zusammen da war." " Ja, das kann ich." " Na wunderbar. Da haben ja alle ein sicheres Alibi. Trotzdem wir das überprüfen. Das verstehen sie ja." Wolfgang und Patrik fuhren wieder ins Präsidium. "Komisch. Alle haben Alibis, Wolfgang. Als ob sie wussten, dass sie eines brauchten." Ja aber den beiden Messegängern glaube ich noch am ehesten. Beide hatten die Tickets für den Zug weggeschmissen und dann kam aber doch noch einer von den Beiden mit einer Eintrittskarte rüber. Die Putzfrau schließe ich einfach mal aus, weil sie ist eine Frau." " Oder ihr Mann hat ihr bei der Tat bzw. beim Tragen der Leiche geholfen."
" Ja einen klaren Verdächtigen haben wir noch nicht. Außerdem ist die Tatwaffe immer noch nicht aufgetaucht." " Die finden wir bestimmt noch, Wolfgang."
"Vielleicht haben wir noch mehr Verdächtige. Du weißt ja unser Opfer war im Fußballverein. Und die Frau des Toten, Martha Hubert. Als sie gesagt hat, dass ihr Mann mehr mit dem Verein als mit ihr verheiratet war, dass hört sich doch genau so an als wenn sie einen Geliebten hatte." " Und das werden wir auch noch herausfinden. Du siehst also, Patrik. Nach Arbeit brauchen wir uns nicht umsehen, die haben wir genug."" Wir sind ja auch noch am Anfang dieses Falles. Das wird schon."
Nachdem die beiden Polizeibeamten Feierabend gemacht hatten fuhr Wolfgang Schrader noch in die Stadt. Er fuhr zum Fahrradgeschäft und ging hinein um mal zu gucken, ob er ein schönes Fahrrad für Kevin ausfindig machen konnte. Als er in den Laden ging kam ihm gleich ein Verkäufer, auf halbem Weg, entgegen. " Kann ich etwas für sie tun, mein Herr?"
Gerade das wollte Schrader vermeiden. Er hätte erst einmal lieber selber geguckt, in Ruhe. Aber vielleicht war es ja gar nicht so verkehrt wenn ihm der Verkäufer etwas helfen würde.





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" Ja gerne, " sagte "der Fuchs" zu dem Verkäufer. " Ich suche ein Fahrrad für mein Enkelkind. Ich möchte es ihm zur Firmung schenken." " Oh, das finde ich gut. Fahrrad fahren ist ganz schön angesagt bei den Kids. Darf ich ihnen mal ein paar Modelle präsentieren." " Ja eigentlich wollte ich erst einmal alleine gucken was mir oder was meinem Enkel so gefallen könnte. Und wenn ich fragen habe komme ich auf sie zu." " Sehr gut der Herr. So machen wir das." Schrader guckte erst einmal bei den Mountainbikes und zwar besonders bei den blauen Modellen. Sein Enkel liebte Blau. Wenn, dann würde er sich sicher über ein blaues Fahrrad freuen. Und es sollten mindestens 21 Gang sein. Das hatte " der Fuchs" noch so im Hinterkopf behalten als er und sein Enkelsohn sich über Fahrräder unterhalten haben. Es war vier blaue Mountainbikes zu sehen. " Sind diese blauen Mountainbikes alle gleich ausgestattet, oder gibt es da Unterschiede?" wollte Schrader von dem Verkäufer wissen. Der kam gleich mit riesigen Schritten an und sagte zu Wolfgang Schrader:" " Zwei davon sind mit 21Gang ausgestattet und die anderen beiden mit einer 24er Gangschaltung." " Und was würden sie empfehlen? Mein Enkel sprach von 21 Gang, ist das O.K.. " " Ganz wie ihr Enkel das haben möchte. Die Fahrräder sind alle vier gut und preiswert noch dazu." " Was kostet denn so ein Fahrrad hier zum Beispiel?" Der Fuchs zeigte auf das ihm am nächsten stehende.
" Diese hier auf das sie gerade zeigen kostet 450 Euro." " Ja das ist preiswert," sagte der Fuchs, der keine Blöße zeigen wollte, aber eigentlich dachte, dass die Dinger auch immer teurer werden. "Und die anderen drei." "Die sind etwas teurer als dieses hier."
" Oh dann habe ich heute wohl einen sparsamen Blick." " Wie meinen, der Herr?" " Ach es sollte nur ein Spaß sein." Der Verkäufer hatte seinen kleinen Witz nicht ganz begriffen. " Gut," sagte der Fuchs. Ich muss da einen Nacht drüber schlafen bevor ich mich entscheide und außerdem hat da meine Frau auch noch ein Wörtchen mit zu reden. Ich werde die nächsten Tage wieder kommen, wenn ich das Fahrrad kaufen möchte:" " Ja gut, mein Herr. Wir könnten, wenn sie wollten dieses bestimmte Fahrrad was sie sich ausgesucht haben für sie reservieren." " Oh das würden sie machen?" " Aber selbstverständlich, mein Herr. Wenn sie mir freundlicherweise ihren Namen nennen würden." " Aber sicher. Mein Name ist Wolfgang Schrader. Und sie stellen das Fahrrad für mich zur Seite?" " Aber gerne doch, mein Herr." "Der Fuchs bedankte sich bei dem netten Verkäufer und verließ den Laden. Einen  guten Service hat der Laden aber. Wenn ich nicht woanders noch ein besseres Angebot finde, werde ich das Rad wohl dort kaufen. Wolfgang fuhr sehr zufrieden wieder nach Hause.
Er wollte seine Frau gleich von dem Fahrradladen erzählen.

















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Als Wolfgang in der Wohnung war und seine Frau rief, fragte er zuerst ob Kevin irgendwo in der Nähe ist. " Warum," fragte seine Frau. " Weil ich eine Überraschung für Kevin habe. Und er darf doch nichts davon mitbekommen." " Was hast du für eine Überraschung?" wollte seine Frau wissen. " Na weißt du. Ich war doch mit Kevin Minigolf spielen und auf dem Nachhauseweg hat er mir verraten, dass er sich ein Fahrrad wünscht zu seiner Firmung. Und deshalb bin ich heute in ein Fahrradgeschäft gegangen und habe mir Fahrräder angeguckt."
der Fuchs erzählt seiner Frau wie schön und auch wie teuer das Fahrrad ist.
" Na , wenn dir es gut gefällt. Du kennst am besten den Geschmack des Jungen. Und blau ist es auch noch. Dann kauf es doch morgen, Wolfgang." " Du bist einverstanden. Das finde ich gut."
Am nächsten Tag fuhr Wolfgang noch bevor er zum Präsidium kam, bei dem Fahrradgeschäft vorbei und kaufte das Rad. 450 Euro bezahlte er im Geschäft und sagte dem Verkäufer, dass er das Rad nach Feierabend abholen werde. Der Verkäufer war sehr erfreut darüber. Kevin wird staunen auf der Firmung, wenn er das Rad sieht. Wolfgang freute sich schon darauf, wenn Kevin sein Geschenk vor der Tür stehen sieht. Bestimmt ist er von den Socken, wenn er das erste mal damit fährt.
" Morgen, Patrik. Wie geht es dir?" " Ganz gut." "Was hältst du davon, wenn ich mir am Wochenende ein Spiel vom 1 FC Grunewald anschaue. Ich habe schon lange nicht mehr zugeguckt bei einem Fußballspiel, außer im Fernsehen die Bundesliga. Ich könnte mich ja ein bisschen umhören bei den Spielern, Mitgliedern und Fans des Vereins." " Das finde ich eine gute Idee, Wolfgang. Das finde ich toll, dass du mir hilfst bei der Ermittlung des Falles. Übrigens die Tatwaffe haben wir immer noch nicht. Ich schicke ein paar Polizisten zum Kinogebäude und lasse noch einmal auch um das Kino herum suchen." " Irgendwo muss das Messer oder so etwas ähnliches doch zu finden sein."
Patrik Dirkes schickt ein paar Polizisten, die das Kino und das Kinogelände noch mal durchsuchen sollen, los. Wolfgang ging wie versprochen zum Fußballplatz am Sonntag. Als er dort ankam waren schon viele Zuschauer am Spielfeldrand vertreten. Er stellte sich mitten in die Menge, um vielleicht etwas mit zu bekommen von den Gesprächen der Leute. Natürlich war der Mord an dem Trainer Thema Nr1. Die Leute sagten aber nur allgemeine Sachen darüber wie zum Beispiel, wer macht den so etwas und hoffentlich kriegen sie bald den Mörder. Aber ein Wortfetzen kriegte er dann doch noch mit, als nämlich ein junger Mann sagte:" Ich kann mir schon denken wer das war, aber verdächtigen möchte ich hier ja keinen."

















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Wolfgang Schrader hatte genau gesehen wer das gesagt hatte und merkte sich das Gesicht ganz genau. Das Fußballspiel lief aber auch ohne den Trainer ganz gut. Es war schon ein neuer Trainer im Einsatz: So schnelllebig ist es heute im Sport der eine geht der nächste kommt. Aber vor dem Spiel hat der Verein mit einer Gedenkminute an den alten Trainer gedacht. Und die Spieler spielten alle mit einer Trauerbinde zum Gedenken an Trainer Hartwig Hubert. Das Ergebnis war Nebensache. Es war ein trauriger Moment in der Vereinsgeschichte.
Als das Spiel zu Ende war schaute "der Fuchs" Ausschau nach dem Mann, der gesagt hatte, er könne sich denken wer das getan hatte. Er ging auf den Mann zu und sprach ihn an. " Hallo, ich bin Wolfgang Schrader und helfe bei den Ermittlungen zu dem Mordfall Hartwig Hubert. " Hallo," sagte der Mann und wollte schon weitergehen. " Ich habe vorhin mitbekommen, dass sie zu den anderen Zuschauern sagten, sie könnten sich vorstellen wer das gemacht hat." " Da müssen sie sich verhört haben." "Oh nein. Ich habe mich nicht verhört. Und wenn sie einen Verdacht haben, wäre ich froh, wenn sie diesen  äußern würden. Schließlich geht es hier um einen Mord. Wenn sie nicht mit mir reden wollen, Okay. Ich kann sie auch auf das Präsidium bestellen, wenn ihnen das lieber ist?" "Also gut. Ich habe einen Verdacht. Ich habe mitgekriegt wie der Trainer mit dem 1. Vorsitzenden gestritten hat. Ich habe nicht alles gehört, worüber sie gesprochen haben, aber es ging wohl um Geld. Und in letzter Zeit haben sie sich öfter in der Wolle gehabt." " Sie stritten also schon über einen längeren Zeitpunkt." " In der letzten Zeit kam das vor, ja. Aber hören sie, Herr Kommissar. Diese Informationen haben  sie nicht von mir." " Ich kann ihnen nicht versprechen, sie da ganz herauszuhalten aber danke für diese Information. Vielleicht brauchen wir sie gar nicht, aber sie könnten was sie gerade mir gesagt haben auch beschwören." " Ja, das würde ich tun." Vielen Dank der Herr.
Ich schreibe mir gleich ihre Personalien auf und dann war es das erst einmal. Danke."
Am Montag morgen fuhr Wolfgang Schrader ins Präsidium und erzählte Patrik was er auf dem Fußballplatz erfahren hat. Patrik hörte aufmerksam zu. Als "der Fuchs" ihm alles berichtet hat sagte Patrik:" Ich habe auch eine Neuigkeit für Dich, Wolfgang. Unsere Kollegen haben im Müllcontainer hinterm Kino auf dem Parkplatz, eine Messer gefunden."
" Aha. Es geht also voran. Und habt ihr auch schon Fingerabdrücke gefunden auf der Tatwaffe?" " Blutspuren vom Opfer und Fingerabdrücke vermutlich vom Täter." Sehr gut", sagte Schrader.  Patrik ich würde am liebsten nach Herrn Franke fahren und ihn nach dem Streit befragen den er mit dem Trainer hatte."






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 " Dann fahre ich zu Frau Hubert, um sie zu fragen ob sie einen Geliebten hatte."
Als Kommissar Schrader an der Haustür klingelte kam Herr Franke und machte die Tür auf. " " Ja, bitte. " Guten Tag, Herr Franke. Ich habe da noch ein  paar Fragen an sie. Könnte ich bitte mit ihnen sprechen?" " Ja, kommen sie herein. Schrader ging mit Herrn Franke ins Haus. Sie setzten sich wieder ins Wohnzimmer. Als die beiden saßen ging der Fuchs auch gleich in Medias Res. " Herr Franke sie sagten zu mir die Tage als ich bei ihnen war, das sie stets gut mit dem Trainer Hubert ausgekommen sind. Wie mir aber jetzt zu Ohren gekommen ist, war das in der letzten Zeit ganz anders. Sie hatten öfter Streit mit Hubert. Wieso haben sie mir das nicht gleich erzählt?" " Ja wissen sie, weil es eigentlich eine Lappalie war worum wir uns gestritten haben." " Worum ging es denn?" Er wollte mehr Geld für seinen Trainerposten, schließlich war er schon Jahren erfolgreich mit der Mannschaft gewesen. Aber wir sind ein kleiner Verein. Wir müssen sehen, wie wir über die Runden kommen." " Und haben sie es ihm auch so erklärt?" " Ja." " Aber?" " Aber er bestand auf einer Erhöhung des Trainergehaltes. " " Und was sagten sie dazu " " Erst war ich dagegen. Aber dann habe ich einer Erhöhung des Gehaltes zugestimmt und die Sache war vom Tisch." " Und der Rest des Vorstandes war damit einverstanden?" "Ich habe noch nicht mit ihnen darüber gesprochen, dass wollte ich bei der nächsten Vorstandssitzung machen." " Das hat sich ja nun erledigt, " sagte Herr Schrader mit vorwurfsvollem Unterton." " Warum wollten sie mir das nicht gleich erzählen, Herr Franke?" " Ich hatte Angst, dass sie mich deshalb verdächtigen würden, aber man bringt doch keinen um wegen so einer Lappalie." " Was meinen sie, was ich schon komische Motive für einen Mord kennen lernen musste, und es gab auch Morde wegen niedrigen Beweggründen. Das waren aber wirklich Lappalien. Aber bei unserem Fall hier geht es sogar um Geld. Wie viel Geld wollte der Trainer denn mehr haben?" " Es ging um 50 Euro." " Aber immerhin. Und das jeden Monat. Sie sind ein kleiner Verein, Herr Franke. Ihre Worte sind das. Und das ist nicht unbedingt eine Lappalie wie sie sagen. Ich würde sie am liebsten mit auf das Revier nehmen, aber es besteht keine Fluchtgefahr, nehme ich an. Wenn sie mir versprechen sich zur Verfügung zu halten, dann können sie zu Hause bleiben."
" Ich verspreche ihnen, Herr Kommissar. Ich werde zu Hause bleiben." Okay. Aber sie sind Mitverdächtiger, wir könnten sie jederzeit festnehmen. Und ich sage ihnen gleich. Ich werde eine Polizeistreife vor ihrem Haus aufstellen, damit sie keinen Unfug machen."
Herr Schrader fuhr, nachdem er Herrn Franke unmissverständlich beigebracht hatte, dass er zum Kreis der Verdächtigen gehört, wieder zum Präsidium zurück.

















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Dort wartete er auf Patrik, der bald zurück sein musste von Frau Hubert. Er war gespannt, was er von Patrik über Frau Hubert zu hören bekam. Aber es dauerte noch eine ganze Weile bis Patrik wieder kommen sollte. Somit beschloss "der Fuchs " mal wieder in die Cafeteria, die sich im Präsidium befand, zu gehen und alte Kollegen zu treffen.
Als der Fuchs in der Cafeteria bemerkt wird, staunen die jungen Polizeibeamten nicht schlecht. Die alten Beamten freuten sich über den Besuch des alten Kollegen. Die jungen Beamten hatten sehr viel Respekt vor dem Fuchs, weil er hatte einen sehr guten Ruf. Alle kannten ihn als schlauen Ermittler, wodurch er auch den Spitznamen "der Fuchs" schon ganz früh in seiner Polizeilaufbahn bekam. Jeder hier im Präsidium und auch viele Verbrecher und alle anderen in der Szene kannten den Fuchs. Seit Jahrzehnten war er schon bekannt und man würde ihm später wenn er nicht mehr lebt bestimmt ein Denkmal setzen. Bewunderung das war es was er bei den jungen wilden Polizisten erntete.
Und als sich "der Fuchs" an den Tisch der älteren Kollegen setzte, fingen gleich mehrere mit ihm zu plaudern an. Er redete eine ganze Weile mit seinen Kollegen und die jungen Burschen beobachteten den Fuchs sogar ein bisschen. Und als er wieder die Cafeteria verließ guckten ihm die jungen Polizisten hinterher. Und einer sagte leise in die Runde: " War das der berühmte Fuchs?" " Und einer antwortete ihm leise: " Ja, das war der Fuchs."
Erst zwei, drei Minuten als der Fuchs die Cafeteria verlassen hatte, fing eine Normalität im Cafe ein. Es war so als ob ein Zeitsprung gemacht wurde. Und ein paar der jungen Kollegen würden wenn sie ihre Freundin abends aus der Boutique oder sonst wo in der Stadt von der Arbeit abholen würden von dem Fuchs erzählen und zwar mit Bewunderung.
Patrik kam von der Befragung der Frau Hubert zurück. Er wusste was er da für eine "Berühmtheit" neben sich hatte, der ihm bei diesem Fall half. Aber er kannte den Fuchs schon so lange, dass er ihn als normalen Polizisten ansah. Die jungen wilden Polizisten kannte den Fuchs einfach nicht gut genug. Auch er ist nur aus Fleisch und Blut und ein netter Kerl noch dazu. " Na, Patrik. Was hast du erreicht?" " Frau Hubert kam nach langer Befragung endlich heraus, dass sie einen Geliebten hatte. Und ich habe auch die Adresse von ihm." " Gut gemacht, Patrik." " Wollen wir ihn uns morgen gleich vornehmen den Geliebten von der Frau Hubert, Wolfgang?" " Sehr gerne. Bin mal gespannt was er zu sagen hat." " Okay, Wolfgang. Dann machen wir am Besten heute Feierabend." " Ich bin auch ganz schön erschöpft, muss ich ehrlich sagen. Bis morgen, Patrik." " Schönen Feierabend. Bis morgen, Wolfgang.

















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Wolfgang Schrader fuhr zum Fahrradladen und holte das Geschenk für Kevin zur Firmung ab und fuhr damit, hinten im Kofferraum drin, nach Hause.
Als Schrader auf den Hof fuhr schaute er nach Kevin aus und als der nicht zu sehen holte er das Fahrrad aus dem Kofferraum heraus. Aber als er so da stand mit dem rad überlegte er. Kevin wuselte im ganzen Haus herum, dachte Wolfgang. Der findet das Fahrrad noch bevor es ein Tag im Keller steht. Deshalb schob er das Fahrrad schnell zu seinem Nachbarn und klingelte an der Tür. Der hatte Wolfgang schon ankommen sehen und hatte die Haustür schon offen gemacht. " Willst du mir ein Fahrrad schenken, Wolfgang?" " Hast du auch Firmung." " Nee." "Na siehst du. Beide lachten. Ich wollte dich fragen, ob du das Fahrrad hier für mich bei euch im Keller verstecken kannst?" " Hast du das Fahrrad geklaut?" " Ach so. Nein. Ich möchte das Fahrrad Kevin zur Firmung schenken. Aber er soll es vorher nicht sehen. Würdest du es verstecken bis zur Firmung?" " Aber klar doch, Nachbar. Da mache ich gerne mit." " Das ist ja toll. Ich gebe dir beim Nächsten gemeinsamen Kneipenbesuch einen aus dafür." " Okay. Abgemacht. " " Vielen Dank, Herr Nachbar."
Wolfgang Schrader ging wieder nach Hause. Nun war er beruhigt. In diesem Moment kam Kevin ihm entgegen. " Hallo, Opa. Hast du was ausgefressen?" " Nein, sehe ich so aus?" "Nein. Wollte dich nur einmal ärgern und gucken was du sagst." Wolfgang war erleichtert. Er dachte schon Kevin hatte gesehen, wie er das Fahrrad zum Nachbarn gebracht hat.
Am nächsten Tag im Präsidium trafen sich der Fuchs und auch Patrik wieder. "Sag mal, Patrik. Wollen wir den Geliebten von Martha Hubert nicht ein anderes Mal befragen und lieber noch einmal zu Herrn Franke fahren. " " Du magst recht haben. Im Moment ist er der Hauptverdächtige für uns. Aber wie soll der ältere Mann das Opfer in das Kino gekriegt haben. Denn wie wir ja wissen ist das Opfer nicht im Kino getötet worden sondern nur dort hingeschafft worden." " Aber täusch dich nicht. Es gibt viele ältere Männer, die noch über viel Kraft verfügen. Und der Herr Franke hat sein Leben lang viel Sport getrieben." 
Wolfgang klingelte erneut an der Tür von Herrn Franke." Als er die Tür aufmachte donnerte er gleich los: " Muss das sein , dass der Polizeiwagen direkt vor meiner Haustür steht. Ich bin doch kein Schwerverbrecher!" " Das muss noch abgewartet werden, Herr Franke. Schließlich haben wir ja einen Toten," sagte der Fuchs. " Und jetzt backen sie mal wieder kleinere Brötchen und gehen schön ins Haus um uns Fragen zu beantworten:" " Dürfen sie dass alles hier überhaupt?" " Sie werden sich noch wundern was wir alles dürfen. Ich sagte Ihnen gestern bereits, dass ich sie auch mit auf die Wache bringen könnte und in Untersuchungshaft. Wollen  sie dass, Herr Franke. Ich glaube nicht. Also seien sie ganz friedlich."

















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" Also gut, dann kommen sie herein." " Das hört sich schon besser an," sagte der Fuchs. Als die beiden Polizisten mit Herrn Franke im Haus waren wurde er schnell ruhiger. " Das ist der Hauptkommissar Patrik Dirkes. " Guten Tag, Herr Franke. Mein Kollege hat völlig recht. Sie sind nicht in der Position, dass sie Ansprüche stellen können oder gar meckern. " Aber was werfen sie mir denn vor?" " Sie hatten Streit mit dem Opfer und sie hatten ein Motiv." "Aber was für ein Motiv soll es denn sein:" Sie wollten  ihm sein Gehalt nicht erhöhen. Und der Verein hätte es sowieso nicht können. Sie hätten ihn aus eigener Tasche bezahlen müssen. Und das wollten sie nicht. Warum haben sie denn nicht mit dem Vorstand gesprochen. Oder einen anderen Trainer geholt. Da stimmt irgendetwas nicht. Ich glaube sie verschweigen uns etwas, Herr Franke." " Aber ich habe ihnen alles gesagt."
Die beiden Kommissare kamen bei Herrn Franke nicht weiter. So dass sie erst einmal nach Herrn Bode fuhren dem Geliebten von Frau Hubert.
" Als sie an der Tür klingelten, dauerte es ziemlich lange bis sie etwas hörten, aber es war nicht die Tür, die offen ging. Nein, es war das knattern eines Motorrades dass sie hörten. Und wo sie noch an der Haustür standen, kam Herr Bode aus der Einfahrt neben dem Haus und fuhr mit schnellem Tempo Richtung Stadt. Die beiden Polizisten reagierten sehr schnell. Sofort liefen sie zum Auto, machten die Sirenen an und das Blaulicht, und fuhren mit einem Affentempo hinter dem Motorradfahrer hinterher. Sofort riefen sie Verstärkung. Aber der Motorradfahrer war schon ein ganzes Stück weiter, als sie es waren. Er donnerte über rote Ampeln und Dirkes immer hinterher. Sie kamen dem Motorradfahrer immer näher und Dirkes wollte ihn gerade ausbremsen, als der Mann durch einen kleinen Pattweg fuhr und die beiden Polizisten davor bremsen mussten, denn  mit ihrem Auto kamen sie hier nicht mehr weiter." Mist, der ist weg, " sagte Schrader. " Versuch drum herum zu fahren vielleicht kriegen wir ihn ja auf der anderen Seite. Und als sie dort ankamen wartete schon ein anderer Polizeiwagen auf die beiden. Und dabei stand das Motorrad und der Fahrer daneben. In Handschellen. " Nun kriegen sie aber ganz schön Ärger. Schrader und Dirkes nahmen den Mottoradfahrer mit aufs Revier. Unterwegs fragte der Fuchs: " Sind sie der Herr Bode.:" Ja," sagte der kleinlaut.
" Dann können sie uns aber erst einmal einige Fragen beantworten."
Im Präsidium angekommen machten sie ihm die Handschellen ab. " Kommen sie mit ins Büro. Setzen sie sich, Herr Bode. Es wird einiges auf sie zukommen. Da Können sie sich drauf gefasst machen." sagte der Fuchs.
 



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" Also Herr Bode. Warum sind sie vor uns abgehauen und wie ein Wahnsinniger durch die Stadt gefahren. Sie haben Leute gefährdet. War ihnen das klar. Dafür werden sie auf jeden Fall bestraft." " Ich hatte Angst?" " Vor wem, vor uns?" " Ich bin vorbestraft und wo Martha mich angerufen hatte, dass Ihr Mann tot aufgefunden wurde, da habe ich Angst gehabt, dass sie mich verhaften." " Und jetzt sind sie verhaftet. Dabei wollten wir nur erst einmal mit ihnen sprechen." Weswegen sind sie denn vorbestraft?" "Wegen Körperverletzung. " Haben sie gesessen? " Ja." " Dann war es auch bestimmt gefährliche Körperverletzung. " Wie lange waren sie im Gefängnis." " Zwei Jahre." " Also gut. Sie sind also der Geliebte von Frau Hubert?" " Ja, das war ich." " Wieso waren sie dass, hat sie ihnen den Laufpass gegeben. Ja erst einmal. Sie denkt ich hätte etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun. " " Und? Haben sie?" 
" Sehen sie. Deshalb bin ich vorhin vor ihnen geflüchtet. Das war der Grund." " Aber wenn sie nichts getan haben hätten sie auch nichts befürchten müssen. So haben sie sich nur noch mehr Verdächtig gemacht mit dieser Motorradaktion. " Aber ich habe dem Mann von Martha nichts getan. Warum sollte ich auch." Warum wohl, um sie für sich ganz alleine zu haben." Deshalb bringe ich niemand um. Ich bringe sowieso niemanden um. " " Was meinen sie wohl was wir nun denken, Herr Bode nach dieser Aktion." " Okay das mit dem Motorrad war nicht überlegt von mir, aber wenn man vorbestraft ist dann kriegt man ganz schön viel Respekt vor der Polizei. Darum die Flucht. Aber jemanden umbringen. Ich weiß wie lange man da sitzen muss. Ich bin doch nicht verrückt?" Anscheinend aber verrückt genug um sich mit der Polizei ein Verfolgungsrennen durch die Stadt zu leisten."
" Sie bleiben erst einmal in Haft. Sie kriegen auf jeden fall eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und ob sie für den Mord an Herrn Hubert auch verantwortlich sind, das werden wir ja dann noch sehen." "Aber sie können doch mich nicht so einfach hier festhalten. Ich möchte einen Anwalt." "Das ist ihr gutes recht, Herr Bode. Aber der kann sie auch nicht hier heraushauen. Bitte rufen sie ihren Anwalt an." Herr Bode flehte seinen Anwalt an ihn da raus zu holen, aber er konnte auch nichts machen erst einmal. Solange Tatverdacht bestand, konnte ihm auch seine Anwalt nicht helfen.
Kevin war schon richtig nervös. Denn Heute sollte sein großer Tag sein. Seine Firmung. Und die Verwandten kamen nur wegen ihm. Er war richtig stolz. Und seine Eltern und Großeltern waren es auch. Es fing morgens in der Kirche an. Die Firmlinge wurden noch einmal gefragt, ob sie der Kirche treu bleiben wollten. Es wurden schöne Lieder gesungen und die Kirche war richtig voll heute.

















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Kevin war erst sehr nervös doch je länger die Messe dauerte, um so freier wurde er. Alle waren gut angezogen. Kevin hatte einen dunkelblauen Anzug und ein weißes Hemd an und einen Schlips um den Hals. Es war ein sehr schöner und gelungener Gottesdienst. Der Fuchs war auch sehr nervös, weil Kevin ist schließlich sein einziger Enkelsohn. Und auch der Fuchs war stolz auf Kevin. Wie die Zeit vergangen ist, seitdem Kevin geboren wurde. Nun dauerte es nicht mehr lange, dann wird er seine eigenen Wege gehen, dachte der Fuchs so bei sich. Er schaute zu Kevin herüber und dachte wie groß er schon ist. Aber noch kann er mit Kevin  viel Zeit verbringen und der Gedanke machte ihn wieder fröhlicher.
Als die Firmlinge, nach der Kirche, auf den Treppen standen vor der Kirche, wurden ordentlich Fotos gemacht. Auch der Fuchs machte gleich mehrere Fotos von den ganzen Firmlingen und hinterher machte er ein paar Einzelfotos von Kevin wie er vor einem Baum an der Kirchmauer steht. Danach gingen die Schraders zusammen von der Kirche aus zu Fuß nach Hause. Als alle Verwandten Kevin vor der Haustür gratuliert hatten, gingen sie anschließend ins Haus um Mittag zu essen. Ein Partyservice brachte das Essen nach Hause. Und das Essen kam pünktlich um halb eins und alle freuten sich. Es ging alles sehr schnell bis die Gerichte auf dem Tisch im Nebenzimmer standen und Kevin sagte dann ganz laut und stolz wie Oscar: " Das Buffet ist eröffnet."
Es gab wirklich reichlich Spargel, Pilze, Bohnen mit Speck, Blumenkohl und dazu entweder Kartoffeln, Kartoffelgratin oder Kroketten dazu. Und Fleisch gab es natürlich auch dazu. Hähnchenfleisch mit weißer Soße, Zwiebelsahneschnitzel oder Rollbraten. Da konnten alle nach Lust und Laune schlemmen. Als alle satt waren und vielleicht noch mehr als satt,        machten viele einen Spaziergang oder rauchten eine Zigarette zur Verdauung. Andere tranken einen Verdauungsschnaps. Jeder wie er mochte. Und dann kurz vor dem Kaffee  trinken
kam für Kevin der interessanteste Teil des Festes. Nun holten alle ihre Geschenke für Kevin her. Er war sichtlich glücklich als er alle Geschenke ausgepackt hatte. Aber plötzlich fiel ihm auf: " Opa und Oma, habe ich von Euch schon etwas gekriegt." " Nein," sagte der Fuchs vergnügt. Du musst mal nach draußen auf den Hof gehen, da ist dein Geschenk." " Als Kevin die Tür aufmachte glaubte er seinen Augen kaum. " Bo, ein Fahrrad. Ich werde verrückt. Das ist ja nicht zu glauben." Und rannte dann sofort zu dem Rad hin und setzte sich auch sofort in den Sattel. Er drehte überglücklich ein  paar runden mit dem Fahrrad auf dem Hof und alle Festgäste klatschten vor Freude. 


















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Kevin fuhr ganz stolz weiter. Das war eine schöne Firmung für alle Beteiligten. Kevin lief, nachdem er das Fahrrad mal für eine Minute hinstellte, zu seinen Großeltern und drückte beide ganz kräftig und bedankte sich für das schöne blaue Fahrrad. Der Fuchs war froh, dass Kevin so glücklich über das Fahrrad war.
Am nächsten Tag kamen noch einmal Gäste anlässlich der Firmung aber nur zum Kaffee trinken. Die Nachbarn waren alle eingeladen. Auch der Tag ging so schnell zu Ende wie er gekommen war. So war alles schnell wieder vorbei. Schade eigentlich, dachte Kevin.
Der Fuchs war sichtlich begeistert von der Firmung seines Enkelsohnes. " Es war eine schöne Feier," sagte Schrader zu seinem Enkel. " "Am Besten von allen Geschenken hat mir das Fahrrad gefallen." Als Kevin das gesagt hat war der Fuchs richtig zufrieden und glücklich.
Am nächsten Tag kam er deshalb gut gelaunt im Präsidium an. Doch die gute Laune sollte nicht lange anhalten. " Wolfgang, wir haben Fingerabdrücke von Bode genommen. Es sind nicht dieselben die auf der Tatwaffe waren. Wir müssten ihn aus der U -Haft entlassen." " Wenn er es nicht getan hat, dann ist er wohl wirklich nur vor uns abgehauen, weil er Angst hatte. Dann müssen wir ihn frei lassen. Aber wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wird er eine Strafe bekommen. "
"Also doch Herr Franke. Wir müssen die Fingerabdrücke von ihm nehmen. Er ist der einzige noch übrig gebliebene Verdächtige. Ich wüsste sonst nicht, wer sonst noch in Frage käme. Wir fahren hin und nehmen ihn fest."
Der Fuchs fuhr mit Patrik zu Herrn Franke hin. Als sie dort ankamen saß Franke zu ihrer Überraschung schon im Polizeiwagen drin. " Hauptkommissar Dirkes," sagte der Polizist der am Wagen stand, " der Herr Franke hat ein Geständnis abgelegt. Ich nehme an der Druck auf ihn wurde zu groß." " Also gut. Fahren sie ihn zum Präsidium. Wir kommen hinterher gefahren," sagte der Fuchs.
Im Präsidium nahmen sie gleich die Fingerabdrücke von Herrn Franke und sie waren identisch mit denen auf der Tatwaffe. " Ich trug ihn in das Kino und setzte ihn in die letzte Reihe. Ich hatte noch einen Schlüssel, früher habe ich mal im Kino gearbeitet," sagte Franke.
Er schilderte noch den ganzen Tathergang und er wurde in Haft genommen.
Und warum haben sie ihn umgebracht, Herr Franke?" fragte der Fuchs. " Ich habe viele Spendengelder unterschlagen und er ist dahinter gekommen. Ich hätte meinen Posten als ersten Vorsitzenden verloren." Da fällt mir nichts mehr zu ein, Herr Franke. Das ist einfach ohne Worte."

















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" Da nahm es dann doch noch ein schnelles Ende um das Rätsel mit dem Toten in der letzten Reihe," sagte der Fuchs zu Patrik Dirkes. " "Gott sei dank," Und bedankte sich bei dem Fuchs für die große Hilfe in diesem Fall. Franke konnte noch lange über seine Tat nachdenken, denn er bekam lebenslänglich.









Der Fuchs ( Teil6) Die Entführung


Der Fuchs ( Teil 6)

Die Entführung

" Wenn sie ihren Enkel lebend wieder sehen wollen, dann müssen sie dafür viel Geld hinlegen." Wolfgang Schrader, genannt der Fuchs, traute seinen Ohren nicht. Es war der zweite Tag, da Kevin nicht nach Hause kam. " Hören sie mal, wenn unserem Kevin irgendetwas passieren sollte, dann Gnade ihnen Gott. Ich werde sie finden und dann.."
" Dann, was. Herr Schrader. Sie haben nur eine Möglichkeit ihren Enkel wieder zu sehen, wenn sie zahlen. Ansonsten werden sie ihn nicht mehr zu Gesicht bekommen. 500 000, das sollte ihnen ihr Enkel wert sein. Ich melde mich wieder:" " Warten sie. Hallo. Hören sie." Aber der Mann hatte schon wieder aufgelegt. Der Fuchs war schockiert, fassungslos. Er hatte einen kleinen Schock. Ein paar Minuten saß er so da auf dem Stubensessel und bewegte sich nicht vom Platz. Dann kam seine Frau hinein und sah ihren Mann dort sitzen. " Was ist los, Wolfgang?" " Sie haben Kevin entführt."
Frau Schrader stand da und konnte nichts sagen. " Wir müssen es Kevin´s Eltern erzählen. Aber behutsam, du weißt wie unsere Tochter ist." sagte der Fuchs. " Sag du es ihnen, Liebes. Ich fahre mit dem Auto nach Patrik in das Präsidium. Schaffst du das? " "Ja, Wolfgang. Ich muss es schaffen." Wolfgang Schrader fuhr in windes Eile zu Patrik ins Präsidium. Patrik Dirkes war der Nachfolger auf dem Hauptkommissarsessel vom Fuchs. Er selber hatte ihn dahin gebracht. Patrik traute seinen Ohren nicht. " Was hat der Entführer denn genau gesagt, Wolfgang?" Schrader erzählte Wort für Wort was dieser Unmensch am Telefon zu ihm gesagt hat." " 500 000 Euro. Und bis wann? Und wo will er das Geld entgegennehmen. " " Patrik, du hast recht. Das ist mir gar nicht aufgefallen. Er muss noch mal anrufen. Den kriegen wir." "Wir installieren sofort alles an eurem Telefon, Wolfgang." Patrik sagte nicht, den kriegen wir. Er wusste genau, wenn das ein Profi ist, ist auch durch eine Fangschaltung  nicht Hundertprozentig sicher ist, das sie den Standort ausfindig machen. Aber ein Versuch war es wert. " Mensch, Patrik, wenn Kevin was passiert. Ich weiß nicht was ich dann mache." " Beruhige dich erst einmal. Wir finden euren Kevin schon. Das verspreche ich Dir."
Wolfgang blieb noch eine Weile bei Patrik im Präsidium, und er fuhr dann wieder nach Hause. Als er ins Haus ging waren schon ganz viele seiner ehemaligen Kollegen im Haus und installierten alles notwendige für einen erneuten Anruf des Entführers.
Kevin wurde langsam wieder wach. Sein Kopf tat weh und er machte langsam die Augen auf. Doch es blieb dunkel. Nur ein winziger Lichtstrahl fiel in das Zimmer. Er wollte aufstehen, aber es ging nicht. Er war festgebunden und er lag auf einem Sofa oder Bett. Er konnte nur seinen Kopf hoch machen.
















2

Seine Arme und Beine waren festgebunden. Er konnte nur die Hände und die Füße bewegen. Er überlegte wie er hier wohl hingekommen ist, aber er konnte sich erst nicht erinnern. Doch auf einmal fiel ihm ein, das er vom Fußballtraining nach Hause gehen wollte und plötzlich er von hinten einen Arm spürte und eine Hand die ihm einen Lappen vor Mund und Nase hielt. Ein paar Sekunden später wurde ihm schlecht und es wurde dunkel um ihn. An mehr konnte er sich nicht erinnern. Nun lag er hier in diesem Raum. Plötzlich wurde eine Tür aufgeschmissen und ein Mann mit einer schwarzen Maske und schwarzen Klamotten betrat den Raum. Der Mann sagte kein Wort, stellte ihm einen Teller mit Suppe dahin, machte ihm die Handfesseln los und verließ wieder den Raum, aber er ließ das Licht im Raum an.
Kevin schaute sich um im Raum. Wo war er bloß gelandet? Auf jeden Fall war dies ein Kellerraum, da war er sich ziemlich sicher. Eigentlich hatte er Hunger, aber sein Opa hat ihm immer gesagt: " Kevin, du sollst nichts von Fremden essen oder trinken. Aber Durst hatte er auf jeden Fall. Aber es war nichts zum Trinken in der Nähe. Deshalb nahm er einen kleinen Löffel von der Suppe. Und die schmeckte gut. Er nahm aber nur einen Löffel, dass er etwas Flüssigkeit in den Körper bekam. Danach wartete er erst einmal ab. Vielleicht war ja etwas drin in der Suppe? Das ihn müde machte oder so.
Kevins Mutter stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Sie bekam vom Arzt eine Beruhigungsspritze und schlief kurze Zeit danach ein. Kevins Vater setzte sich auf das Sofa vor seine Frau und hielt ihre Hand. Frau Schrader hatte noch immer kein Wort gesprochen und der Fuchs war auch sehr besorgt darüber , wie es Kevin wohl ging jetzt.
Patrik Dirkes traf bei den Schraders ein. Er wollte sich überzeugen, dass alles richtig angeschlossen war, damit sich irgend eine Spur auftat, wo sich Kevin befand. " Wolfgang am besten gehst du an das Telefon. Du kennst dich mit so etwas am besten aus und es könnte auch sein, dass der Täter dich von früher kennt: Vielleicht jemanden, den du hinter Gittern gebracht hast? Und der sich nun an dir rächen will?" " Patrik, das war mein erster Gedanke als ich mit dem Entführer sprach."
Es saßen viele Menschen in dem Wohnzimmer vom Fuchs. Das Telefon war verkabelt und ein Tonbandgerät war an das Telefon angeschlossen. Patrik Dirkes, Wolfgang Schrader, sein Schwiegersohn und noch weitere drei Polizisten saßen in der Stube vom Fuchs und warteten nur auf das eine. Das das Telefon klingelte. Alles war vorbereitet dafür, falls der Entführer wieder anrief. Das er wieder anrief war klar, aber wann?


















3

Wolfgang Schrader schlug nervös seine Oberschenkel gegeneinander. Es waren alle nervös in dem Wohnzimmer. Sie warteten eine ganze Weile, aber es klingelte einfach nicht das blöde Telefon. Sie warteten den ganzen Abend lang und da plötzlich, als sie schon nicht mehr damit gerechnet hatten klingelte es, aber nur einmal. Zehn Minuten später klingelte es noch einmal. Auch wieder nur einmal. Aber beim dritten Mal klingelte es auch weiter. Der Fuchs nahm ab und sagte:" Ja. Hier bei Schrader." " Sag nur, sagte der andere Mann. " Der Chef persönlich. Hör zu Schrader, ich habe deinen Enkelsohn und diesmal geht dir die Muffe. Aber es geht nun nach meinen Spielregeln." " Was wollen sie?"  fragte der Fuchs. " Nichts weiter. Ich will dich nur ein bisschen ärgern." " Was soll das?" fragte der Fuchs. " Ganz einfach. Ich habe deinen Enkelsohn und du musst ihn suchen." " Und was ist mit dem Lösegeld. Die 500 000?" Aber die Leitung war tot. Keiner meldete sich mehr. Der Entführer hatte einfach aufgelegt. Der Fuchs war fassungslos. " Patrik, das ist kein normaler Entführer. Der Mensch will nur Rache an mir üben. Habt ihr feststellen können woher der Anruf kam?" " Ja. Aus einer Telefonzelle am Hauptbahnhof. Die Kollegen sind schon unterwegs."
Als Patrik Dirkes später bescheid kriegte, meldeten seine Kollegen, dass sie niemanden Verdächtigen gesehen hätten am Bahnhof. Der Anrufer war über alle Berge so zu sagen.
" Patrik nun  ist klar, dem Menschen geht es nur um mich. Er will mich am Boden haben. Er will mir Schmerzen zufügen, indem er mir das liebste nimmt. Meinen Kevin." " Wolfgang, er wird wieder anrufen." " Ja, aber wann?" " Wolfgang ich werde alle deine letzten Fälle überprüfen und wir werden bald wissen wer der Entführer ist. Das glaube mir. Und ich werde eigens eine Suchkommission "Kevin" bilden. Vier bis sechs Polizisten werden rund um die Uhr nach Kevin Ausschau halten. Das werde ich sofort in die Wege leiten."
Wolfgang Schrader war wie am Boden zerstört.
Patrik Dirkes brachte noch an diesem Tag die Suchkommission " Kevin" ins Leben. Sechs Polizisten wurden extra auf den Fall angesetzt. Nur um brauchbare Spuren, Hinweisen nachzugehen. Oder eventuelle verstecke aufzuspüren. Bei den sechs Polizisten dreht sich die Arbeit nur um Kevin. Und Schrader hat sich vorgenommen selber nach Kevin zu suchen. Immer wenn er nicht mit Patrik zusammen seinen Jungen suchte, wollte er durch den Stadtteil Berlin Grunewald gehen und nach Kevin suchen.
Doch zwei Tage später kommt ein Anruf vom Entführer. Als der Fuchs an den Apparat ging sagte er sofort , dass er ein Lebenszeichen von Kevin haben wollte. Und der Entführer war für einen Moment still und der Fuchs hörte die Stimme seines Enkels. " Opa, ich will hier raus." Mehr hörte er nicht da der Entführer wieder sprach.




4

"Ich mache sie fertig, Sie Unmensch." " Nein dieses mal werden sie fertig gemacht, Schrader.  das kann ich ihnen nicht ersparen. Ich habe schon gesehen, dass sie nach Kevin suchen lassen. Viel Spaß bei der Suche." " Sie Scheusal," rief Schrader in den Hörer. Aber der Anruf war schon beendet. " Ich glaube der Entführer hat seinen ersten Fehler gemacht, Wolfgang. Er hat gesagt, dass er es gesehen hat, dass wir nach Kevin suchen. Er muss die Polizisten der Soko " Kevin" gesehen haben, dass heißt wir brauchen nur noch mal nachfragen wo sie gesucht haben und dann nehmen wir das Gebiet auf die Hörner. Wir drehen jeden einzelnen Stein um, um etwas zu finden was uns weiterbringt." " Und wenn der Entführer die Polizisten  da gesehen hat, wo sich Kevin gar nicht aufhält, dann stehen wir dumm da." " Wir müssen halt allem nachgehen. Wir finden ihn schon, Wolfgang. Gib nicht auf. " " Ich aufgeben.
Das wäre das letzte was ich machen würde." " Ich weiß Wolfgang. War blöd von mir." " Alles gut, Patrik. Unsere Nerven liegen halt blank. "
Hast du eigentlich schon mal geguckt, wer so alles aus dem Knast gekommen ist, Patrik?" " Ja ich habe alle notiert auf diesem Blatt. Du solltest die Namen und Passbilder einmal durchgucken. Vielleicht erkennst du ja den einen oder anderen." " Das sind bestimmt viele die ich erkenne, da ich auch viele in den letzten Jahren in den Bau geschickt habe. Ja ich sehe schon da gibt es so viele auf dieser Seite, die ich kenne. Da kommen viele in Betracht." "Die Frage ist doch, wem würdest du eine Entführung zutrauen?" " Patrik, das ist schwer zu sagen. Aber du könntest ja einige vielleicht aufspüren und überprüfen.
Kevin nahm noch einmal eine Löffel voll Suppe. Es schien nichts in der Suppe zu sein, dachte er, sonst wäre er vorhin schon müde geworden. Er hatte großen Durst und auch etwas Hunger, aber die Suppe tat ihm gut. Wer weiß, wann er das nächste mal etwas von dem Mann bekam. Er hatte noch nicht nach Hilfe geschrieen. Es war bestimmt auch sinnlos, dachte er sich. Er fing an zu husten und seine Nase war etwas verstopft. Er hatte sich schon vorher etwas schlecht gefühlt, bevor er gekidnappt wurde. Er schien eine Erkältung zu kriegen. Das fehlt mir noch, dachte Kevin. Er wusste überhaupt nicht wo er sich befand, er wusste nur dass er in einem Kellerraum war. Er lag so ein paar Minuten da und dachte nach was wohl werden würde, als plötzlich die Tür wieder aufgeschmissen wurde. Der gleiche Mann, der ihm die Suppe gebracht hatte holte nun auch den Teller wieder. Der Mann sagte keinen Ton. Kevin sagte plötzlich: " Wo bin ich, was soll das Ganze." Aber der Mann machte das Licht wieder aus und wollte den Raum wieder verlassen. Kevin rief ihm hinterher:" Mein Opa wird euch schon kriegen, das verspreche ich Euch." " Dein Opa kann uns mal." sagte der Mann mit einer

















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dunklen Stimme und verließ den Raum. Kevin lag im Dunkeln und fror ein bisschen. Sein Husten nahm zu und sonst hätte er sich die Nase geputzt, aber seine Arme hatte der Mann , bevor er den Raum verließ, wieder festgebunden. Kevin hatte Angst. Alleine in einem dunklen Raum ohne zu wissen , was als nächstes passiert. Hoffentlich hatte Opa schon eine Ahnung wo der Mann mich festhielt, dachte er. Aber was hat der Mann da gesagt: " Dein Opa kann uns mal." Jetzt war sich Kevin sicher, dass es mindestens zwei Entführer sind.
Patrik und auch Wolfgang überprüften einige Wohnungen und einige schwere Jungs, die erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurden, aber sie stellten nichts Verdächtiges fest.
" Wir hatten noch keinen einzigen Anhaltpunkt bis jetzt, wo sich Kevin ungefähr aufhalten konnte. Wie soll das nur weitergehen, Patrik?" " Die Anhaltspunkte kommen noch, ein bisschen Geduld und wir wissen bald mehr, Wolfgang."
Kevin rief aus seinem dunklem Raum: " Hallo, ist da jemand." Er rief noch einmal, weil auf das Rufen keiner antwortete. Dann hörte er wie Schritte die lauter wurden. Und es ging die Tür auf." " Und warum hast du gerufen?" " Ich bin stark erkältet,  ich brauche Medikamente." " Ach was, das bisschen Schnupfen und Husten. Das geht von alleine wieder weg." Der Mann ging wieder weg, machte das Licht in dem Raum aus und verschloss die Tür. Kevin hörte nichts mehr. Es war still und blieb still. Sofort fing er wieder an zu Husten und seinen Nase war völlig verstopft. Und er bekam einen warmen Kopf und er fror immer noch.
Als die Entführer später wieder anriefen beim Fuchs sagte der gleich am Telefon: " Was wollt ihr eigentlich genau von mir, ihr wollt kein Geld und nichts anderes. Warum habt ihr Kevin denn entführt?" " Wir wollen dich am Boden sehen. Du sollst Angst kriegen und Sorgen haben, dir soll es richtig schlecht gehen. Genau wie es uns auch gegangen ist." " Ihr wollt Euch nur an mir rächen. Warum kommt ihr dann nicht zu mir, warum entführt ihr meinen Enkel?" " Das musst du uns schon überlassen: Wir machen die Spielregeln und du hast dich daran zu halten. " Ich möchte ein weiteres Lebendzeichen von meinem Enkel haben. " Opa hol mich hier raus." Der Fuchs sagte noch:" Hab keine Angst, Kevin. Ich werde dich finden." Aber Kevin war nicht mehr zu hören. Und der Entführer hatte schon wieder aufgelegt.
Wolfgang sagte zu Patrik: " Ist dir auch etwas aufgefallen, Patrik?" " Nein, eigentlich nicht," sagte Patrik." " Doch ich habe es deutlich gehört, Kevin hörte sich ein bisschen verschnupft an. Lass uns das Band noch einmal abspielen," sagte er zu seinen Kollegen.
Als das Tonbandgerät den Telefonanruf  noch einmal abspielte bestätigten alle Kollegen dem Fuchs. Der Junge hört sich verschnupft an. Ja fast schon erkältet.

















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" Das könnte uns helfen, wenn die Täter Medikamente holen müssen für Kevin. Wir müssen ein paar Fotos an die Apotheken schicken. Vielleicht geht der Täter selber in die Apotheke. Die Polizei übergab sämtlichen Apotheken Fotos von den vermeintlichen Tätern. Aber sie waren etwas zu spät dran. Der Täter hatte schon bevor die Fotos an die Apotheken gingen Medikamente gekauft. Denn in  einer Apotheke konnte sich die Apothekenhelferin an einen Mann erinnern, als sie die Fotos durchging. " Der war hier und hat Medikamente für eine starke Erkältung gekauft. Ich erkenn ihn genau wieder." Nun wussten sie mit wem sie es zu tun hatten. Es war das Foto von Uwe Lange, genannt Dola, ein Sektenführer der wegen mehrfachen Mordes hinter Gittern kam. Der Fuchs hatte den damaligen Fall gelöst und ihn vor Gericht gebracht. Als er vor kurzem aus dem Gefängnis entlassen wurde, verlor sich seine Spur und er hatte keinen festen Wohnsitz. Keiner weiß, wo er sich im Moment aufhält und daher weiß auch keiner wo er Kevin festhält. Aber wer der Komplize ist, dass wissen Schrader und Kollegen nicht. Aber es gingen sofort Steckbriefe von Uwe Lang heraus. Die gesamte Polizei wusste nun über den Fall " Kevin bescheid. Und alle hielten Ausschau nach Uwe Lange oder irgendwelchen Hinweisen, die zu dem Mann oder dem Versteck von Kevin führten. Auch in die Zeitung kam ein Bild von Uwe Lange mit dem Text darunter:" Wer hat diesen Mann in den letzten Tagen gesehen:"
Sachdienliche Hinweise die zur Klärung dieses Falles beitragen, sind als Belohnungen ausgesetzt. Wolfgang Schrader hoffte, da nun feststand wer der Entführer ist, dass er seinen Enkel bald wieder in seine Arme schließen konnte. Etliche Hinweise gingen bei dem Kommissariat ein. In dem Keller wo sich die Entführer mit Kevin aufhielten wurden sie langsam nervös. Uwe Lange war fuchsteufelswild, dass Wolfgang Schrader schon zu diesem Zeitpunkt wusste, dass er der Entführer von Kevin war. " Alles nur wegen der scheiß Medikamente," fluchte Lange. So langsam ging ihnen die Muffe. Aber Dola war sich sicher, wenn sie jetzt ein bisschen vorsichtiger waren, das Versteck würden die Polizisten nicht so schnell finden. Kevin ging es immer schlechter mit seiner Erkältung. Dola hatte für alle Fälle auch ein Fieberthermometer gekauft in der Apotheke. " Los halt mal den Arm hoch damit das Thermometer da runter kommt. Als 5 Minuten vergangen waren nahm Dola das Thermometer und schaute darauf. 38,7° Körpertemperatur hatte Kevin bereits. Dola holte zwei Decken und legte sie über Kevins Körper.



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Dola überlegte. Überall suchten sie nach ihm. Er überlegte ob er Kevin woanders hinbringen sollte, aber er fand, und auch sein Kollege, dass dieses Versteck gut genug war um nicht entdeckt zu werden. Aber er wusste auch dass der Focus der Polizei nur auf ihn gerichtet war. Kevin war richtig krank geworden. Er hustete ständig und seine Nase tropfte. " Wenn das Fieber höher geht bei dem Knaben, dann müssen wir zum Arzt mit ihm," sagte Dolas Kollege.
Dola antwortete: " Auf keinen Fall können wir mit ihm zum Arzt gehen. Dann haben sie uns doch gleich am Haken die Polizei." " Und wenn er so krank wird dass er uns hier unter den Händen wegstirbt. " " Ich passe schon auf, das er nicht stirbt," sagte Dola.
Der Kollege war nicht beruhigter dadurch aber er sagte nichts weiter. Und er dachte sich auch, wenn der Junge die Medikamente nahm konnte nichts passieren.
Wolfgang musste als er nach Hause kam so stark an Kevin denken dass er ein bisschen träumte was er  mit Kevin noch die letzte Zeit so gemacht hatte. " Opa, Komm ins Wasser. Es ist eine herrliche Abkühlung bei diesem Wetter.  " Ja Kevin. Ich komme sofort." Als der Opa im Wasser bei Kevin war machten sie wie immer einen Wettkampf wer schneller schwimmen konnte. Opa Wolfgang schwamm extra etwas langsamer, aber ohne das Kevin was merkte. Denn Opa Wolfgang ließ Kevin immer gewinnen, egal was sie zusammen machten. Und sie machten viel zusammen. Ob es Minigolf spielen, Federball, Fußball oder Fahrradfahren war. Sogar beim Fahrrad fahren ließ Wolfgang ihn gewinnen. Und es machte beiden Spaß. Als sie aus dem Becken im Schwimmbad waren wurde das Wetter ungemütlich. Es fing auf einmal feste an zu regnen. Sie zogen sich schnell etwas an und fuhren wieder nach Hause. Opa Wolfgang erinnerte sich, dass Kevin als sie wieder im Hause waren gefroren hatte. Da muss er sich erkältet haben, im Schwimmbad, dachte Opa Wolfgang. Nicht so erfreulich aber dieses Mal hatte es auch etwas Gutes dass sich Kevin erkältet hatte. Denn sonst hätte der Fuchs nicht am Telefon mitbekommen, dass Kevin erkältet ist und dann wäre er auch nicht auf die Idee gekommen bei den Apotheken Fotos zu hinterlegen. Und nun wussten sie wenigstens wer verantwortlich war für Kevins Entführung. Nämlich Dola.
Wolfgang wurde in die Realität zurück geholt, weil seine Frau ihn zum Essen rief. Und er sagte leise:" Kevin, mein kleiner Kevin." Und er ging zum essen ins Haus. Nach dem Essen legte er sich etwas hin, weil er die letzten Tage und Nächte kaum geschlafen hatte, wie übrigens auch der Rest der Familie Schrader. Sie alle waren in Sorge um Kevin.
Aber Dola wollte genau das erreichen, dass der Fuchs und seine Familie sich sorgten. Dola hatte so einen Hass auf den Fuchs im Gefängnis bekommen, dass er den Fuchs

















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auch bestrafen wollte. Er wurde von dem Fuchs bestraft und er wollte dass auch der Fuchs einmal eine Strafe bekommt. Deshalb die Entführung von Kevin.
Wolfgang war verzweifelt. Er sprach mit seiner Frau bevor er einschlief. Als er aufwachte war er kaum erholter wie vorher. Er konnte nicht entspannt schlafen. Müde fuhr er ins Präsidium nach Patrik. Aber als er mit ihm sprach hörte er nur, dass sich nichts Neues ergeben hatte. Traurig und abgespannt sah der Fuchs aus.
Kevin kriegte Fieber gemessen. Er war schwitzig am ganzen Körper und rot im Gesicht. Richtige Fieberbäckchen hatte er . Als Dola das Thermometer wieder an sich nahm um zu gucken, wie viel Grad Körpertemperatur Kevin hatte fluchte er laut auf. " Was ist denn?" fragte sein Kollege. Was soll schon sein? Der Junge hat 40° Fieber. So ein mist. Der Junge stirbt uns noch, wenn wir ihn nicht zu einem Arzt bringen." " Aber wo sollen wir hingehen?" " Pass auf, ich rufe meinen Hausarzt von früher an. Ach Quatsch. Wir müssen mit dem jungen hier wegfahren zu einem Arzt. Aber nicht in der Nähe, sondern wir fahren über die Grenze nach Polen. Ich kenne dort einen Arzt, der nicht so schnell Fragen stellt. Verstehst du?" " Ja. Okay. Aber wie kommen wir dahin?" " Ganz einfach du gehst in die Stadt und knackst ein Auto auf und kommst hier wieder hin. Das hast du doch schon einmal gemacht, oder? "
" Ein, zwei mal." " Mein Gott, was bist du denn für ein Gangster. Du wirst doch ein Auto aufbrechen können." " Und warum machst du das nicht?" " Drei Mal darfst du raten. Weil jeder mein Gesicht hier kennt und nach mir gefahndet wird mit Belohnung." " Okay. Aber ich kann dir nichts versprechen." "Was bleibt mir anderes übrig. Stell dich mal ein bisschen schlauer an wie sonst. Ohne Auto können wir den Jungen nicht Polen bringen. Denk daran, wenn du ein Auto knacken willst. Oder willst du lieber wieder ins Gefängnis? " Bloß das nicht mehr." Der Kollege von Dola ging schnellen Schrittes aus dem Keller und auf die Straße. Es war ein ganzes Stück bis zur Stadt. Er beeilte sich, schließlich hatte er ja auch Angst, dass der Junge sterben könnte. Auf Grund dieses Gedankens schaffte er es auch spielend einen Wagen aufzubrechen. Schnell fuhr er mit dem Wagen zu dem Versteck ging hinein und sagte nur: " Es kann los gehen." Dola machte Kevin von den fesseln los und er musste ihn tragen, da er nicht mehr alleine gehen konnte. Er trug den jungen in das Auto, setzte sich hinters Steuer und fuhr, als sein Kollege auch eingestiegen war, mit dem Wagen los. Er fuhr Vorschriftsmäßig mit dem Wagen, schließlich wollte er ja nicht auffallen.
Er fuhr in die Richtung der polnischen Grenze.


















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Schrader horchte auf als ein Anruf ins Präsidium kam. Patrik Dirkes ging an den Apparat und staunte nicht schlecht. Ein Mann rief an der Gesehen hat, das zwei Männer mit einem kleinen Jungen auf dem Arm ein Haus verlassen haben sollen. Und er ist sich sicher dass es der gesuchte Mann ist, der den Jungen aus dem haus getragen hat. Sie sind dann mit einem Auto weitergefahren. Ein silberner Golf war das, aber das Kennzeichen hat er nicht erkannt. Sofort liefen die beiden Polizisten aus dem Präsidium hinaus und warfen sich in ihr Dienstauto. Als sie unterwegs waren rief Patrik Dirkes den silbernen Golf zur Fahndung aus. Als sie an dem Keller ankamen war der Raum na klar verlassen, aber Schrader suchte nach Spuren. Erst wollten sie beide wieder den Raum verlassen, als der Fuchs sich noch einmal umdrehte und unter dem Bett ein Stofftaschentuch fand. Es war ein blaues Stofftaschentuch mit einem weißen " K" wie Kevin, darauf. " Das Taschentuch habe ich Kevin erst kürzlich geschenkt. Hier haben sie ihn also festgehalten, meinen Kevin. Diese Verbrecher. Das wird Lebenslänglich für Dola und seinen Komplizen mit anschließender Sicherheitsverwahrung, dafür sorge ich höchstpersönlich." Patrik  und Wolfgang fuhren zu dem Mann, der Dola gesehen hatte. " Wann haben sie Dola gesehen, " fragte der Fuchs den Mann. Das war so ungefähr um 9Uhr 30." " Warum haben  sie dann erst um 10 Uhr angerufen?" " Weil mir die Haustür zu gefallen war und der Schlüssel von innen steckte." Was haben sie dann gemacht? " Ich klingelte bei meiner Nachbarin, aber dann fiel mir ein dass die ja gestern in den Urlaub gefahren ist, so dass ich ein Stockwerk tiefer klingeln musste. Aber der Junge hatte die Musik so laut dass er erst nach einigen Minuten mich klingeln hörte und mir dann die Tür aufgemacht hat. Ich bin dann sofort an ein Telefon in der Wohnung gegangen, nachdem ich den jungen gefragt hatte ob ich mal telefonieren dürfte. Und dann war ein Kollege von Ihnen am Telefon." " Alle klar. Wenn der Fall gut ausgeht bekommen sie eine Belohnung, mein Herr. Haben sie gesehen wo das Auto hingefahren ist?" " Ja in Richtung Innenstadt."
Als die beiden Polizisten wieder auf der Straße in ihrem Dienstwagen saßen, sagte Patrik. "Wir können jetzt nur auf weitere Hinweise warten. Vielleicht wird ja der silberne Golf irgendwo auf der Straße gesehen.  Wir wissen ja nicht welche Richtung genau der Wagen gefahren ist. Etwas später wurde berichtet dass ein silberner Golf auf einer belebten Straße in einem kleinen Ort nahe der polnischen Grenze gefunden wurde. Der Wagen wurde untersucht aber es konnten keine sachdienlichen Hinweise gefunden werden.




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 Kevin lag in dem Auto auf der Rückbank und schlief. Dola und sein Kollege hatten Angst um Kevin. Dem Fuchs Angst einjagen ist das eine aber dass Kevin stirbt das wollten beide Entführer nicht. Keiner der beiden Entführer wusste wie es weiter gehen sollte. Sie hatten keinen richtigen Plan mehr, seit sie ihr Versteck im Keller verlassen mussten. Bis nach Polen mussten sie es schaffen, am besten bis zu Dolas befreundeten Arzt. Und sie schafften es ohne gesehen zu werden bis Dr. Kaminski. Kaminski war früher selber ein Gangster gewesen, bis er auf den richtigen Weg gekommen ist und Medizin in Polen studierte. Heute ist er ein ganz normaler Hausarzt. Aber manchmal hilft er noch Verbrechern aus der Patsche, weil er früher selber zu den Verbrechern zählte. Dola kannte ihn schon da war er noch ein Schurke gewesen. Als sie in seiner Praxis waren sagte Dola: " Kaminski, du musst uns helfen. Der Junge hier hat hohes Fieber. Wir sind auf der Flucht vor der Polizei. Bitte mach ihn wieder gesund. " "Mensch Dola. Machst du immer noch so ein Scheiß. Was ist das für ein Junge?" " Du kennst doch bestimmt noch den Fuchs, Kommissar Schrader. Das ist sein Enkel." " Bist du wahnsinnig geworden, Dola. Na klar kenne ich den Fuchs noch. Wie kann ich den vergessen. Schließlich haben  wir ja beide wegen ihm gesessen. Bist du verrückt, Dola. Und was hast du jetzt mit dem Jungen vor?" "Ich weiß es auch nicht mehr. Der Plan hat sich durch die Krankheit des Jungen total geändert. Aber bestimmt fällt mir noch etwas ein. Mach du ihn wieder gesund, bitte." " Ich werde erst einmal das Fieber senken. Ein paar Tage wird es aber dauern bis ihr wieder mit ihm weiter könnt. Wo wollt ihr denn mit ihm hin?" " Ich weiß es noch nicht:" sagte Dola.
Nachdem sie den silbernen Golf gefunden haben wussten der Fuchs und auch Patrik auch nicht weiter. Dola war ihnen entkommen, erst einmal. Sie wussten nicht wo Dola und sein Komplize mit Kevin abgeblieben sind. " Vielleicht fahren sie ja mit Kevin zu einem Arzt," sagte der Fuchs. Aber welcher Arzt hilf den Entführern weiter?" " Ruf doch mal in dem Präsidium an und sage den Beamten dort sie sollen sich nach Ärzten  die im Zusammenhang mit Dola stehen erkundigen. Vielleicht kriegen die ja etwas heraus:" " Ich ruf sofort an Wolfgang. Und was machen wir in der Zwischenzeit?" " Wir können nur warten, bis neue  Hinweise eingehen."
Dola und sein Komplize machten es sich gemütlich in der Arztwohnung. Ein paar Tage mussten sie nun warten bis der Junge wieder gesunder war. Dola glaubte, das sie hier erst einmal sicher waren. Kaminski schloss seine Praxis wegen Krankheit. Nicht, dass noch andere Leute etwas mitkriegten.

















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Die Polizei in Berlin- Grunewald leistete volle Arbeitskraft. Und tatsächlich bekamen die Beamten heraus das ein Gewisser Kaminski mit Dola schon einmal zusammen gesessen hat und heute als Arzt in Polen praktiziert. Der Fuchs machte sich sofort auf den Weg, zusammen mit Patrik, nach Polen zu dem Arzt Kaminski.
Dola wurde immer nervöser, weil es Kevin immer schlechter ging. Dola hatte ein ungutes Gefühl dabei. " Bestimmt ist die Polizei nicht mehr weit, lass uns abhauen," sagte Dola zu seinem Kollegen. "Und was wird aus dem Jungen?" fragte Dolas Komplize. " Der muss hier bleiben. Du hast doch Kaminski gehört, ein Transport ist nicht zu verantworten. Wir müssen nun unsere eigenen Haut retten. Ich habe mir die Entführung auch anders vorgestellt, aber keiner konnte wissen  das der Junge so krank wird."
Deshalb fuhren Dola und der andere Mann bei einer Nacht und Nebelaktion mit dem Auto weiter. Sie ließen Kevin einfach zurück bei Kaminski und flüchteten in der Hoffnung nicht geschnappt zu werden. Sie fuhren schon früh in der Nacht los, so dass Kaminski erst wenn er erwachte bemerkte dass die Beiden getürmt waren. Als Kaminski Kevin alleine vorfand und die anderen wie vom Erdboden verschluckt waren, kriegte er Angst. Wenn die Polizei den Jungen bei mir findet war es das für mich. Er packte den Jungen in seinen Wagen und fuhr mit ihm nahe eine Försterhauses und legte ihn dort auf den Straßenrand. Dann rief er die Feuerwehr an und meldete einen Brand, der in dem Försterhaus sein sollte. danach fuhr er wieder nach Hause und hoffte das Kevin von der Feuerwehr gefunden wurde. Und tatsächlich hörte er eine Minute später den Feueralarm. Die Feuerwehr fuhr natürlich zum Försterhaus und sah keinen Brand sondern Kevin am Straßenrand liegen. Sofort kümmerten sie sich um Kevin, merkten dass er Fieber hatte und sie brachten ihn zum nächsten Krankenhaus. Dort kam er auf eine Intensivstation und wurde auch sofort behandelt.
Schrader war krank vor Sorge als er mit Patrik auf dem Weg nach Polen war. Als sie bei Dr. Kaminski ankamen schellte der Fuchs Sturm bei Kaminski. Als er aufmachte bekam er einen Riesen Schrecken. " Wo ist Kevin,"  fragte Schrader wütend. " Wen meinen Sie?" " Hören sie auf Theater zu spielen, dafür ist die Sache zu ernst, Kaminski. Wo ist er?"
Ihr Kevin müsste im Krankenhaus sein." " Was heißt hier müsste?" " Ich rufe sofort dort an, Fuchs." Schrader war bald am platzen so wütend war er. " Er ist im Krankenhaus."
Der Fuchs fuhr mit Patrik und Kaminski, den sie festgenommen haben zum Krankenhaus. Der Fuchs sagte zu Patrik:" Ist es in Ordnung wenn ich hier bei Kevin bleibe?" " Natürlich Wolfgang. Ist doch klar. Den Rest übernehmen wir nun. Ich verspreche Dir wir werden Dola

















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und seinen Komplizen jagen. Der Fuchs ging sofort auf die Intensivstation des Krankenhauses
und sah wie sein Kevin durchgeschwitzt und schlafend in seinem Bett lag. Er nahm seine Hand und weinte. Die ganze Anspannung, ob es ihm gut ging und ob er ihn überhaupt lebend wieder sehen würde, fiel nun bei ihm ab. Als er kurze Zeit so bei ihm saß kam der Chefarzt auf Wolfgang Schrader zu. " Hallo Herr Schrader. Tut mir leid dass sie ihren Enkel hier so bei uns liegen sehen, aber er kam in diesem Zustand schon zu uns. Er hat eine starke Lungenentzündung und ist in ein kleines Koma gefallen. Aber wir hoffen dass er bald aus dem Koma erwacht und dann auch wieder ganz gesund wird." " Das hoffe ich auch," sagte der Fuchs. Vielen Dank, Herr Doktor. Darf ich denn  hier auf der Intensivstation bleiben." Aber natürlich. Es wäre sogar besser so. Halten sie ihm die Hand und sprechen sie ruhig mit ihm. Er kann sie hören, auch wenn er nicht reagiert. Ich muss weiter, Herr Schrader, morgen werde ich wieder herein schauen bei Ihnen und Kevin."
Schrader rief seine Familie an und berichtete ihnen wie es Kevin ging. Er sagte: " Ihr braucht nicht extra nach Polen fahren. Ich bleibe bei Kevin. Ich bringe ihn euch gesund wieder."
Patrik hatte die Verfolgung von Dola aufgenommen. Er schaltete Interpol ein und nun wurde er auch international gesucht. Es dürfte eigentlich nicht mehr lange dauern bis sie ihn hätten. In ganz Europa war ein Fahndungsfoto von Dola bekannt. Und Patrik Dirkes ging sogar noch weiter und ließ im deutschen Fernsehen Dola auf einem Foto ablichten.
Am nächsten Abend hatten sie die beiden noch in Polen geschnappt und sofort festgenommen. Patrik rief gleich bei dem Fuchs an und erzählte ihm die schöne Nachricht. Der Fuchs freute sich auch, aber er musste Patrik die traurige Nachricht überbringen, dass Kevin immer noch im Koma lag. Patrik Dirkes ließ die beiden Verbrecher nach Berlin-Grunewald in Polizeigewahrsam bringen. Er selber fuhr zum Krankenhaus wo Kevin und der Fuchs sich befanden und wollte hier so lange bleiben, bis er wusste, dass es Kevin besser ging. Er setzte sich auf den Flur der Intensivstation und fragte eine Schwester dort: Sagen sie mir bescheid, wenn es Kevin besser geht?" Aber natürlich mache ich das. Machen sie sich keine Sorgen": sagte die Krankenschwester zu Patrik Dirkes.
Dirkes schlief im Sitzen auf dem Flur ein. Die Krankenschwester legte ihm eine Decke über.
Schrader machte die ganze Nacht kein Auge zu. Er betete, sprach mit Kevin streichelte seine Hände und betete wieder. Doch morgens muss er dann doch noch eingeschlafen sein. Er wurde durch irgendetwas wach. Und als er so richtig bei Sinnen war, dachte er dass Kevin ihm seine Hand streichelte, so wie er es vorher gemacht hatte. Da, noch einmal.

















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" Kevin, Kevin," sagte er zweimal. Und dann wusste er es genau. Kevin hatte ihm seine Hand gedrückt. Es gab keinen Zweifel mehr. Und kurze Zeit später machte Kevin die Augen auf und sagte:" Opa wo bin ich. Was ist passiert?" " Kevin ich freue mich so  dass du lebst." Und Kevins Opa musste weinen. Aber er nahm sich schnell wieder zusammen und fragte kannst du schon deine Mutter anrufen? " Ich kann es ja mal versuchen. Der Fuchs wählte die Nummer von zu Hause und Kevins Mutter war überglücklich als sie die Stimme ihres Jungen hörte. Auch sie weinte, aber erst als Kevin es nicht mehr mitbekam, nachdem er wieder aufgelegt hatte. Zu Hause erzählte sie ihrem Mann und der Oma von Kevin die frohe Botschaft. Alle waren aus dem Häuschen. " Gott sei dank," sagten alle drei aus tiefstem Herzen. Der Doktor kam später auch noch vorbei. Und er sagte: Hallo Kevin. Schön, ich wusste das du und dein Opa das schaffen. " " Ja, sagte Kevin zu dem Arzt: " Mein Opa und ich sind halt ein unschlagbares Team" Der Fuchs, der Doktor und auch Kevin mussten lachen.
" Wann kann ich wieder nach Hause, Herr Doktor?" Na eine Woche musst du bestimmt noch bleiben. Du willst doch wieder richtig gesund werden, oder? " Na, klar." Siehst du. Wenn deine Lungenentzündung wieder abgeklungen ist, dann kannst du auch wieder nach Hause mit deinem Opa. Vorausgesetzt er bleibt so lange hier? " Aber natürlich, sagte der Fuchs . " Ich habe auch nichts anderes erwartet," sagte der Doktor und zwinkerte dem Fuchs mit einem Auge zu. "Jetzt müssen sie aber ihren Kumpel auf dem Flur wecken, " sagte der Doktor.
 "Welchen Kumpel?" fragte der Fuchs. Der Arzt machte die Tür zum Flur auf und der Fuchs und alle mussten lachen. Patrik Dirkes schlief immer noch auf dem Flur unter der Decke. "Patrik, sagte der Fuchs als er ihn behutsam weckte. " Wach auf." So ganz langsam machte Patrik die Augen auf und sagte ganz durcheinander: " Was ist passiert? Wo bin ich?" Erst dann sah er Kevin und Patrik lachte aus dem ganzen Gesicht. " Darf ich zu ihm, Doktor." " Ausnahmsweise, gehen sie schon rein." Patrik freute sich für den Fuchs und Kevin mit. Der Arzt ging dann wieder. Patrik stellte Kevin ein paar Fragen. Er konnte sich an alles erinnern bis er im Keller bewusstlos wurde. Von da an hatte er einen Filmriss. Aber es ging ihm sehr gut dabei, als er Patrik alles erzählte. " Danke Kevin. Ich fahre nun wieder nach Berlin- Grunewald und werde deine Entführer ins Gefängnis bringe. Du brauchst keine Sorgen haben, die beiden kommen nie wieder auf freien Fuß. Tschüß Kevin Bis bald." Wolfgang ging noch mit aus dem Krankenzimmer, als Patrik fahren wollte. " Patrik, Danke dass du noch mit gewartet hast bis Kevin aus dem Koma erwacht ist. " War doch selbstverständlich, Wolfgang.


















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Kevin erholte sich ziemlich schnell im Krankenhaus und Opa Wolfgang war die ganze Zeit bei ihm. Nach einer Woche konnten sie endlich wieder nach Hause.
Kevin traute seinen Augen nicht, als er in ihre Straße zu Hause einfuhren. Sind die Alle wegen mir gekommen? fragte Kevin als er die vielen Menschen vor seinem zu Hause sah. Und der Opa fragte ganz dumm: " Meinst du etwa die Leute sind wegen mir gekommen, Kevin." " Und die beiden lachten sich kaputt im Wagen." Kevin stieg aus dem Wagen und als erstes kam seine Mutter und drückte ihn ganz fest an sich. " Ab jetzt passen wir noch mehr auf dich auf, das verspreche ich dir Kevin." "Das weiß ich doch Mama." Und Kevin musste dann so viele Hände schütteln, dass ihm die Hand anschließend  weh tat.
Aber die Hauptsache war doch dass er wieder zu Hause. Ende gut. Alles gut.

Dienstag, 6. März 2018

Das Bauunternehmen





Das Bauunternehmen

Hermann Dübel hat in Holzminden Bauingenieurwesen studiert und hat sein Studium erfolgreich abgeschlossen. Sein Vater Heinz Dübel hat ein kleines Bauunternehmen mit 37 Maurern als Angestellte. Darunter 5 Maurerpoliere, die die Baustellen leiten. Heinz Dübel hat eine Hochbaufirma von ganz unten mit drei Angestellten damals aus eigener Kraft aufgebaut. Heinz Dübel wollte in Rente gehen mit seinen 65 Jahren. Er hatte genug erreicht in seinem Leben und er konnte auch nicht mehr richtig. Er war krank. Er hatte Krebs und bekam schon Chemotherapie. Sein Sohn Herman Dübel soll von heute an das Unternehmen weiterführen in seinem Namen.
Herman Dübel hat seine Lehre im Unternehmen von seinem Vater absolviert und deshalb kannten auch die ganzen Angestellten der Maurerfirma Herman schon sehr gut. Herman war ein ruhiger Vertreter, er würde die Firma ruhig und pflichtbewusst weiterführen.
" Die meisten kennen mich ja schon, " begann Herman die erste Ansprache auf der Verabschiedung seines Vater aus dem Unternehmen. Ich hoffe wir kommen Alle gut miteinander aus. Und ich hoffe auch dass ich das Unternehmen, welches mein Vater von ganz unten her aufgebaut hat, erfolgreich weiter führen kann. Im Moment sieht es ja ganz gut aus. Die stolze Zahl an Mitarbeitern will ich natürlich aufrechterhalten und wenn es Lage weiter zulässt die ganze Arbeitsplätze erhalten. Ich möchte mich nun aber bei meinem Vater bedanken, der dieses Unternehmen von Null auf 37 Arbeitsplätzen plus zwei Büroangestellten immer mit Sicherheit und klugem Verstand aufgebaut hat. Ihr wisst alle, das mein Vater krank ist. Deshalb zieht er sich aus dem Unternehmen zurück und hat mir die geschäftliche Leitung über dieses Bauunternehmen übertragen. Wir haben dir alle viel zu verdanken, Papa. Und ich glaube ich spreche auch im Auftrag der Belegschaft dir Dank zu für so viel Einsatzbereitschaft für diese Firma." Die gesamten Arbeiter der Firma Dübel klatschten in die Hände und standen dabei auf. Einer der Angestellten sagte laut in den Gastraum der Wirtschaft: " Hoch lebe Heinz Dübel. Unser lieber Chef." Und die Maurer hoben ihre Gläser und tranken auf das Wohl von ihrem Arbeitgeber.
Die Feier anlässlich der Verabschiedung ihres Altchefs dauerte noch bis in die Morgenstunden hinein. Viele der Arbeiter gaben ihrem Chef noch mal die Hand und wünschten ihm für seinen Ruhestand alles gute, vor allem Gesundheit.
Herman Dübel trat am darauf folgenden Tag die Nachfolge seines Vaters als Chef des   Bauunternehmen Dübel an. Er teilte am Morgen die Leute für die Baustellen ein. Danach fuhr er nach Hause und frühstückte erst einmal. Zu Hause da warteten seine Frau Iris und seine kleine Tochter Simone auf ihn. Simone war 4 Jahre alt und ging in die Kindertagesstätte.

















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Bis die Maurer alle am arbeiten waren auf ihren Baustellen, dann wollte Herman die Baustellen besuchen. Aber bis es soweit war, wollte er mit seiner Frau und Tochter in Ruhe frühstücken. Heinz Dübel wohnte mit seinem Sohn unter einem Dach. Heinz wohnte oben mit seiner Frau Ingrid, und Herman mit seiner Familie unten im Haus. Sie sahen sich alle also jeden Tag und das fanden auch Alle sehr gut. Simone wurde nach dem Frühstück in die KITA gebracht und Herman machte sich zum ersten mal auf um auf die einzelnen Baustellen zu fahren um nach dem Rechten zu schauen.
Als er an der ersten Baustelle ankam begrüßte er erst einmal die Arbeiter. " Alles in Ordnung ?" fragte er den Polier. " Hier ist alles am Laufen," sagte Schröder, der Polier dieser Baustelle. Hier wurde ein Zweifamilienhaus gebaut. Das Bodenfundament war schon fertig gestellt und ausgeschalt und die Maurer wollten nun anfangen die Wände für das Erdgeschoss hoch zu mauern. Der Beton war schön ausgehärtet, so dass nichts dagegen sprach das Mauerwerk zu beginnen. Die großen Mauersteine und der Mörtel waren schon bestellt gewesen und standen griff bereit an Ort und Stelle. " Seid Ihr genug Leute hier?" fragte Herman seinen ersten Polier. " Es sind erst einmal genug Maurer hier. Die müssten reichen, damit wir schnell voran kommen." " Alles klar," sagte Herman Dübel zu Polier Schröder. " Wenn es Probleme gibt oder euch irgendetwas fehlt ruft ihr im Büro an bei Frau Meier." " Alle klar Chef. " Das Büro des Bauunternehmens befand sich mit im Haus der Familie Dübel. In einem größeren Raum im Haus saßen Frau Meier, die Chefsekretärin des Bauunternehmens, mit ihrer Vertreterin und Büroangestellten Frau Wille. Die beiden Frauen sorgten dafür das alles voran ging. Sie überwiesen die Löhne der Maurer auf deren Girokonten, schrieben die Rechnungen für die Bauherren und kontrollierten die Stunden der Maurer, holten Aufträge herein und nahmen alle Telefongespräche die das Bauunternehmen betrafen an.
Nachdem Herman sich auf allen Baustellen erkundigt hat ob alles in Ordnung war fuhr er erst einmal zurück ins Büro, wo er in Zukunft viel Zeit verbringen würde. Es war nämlich viel Schreibarbeit für einen Bauingenieuren. Er holte neue Aufträge herein und telefonierte mit Architekten.
Den ganzen Morgen verbrachte er im Büro am Computer. Das Unternehmen seines Vaters lief sehr gut und Herman wollte, dass das auch so blieb. ER hatte nun eine große Verantwortung übernommen. Sein Vater war sehr krank. Hoffentlich schafft er es die Krankheit zu besiegen. Damit er noch lange für ihn und vor allem für seine Frau und sein Enkelkind da war.

















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Simone machte viel mit ihrem Großvater. Und in der nächsten Zeit würde Herman
nicht so viel Zeit mit seiner Tochter verbringen können. Da war ihm  ganz recht, dass sein Vater nun mehr Zeit für Simone haben würde.
Hermans Frau Iris war Hausfrau und Mutter. Und sie führte den Haushalt im Hause Dübel. Und es war ein großer Haushalt den sie da führen musste. Viele Räume hatte das Haus und sie putzte auch die Wohnung ihrer Schwiegereltern und kümmerte sich um die Wäsche und das Essen im Haus. Ihre Schwiegermutter hatte schon lange Rheuma und somit half Iris gerne. Die Arbeit im Haus füllte sie aus. Auch die Büroräume machte sie sauber und hielt sie in Ordnung. Die anderen aus der Familie waren froh dass Iris so fleißig war und sich um Alles kümmerte. Herman hatte nun ja auch genug zu tun das Unternehmen zu leiten. Sie aßen Mittags immer zusammen an einem Tisch in der Küche von Herman und Iris. Simone wurde von der KITA von ihrem Großvater abgeholt. Zum ersten Mal. Heinz war stolz auf seine Enkeltochter. Sie gingen zusammen nach Hause, wo schon das Essen auf sie wartete. Sie setzten sich Alle an den Küchentisch um zu essen. Herman kam etwas später dazu. Er hatte viel zu tun. " Na klappt alles, Herman," fragte Heinz. " Du wirst die nächste Zeit viel um die Ohren haben. Aber du schaffst das schon, da bin ich mir sicher. " " Danke, Vater. Und wie war dein erster Tag im Ruhestand." " Ein bisschen langweilig. Aber dafür kann ich meine Enkeltochter jetzt jeden Tag von der KITA abholen. Und das finde ich gut."
Herman aß ganz schnell seinen Teller auf und fuhr dann erneut zu den Baustellen. " Das spielt sich noch ein," sagte Heinz zu den anderen. Das sind die ersten Tage, daran gewöhnt er sich schnell. Herman fuhr gerade los als ihn seine Sekretärin Frau Meier anrief aus dem Büro auf sein Handy. " Herr Dübel, Herr Schröder hat mich gerade angerufen. Auf einer Baustelle ist ein Unfall passiert. Fahren sie bitte sofort dort hin." " Das geht ja gut los," sagte Herman Dübel und fuhr so schnell es ging zu der besagten Baustelle. Als er ankam war schon ein Krankenwagen vor Ort. Frank Rode, der gerade seine Gesellenprüfung geschafft hatte, war auf dem Gerüst hergegangen und ist plötzlich eingebrochen und durch ein Gerüstbrett auf den Boden gefallen, wie ihm sein Polier Schröder erzählte. Schröder war von seiner Baustelle zur Unglücksstelle, die sich auf einer anderen Baustelle befand, gefahren. Schließlich ist er ja der Oberpolier. " Wie konnte das passieren, Schröder?" fragte Herman Dübel seinen 1. Polier. Chef, ich wurde auch nur angerufen und bin dann sofort hier hin gefahren." " Wer hat hier zu sagen auf dieser Baustelle?" " Chef, das ist Wilfried Linke: Ein Vorarbeiter." " Den möchte ich sprechen, aber vorher gehe ich zum Krankenwagen um mich nach dem Gesundheitszustand von Frank Rode zu erkundigen.
















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Herman Dübel ging zum Krankenwagen. " Ich bin der Chef von Herrn Rode. Hat er sich schwer verletzt, Herr Doktor?" " Ja, es sieht so aus. Durch den Sturz vom Gerüst hat er sich ein Bein gebrochen. Und er hat eine Gehirnerschütterung. Hat er einen Helm getragen, ich wage es zu bezweifeln. Und er ist auch noch auf seinem Rücken gefallen. Dort klagt er über große Schmerzen. Würden sie die Familie benachrichtigen. Wir fahren ihn nun in das Krankenhaus." " Gute Besserung", sagte Herman Dübel noch zu Frank Rode bevor die Tür des Krankenwagens geschlossen wurde.
Schröder sprach gerade mit dem Vorarbeiter auf dieser Baustelle, als Dübel dazu kam. " Hallo, Herr Linke. Wie ist denn dieser Unfall überhaupt passiert?" " Ich kann es mir nicht erklären. Es hat auch keiner richtig gesehen. Auf einmal gab es einen lauten Schrei, wir sind alle dort hingelaufen und dann lag Frank Rode schon unter dem Gerüst." "War ein Gerüstbrett schon älter, dass Frank da durchbrechen konnte?" " Nein, die Gerüstbretter waren Alle im einwandfreien Zustand." "Wo ist denn überhaupt das kaputte Gerüstbrett?" fragte Dübel seinen Vorarbeiter. Wir sind noch gar nicht dazu gekommen. Was meinen sie was hier los war." " Dann gucken wir doch mal zusammen danach," schlug Dübel Junior vor.
Aber wo sie auch guckten ein kaputtes Gerüstbrett war nicht zu sehen. " Das ist aber komisch." Aber überall wo sie auch suchten, das Gerüstbrett war wie vom Erdboden verschluckt. " Wenn das Gerüstbrett nicht bis morgen aufgetaucht ist, werde ich die Bauaufsicht und die Polizei von diesem Unfall in Kenntnis setzen. "
Herman Dübel rief dann sofort die Eltern des jungen Mannes an und erzählte ihnen behutsam von dem Unfall. Danach fuhr Dübel zum Krankenhaus um neueres zu erfahren. Er wartete eine ganze Weile auf dem Flur, als die Eltern des jungen Maurers plötzlich um die Ecke kamen. " Herr Dübel, wie geht es unserem Frank?" " Ich weiß selber noch nicht viel. Der Arzt wird sicher gleich kommen." Und tatsächlich kam auch der Arzt aus seinem Zimmer um mit den Eltern zu sprechen. Eine ganze Zeit sprach der Arzt mit den Eltern. Und als er ging sprach Dübel die Eltern von Frank an. " Wie geht es ihm?" " Nicht so gut." Er kann seine Beine nicht richtig bewegen, dass kann durch eine Rückenquetschung kommen , die durch den Aufschlag des Rückens auf dem Boden gekommen sein kann. Der Arzt hofft aber, dass  wenn die Quetschung zurück geht, er seine Beine wieder bewegen kann." " Wollen wir das beste hoffen," sagte Dübel. Den Eltern erzählte er noch was er über den Unfall bis jetzt wusste und auch das das Gerüstbrett durch das Frank einbrach nicht mehr aufzufinden war. Er sagte den Eltern auch, dass er die Polizei benachrichtigen wollte , falls das Brett morgen nicht wieder aufgetaucht ist.





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Herman Dübel fuhr traurig nach Hause. Es war etwas später geworden. Nachdem er seine Frau und vor allem seine kleine Tochter Simone begrüßt hatte, ging er zu seinem Vater nach Oben in dessen Wohnung und wollte ihm gerade von dem Unfall erzählen, als sein Vater zu ihm sagte: " Ich habe es schon gehört, Herman." "Papa, was für ein Unglück. Den ersten Tag habe ich mir anders vorgestellt. Aber irgendetwas stimmt nicht mit dem Unfall. Das Gerüstbrett, wo der arme Frank durchgebrochen ist, ist verschwunden. Das stinkt doch zum Himmel." " Was willst du machen, Herman?" " Ich werde die Polizei einschalten müssen." "Ja, das musst du sogar. Das ist deine Pflicht, Herman. Aber ansonsten versuche wieder Ruhe in den Betrieb zu kriegen. Irgendwie. Es muss weiter gehen. Auch an dieser Baustelle, wo das Unglück passiert ist muss die Arbeit weiter gehen." " Du hast recht, Vater. Es ist eine schlimme Sache passiert, glaube ich. Aber die Polizei und auch wir müssen unsere Arbeit machen." Heinz Dübel war auch sehr traurig, als sein Sohn wieder  nach unten ging. So etwas hatte Heinz nicht erlebt als Chef des Unternehmens. Unfälle hatten sie auch, aber sie sind immer glimpflich ausgegangen. Sein Sohn tat ihm leid.
Als Simone am schlafen war in ihrem Kinderbett sprach Herman noch lange mit seiner Frau Iris.
Am nächsten Morgen musste der Alltag weitergehen. Herman Dübel fuhr zu dem Treffpunkt, wo sich alle Bauarbeiter immer trafen bevor sie auf die Baustellen eingeteilt wurden. Einem Parkplatz an der Kirche. Alle waren ziemlich ruhig und viele waren fassungslos, weil sie schon über das Unglück des Kollegen erfahren haben. Aber die Arbeit musste weiterlaufen. Egal was passiert war. Aber der Unfall von Frank war natürlich nicht nur bei den Arbeitern ein Gesprächsthema sondern war Stadtgespräch. Herman Dübel fuhr zur Unglücksbaustelle und erkundigte sich noch einmal nach dem Gerüstbrett aber es blieb weiterhin spurlos verschwunden. Darum benachrichtigte Herman Dübel die Polizei.
Etwa eine viertel Stunde später waren die Polizeibeamten auf der Baustelle und sprachen mit Herman Dübel und dem Vorarbeiter der Baustelle. " Ich habe nichts gesehen von dem Unfall, ich habe Frank schreien hören und habe ihn dann dort unter dem Gerüst liegen sehen." " Wir müssten mit allen Arbeitern sprechen, die auf dieser Baustelle arbeiten und auch gestern gearbeitet haben." " Das können sie. Ich sage meinen Kollegen bescheid."
Die Polizei kümmerte sich nun um diesen Unfall. Es dauerte eine ganze Weile bis wieder Ruhe in die Firma kam. Aber Frank schien noch Glück im Unglück gehabt zu haben.


















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Seine Beine konnte er drei Tage nach dem Unfall wieder bewegen,  nachdem die Rückenquetschung wieder zurück gegangen war. Und bald war er wieder zu Hause. Er war aber natürlich noch krank geschrieben. Aber er wollte wohl schon bald wieder einen Arbeitsversuch machen. Er hatte keine Angst. Aber er sollte auf einer anderen Baustelle anfangen bis die Sache mit dem Gerüstbrett geklärt war.
Aber drei Tage bevor er wieder zur Arbeit zurück kam, hatten die Polizei den Schuldigen für dieses Unglück schon gefunden. Ein Kollege hatte das Gerüstbrett angesägt und wollte seinen Kollegen mit Absicht verletzen. Eifersucht war das Motiv. Der Kollege hatte sich in Frank seine Freundin verguckt und wollte Frank ausschalten. Da es Heimtücke war bekam der Täter eine lange Gefängnisstrafe. " So etwas," sagte Heinz zu seinem Sohn. Da denkt man, man kennt seine Angestellten und dann kommt so etwas vor." " Ja, Papa. Das konnte doch keiner wissen. Man guckt den Menschen nur vor den Kopf und nicht hinein." " Ich bin auf jeden Fall erleichtert, dass sich der Unglücksfall von Frank so schnell aufgeklärt hat, Herman." " Das bin ich auch Papa. Gut, das sie den Täter so schnell gefunden haben. Jetzt kann noch einmal ein Neuanfang gestartet werden." " Genau mein Junge. Das wirst du schon machen."
Für Herman Dübel war es die nächste Zeit schwer Ruhe  in den Alltag zu kriegen. Auch wollte niemand eine Lehre machen bei ihm. Die Bewerbungen blieben aus. Es hatte jeder ja mitgekriegt, dass mit dem Mordversuch. Aber als Frank Rode, der Verunglückte, wieder an fing zu arbeiten war das für Alle ein gutes Zeichen und sie freuten sich, dass der junge Mann trotz der schlimmen Sache weiter in der Firma arbeiten wollte. Und eine ganze Zeit später hatte das Bauunternehmen auch wieder zwei neue Lehrlinge. Und die beiden waren engagiert und fleißig bei der Arbeit. Auch der 1. Polier Schröder sprach gut von den beiden Lehrlingen. Und so nach und nach hatten viele die Sache wieder vergessen. Es kamen auch neue Aufträge herein. So passierten viele schöne Dinge in der Firma von Herman Dübel. Es wurde nach Fertigstellung eines Wohnhauses das so genannte " Richtefest " gefeiert. Die Arbeiter feierten mit dem Bauherren und seiner Familie ein schönes Fest zusammen mit Herman Dübel. Sie sprachen noch einmal über die gelungene Fertigstellung des Hauses und sie stießen auch das ein oder andere mal an mit einem Glas Bier. Es gab sogar ein bisschen was zu essen. Und es gefiel allen sehr gut  den Abend auf der Feier. Endlich mal wieder etwas erfreuliches für die Firma Dübel. Und es sollten noch mehr erfreuliche Dinge kommen. Ein Arbeiter wurde stolzer Vater eine Jungen und das schon mit 22 Jahren. Der Mutter , die erst 20 Jahre alt war, und dem Baby, ging es sehr gut.





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 Der stolze Vater feierte dieses Ereignis mit seiner Familie aber auch mit vielen Arbeitskollegen. Eine schöne Abwechslung im harten Arbeitsalltag. Und noch ein Grund zu feiern zwei Arbeiter waren 30 Jahre im Betrieb tätig und bekamen eine Urkunde und jeder 100 Euro als Geschenk für diese stolze Leistung. Es gab Gott sei Dank noch genug schöne Dinge die in der Firma waren und die die schlimme Sache schnell vergessen ließen.
So ging das Bauunternehmen erfolgreich weiter. Es wurde viel gearbeitet und so manches Haus hochgezogen.
Herman Dübel hatte sich auch schnell an seine Aufgabe gewöhnt. So machte Allen die Arbeit wieder Spaß und Freude. Heinz Dübel genoss die freie Zeit als Rentner, obwohl er krank war, mit seiner Familie. Seine Chemotherapie schien auch sehr gut anzuschlagen. Schließlich wollte er ja noch den 50 Geburtstag seines Bauunternehmens gesund miterleben. Seit Wochen sprachen alle nur darüber. Und keiner von den Arbeitern wusste wie das fest begangen werden sollte. Wo wir wohl feiern werden, fragten einige Maurer sich gegenseitig. Keiner wusste etwas. Nur die Familie Dübel natürlich und die erste Sekretärin, die musste nämlich die Einladungen schreiben für das Firmenjubiläum. Heinz Dübels Vater Eduard hatte die Firma auch geführt als er plötzlich verstarb und der 15jährige Heinz Dübel es tatsächlich schaffte die Firma am Laufen zu halten. Ganz klein neben seinem eigenem Studium. Mit zwei Maurer und er. Die beiden Maurer waren Brüder seines Vaters und sie halfen dem kleinen Heinz Dübel, das die Firma bestehen blieb und später als der Heinz so 18 Jahre alt war, war er damals der jüngste Unternehmer im ganzen Umkreis. Alle Leute staunten nur was dieser junge Mensch nach dem Tod seines Vaters Eduard auf die Beine gestellt hat. Die beiden Onkel von Heinz leben nicht mehr aber sonst waren noch viele Maurer in der Firma mit denen er die Firma all die Jahre hoch gehalten hat.
Frau Meier und Frau Wille schrieben Einladungen um die Wette. Die ganze Firma sollte dieses Jubiläum gebührend feiern. Alle Angestellten waren natürlich eingeladen, Freunde und bekannte der Familie Dübel auch.
Das Jubiläum fiel auch noch günstig auf einen Samstag. Da brauchte keiner arbeiten und vor allem am nächsten Tag konnten alle ausschlafen. Als Frau Meier und Frau Wille die Einladungen fertig geschrieben hatten brachten sie diese in die Post. Es waren 75 Einladungen geschrieben worden. Wenn alle kamen und davon konnte man ausgehen war das schon eine große Gesellschaft. Und sie wollten dieses Jubiläum im Dorf in der Gaststätte in der " Tenne " feiern.

















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Dort feierten die Dübel alles was zu Feiern gab. Auch die Weihnachtsfeiern der Firma fanden immer in der "Tenne" statt. Es gab dort sehr gutes Essen und die Wirtsleute waren sehr nett und freundlich. Und es gab einen großen Saal mit Platz für 100 Gästen.


Es war ein großes Ereignis dieses 50jährige Betriebsjubiläum. Alle die zur " Tenne" gingen waren schick angezogen und um 19 Uhr abends trafen Alle fast pünktlich ein. Die Gastgeber, die ganze Familie Dübel saßen schon an ihren Tischen und schauten nun gespannt zu wie die ganzen Gäste in den Festsaal kamen. Und es dauerte nicht lange bis alle Leute an ihren Plätzen saßen. Es wurde munter drauflosgeredet. Schließlich kannten sich ja fast Alle. Auf einmal schlug jemand mit dem Löffel gegen ein Glas und bat um Ruhe.
Plötzlich war alles ruhig im Saal. Heinz Dübel der Firmengründer sprach zu den Gästen:
" Verehrte Gäste. Ich freue mich, dass sie Alle der Einladung zu unserer Feier anlässlich des 50 jährigen Firmenjubiläums gefolgt sind. Alle die hier sitzen haben zu diesem Jubeltag etwas beigetragen. Angefangen von den vielen Arbeitern und Angestellten dieser Firma. Ihnen Allen gehört mein größter Dank und die größte Wertschätzung. Wir haben viel erreicht und sind zusammen ein bisschen älter geworden und zusammen gewachsen. Uns alle verbindet die Liebe zum Handwerk. Und diese Liebe kann man sagen ist nun heute 50 Jahre alt. Bei einer Ehe würde man sagen wir feiern Goldene Hochzeit zusammen. Bei uns kann man sagen, Handwerk hat goldenen Boden und bei uns in der Firma gilt das schon seit 50 Jahren. Darum sind wir heute hier zusammen gekommen, um dieses Ereignis gebührend zu feiern. Deshalb lade ich sie zu einigen gemütlichen Stunden bei Essen, Trinken und Lebensfreude  diesen denkwürdigen Tag  mit uns zu verbringen. Das Essen wird gleich gereicht und ich wünsche Ihnen eine  guten Hunger und viel Spaß an diesem Abend. Getränke sind heute natürlich frei. Viel vergnügen und noch einmal vielen dank für diese 50 Jahre Bauunternehmen. Und so möchte ich mein Glas erheben und sagen " Ein Hoch auf unser Herzstück der Firma, unsere Angestellten. Prost Euch Allen."
Als Heinz Dübel sich wieder hinsetzte fingen Alle an zu klatschen und sogleich kam auch schon das Essen in den Saal.
Und die Maurer staunten nicht schlecht was die Wirtsleute auf die Tische setzten. Schüsseln mit Kartoffelknödel und Rotkohl und Fleischplatten worauf Sauerbraten angerichtet war.
Außerdem gab es Schüsseln mit Salat. Vor allem gab es reichlich von Alledem. Und zum Nachtisch gab es Schüsseln mit Schokoladenpudding und Vanillesauce. Und vorweg gab es noch eine heiße Suppe mit Markklößen und Eierstich und Nudeln.

















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Alle hatten große Augen gekriegt bei dem essen und alle waren gut gelaunt bei Tische.


Und natürlich wurden Alle satt, und wer nicht, der war selber Schuld. Die Feier nahm einen fröhlichen Verlauf und alle hatten zu später Stunde schon ordentlich Alkohol getankt. Es wurde ausgelassen gefeiert. Und gegen 24 Uhr gab es noch einmal etwas zu essen. Es gab Schnittchen mit Wurst, Käse und Fisch. Es wurde gut zugepackt, denn um diese Zeit hatten viele noch einmal Hunger gekriegt. Die Feier dauerte noch ein paar Stunden an, denn so ein Jubiläum feiert man nicht alle Tage. Der Letzte ging um 4Uhr morgens. Schließlich konnte ja jeder ausschlafen.
Am nächsten Tag hatten noch viele einen Kater. Deshalb ließen sie den Sonntag ruhig angehen. Und versuchten sich noch ein bisschen zu erholen. Schließlich mussten die Maurer am Montag wieder fit für die Arbeit sein. Heinz sprach am Sonntag morgen mit seinem Sohn
Herman über das Fest. " Ich glaube es hat allen gut gefallen, Herman." " Das glaube ich auch, Papa. Du hast auch ganz schön aufgetischt. Aber die Angestellten hatten sich das auch verdient. Sie haben gut gearbeitet die ganzen Jahre. Du hast da auch eine gute Firma aufgebaut, Papa." " Du wirst sie gut weiterführen, da bin ich mir sicher, Herman."
Am Montag ging der Alltag wieder los. Aber viele sprachen noch von dieser schönen Feier, die sie am Samstag erlebt hatten. Der Chef hatte Ihnen ganz schön was geboten. Da waren sich Alle einig. Zum Ärger mancher Maurer fing der Montag nicht so gut an. Zwei  Firmenautos mussten in die Werkstatt. Der Marder hatte die Brems- und Benzinschläuche durchgebissen. Nun mussten zwei Maurer mit ihren Privatautos zu ihrer Baustelle fahren.
Und morgen früh wahrscheinlich auch noch einmal.

Fortsetzung folgt

Mittwoch, 14. Februar 2018

Zum Valentinstag










Ich wünsche mir ein Kuss von Dir,
zum Valentinstag, Heute hier.

Denn Du küsst einfach so liebevoll,
und das finde ich einfach toll.

Und so kann das immer weitergehen,
ich kann Dir einfach nicht widerstehen.

Wenn Du in meiner Nähe bist,
mein Herz ganz laut am Klopfen ist.

Bist Du mal  nicht bei mir,
dann träume ich von Dir.

Im Traum bin ich vor Sehnsucht ganz krank,
und schreibe " Ich liebe Dich" an die Wand.

Ich könnte ganz verrückte Sachen machen,
wenn Du vor mir stehst und bist am Lachen.

Denn dein Lachen ist so herrlich schön,
dass ich nicht mehr von deiner Seite geh.

Mein Schatz Du tust mir einfach gut,
und machst mir immer neuen Mut.

Ich möchte Dir ins Herz hinein schreiben,
ich werde immer bei Dir bleiben.